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Hochschulruderteam Karlsruhe gewinnt Doppelsilber am Goldenen Horn!
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Mit dem bislang größten Team ging das Hochschulruderteam aus Karlsruhe bei der EUC in Istanbul auf dem Golden Horn an den Start.

Neun Frauen starteten im Achter und im Vierer ohne Steuerfrau, 12 Männer besetzten einen Achter und einen Doppelvierer.

Ursprünglich war die EUC als klassische Regatta gedacht, über die olympische Distanz von 2000m, mit Vorläufen, Hoffnungs- und Finalläufen verteilt auf drei Tage.

Bereits eine Woche vor dem ersten Rennen wurde die Strecke allerdings auf 1000m verkürzt. Das Wetter machte den Veranstaltern weitere Striche durch die Rechnung. Wegen zu starken Windes konnten die Vorläufe am Mittwoch nicht stattfinden und wurden durch Time-Trials am Donnerstag ersetzt.

In diesem Modus qualifizieren sich die Boote mit den schnellsten 6 Zeiten direkt für die Finalläufe. Alle vier Karlsruher Boote konnten in diesem Modus ihr Finalticket für den Freitag lösen. Dem Männerachter gelang es sogar, die schnellste Zeit der Regatta auf die Bahn zu brennen.

Am Finaltag ging es als erstes für den Doppelvierer aufs Wasser. Das Boot mit Schlagmann Adrian Mengedoht, Moritz Kopp, Lukas Kucharek und Martin Kansy konnte im Duell mit der internationalen Konkurrenz das hohe Tempo der Führenden nicht mitgehen und erreichte den 5. Platz.

Für den Frauenachter mit Steuerfrau Sofa de Witt Curtius, Schlagfrau Victoria Karl, Luise Münch, Nina Öhlkers, Barbara Thiele, Esther Linner, Lisa Merz, Friederike Münch und Aileen Vögeli galt es den 2. Platz aus dem Time-Trial zu bestätigen. Zwar musste der „FrAchter“ die starken Frauen von der Karls-Universität aus Prag ziehen lassen, konnten aber ihren 2. Platz halten und das Deutschland-interne Duell gegen Hannover für sich entscheiden.

Victoria Karl, Luise Münch, Esther Linner und Barbara Thiele legten anschließend nochmal im Vierer ohne ab. Nach dem anstrengenden Rennen im Achter konnten die Vier nicht mit den ersten drei Booten aus den Niederlanden und Großbritannien mithalten und erreichte trotz starkem Endspurt knapp nur die Holzmedaille.

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Traditionell bildet der Männerachter den Abschluss einer Regatta, so auch hier. Die Crew aus Steuerfrau Sofia de Witt Curtius, Marvin Rüdt, Karl Draper, Jonas Fitz, Raphael Mühlpfort, Rupert Pretzler, Lars von Deyn, Philip Thein und Adrian Seiler lieferte sich bis auf die Ziellinie ein packendes Duell mit dem Achter aus Lyon. Am Ende wurde es die Silbermedaille für die Mannschaft aus Karlsruhe, die zusätzlich die deutsche Konkurrenz aus Aachen auf den vierten Platz verweisen konnte.

Besonders erwähnt werden sollen noch Arian Elter, der in der Funktion des Coach mit nach Istanbul gereist war und Lenz Kiefer, unser Ersatzmann. Zuletzt sei noch unsere Volunteer Aylin aus Istanbul erwähnt, die uns sicher durch die Wirren von Istanbul geleitet hat.

Selten hat die EUC auf einer so besonderen Strecke wie dieses Mal stattgefunden. Die Rennen mit Blick auf die Hagia Sophia inmitten der Stadt waren für alle Teilnehmer etwas sehr besonderes. Leider erschwerten die Bedingungen vor Ort den Organisatoren die Durchführung der Regatta enorm. Nicht nur Wind und Wellen waren ein Problem, auch die Gegebenheiten vor Ort boten eigentlich nicht genug Raum für eine Regatta mit gut 500 Teilnehmern. Die Unterbringung in den Studentenwohnheimen auf dem Campus der Yeditepe University 25km entfernt von der Strecke auf der anderen Seite des Bosporus erwies sich als logistische Herausforderung. So kam es, dass die Mannschaften täglich knappe vier Stunden im Bus im dichten Verkehr von Istanbul saßen.

Trotzdem freuen wir uns, dass die Veranstalter sich so große Mühe gegeben haben, die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es war toll, Istanbul, die Geschichte des Golden Horns und die türkische Kultur näher gebracht zu bekommen und Studenten aus 16 Ländern kennenzulernen.

Nach dieser erfolgreichen Regatta geht es für das Team in eine kurze und späte Sommerpause. Im Wintersemester geht es dann wieder mit dem Training los. Wir hoffen auf reichlich Nachwuchs, für die EUC in Polen nächstes Jahr haben wir wieder Rekordverdächtig viele Boote qualifiziert.


Text: Rupert Pretzler
Fotos: Lukas Kucharek, Luise Möller

Ella Knispel mit Doppelgold!

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Rennen auf internationalem Niveau erfordern Erfahrung und genau diese internationale Erfahrung durfte Ella Knispel bei der 27. Auflage des Baltic Cup auf dem Braband Lake in Aarhus in Dänemark sammeln. Insbesondere in den Riemenbootsklassen ist die Nominierung, welche aufgrund ihrer Individualleistungen der Saison von BT Adrian Bretting und der Nominierungskommission erfolgte, eine Möglichkeit, Nationalmannschaftsluft zu schnuppern und eine besondere Wertschätzung für die erbrachten Leistungen. Im Vierer ohne Stf. ging Ella zusammen mit Mädels aus Kappeln, Hamburg und Frankfurt im Wettbewerb mit 9 weitere Nationen aus dem baltischen Einzugsgebiet an den Start.

 

Bereits am frühen Samstagvormittag konnte der Deutsche Vierer seine Stärke präsentieren, als im Bahnverteilungsrennen über 2000m eine Differenz von mehreren Bootslängen und 12 Sekunden zwischen sich und die Verfolgerboote gebracht werden konnte. Am Nachmittag im Finale dann konnte dieser Vorsprung bestätigt werden und Ella und ihre Crew konnten sich mit der ersten Medaille des Tages vor starken Polinnen sowie einem Boot aus Norwegen krönen. Auf die Reifeprüfung über die olympische Distanz folgt sonntags traditionell ein Kräftemessen über 500m: Auch hier ließen die Deutschen Damen nichts anbrennen und konnten ihren Erfolg des Vortages souverän mit vier Sekunden Vorsprung bestätigen und die Deutsche Siegesserie wie am Tag zuvor munter einläuten. Doppelsieg und zweimal Gold für Ella und ihr Team bedeutete das unter dem Strich und belohnte sie für eine herausragende Saison und eine Menge Einsatzbereitschaft auch über die Saisongrenze hinaus!

 

Bootstrainer Michael Schürmann aus Kappeln lobte besonders die Flexibilität und Teamfähigkeit der Mannschaft, die mit ihrer unangefochten herausragenden Leistung maßgeblich zum Deutschen Gesamtsieg vor Polen und Norwegen beitrug und damit eine lang anhaltende Siegessträhne nicht abreißen ließ.

 

Eine einzigartige Erfahrung für Ella, die nicht nur ihre erste internationale Erfahrung sondern auch eine Menge neuer Bekanntschaften und zwei goldene Medaillen mit nach Hause nehmen darf!

 

Text: Redaktion

Fotos: Maximilian Pawlik

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Erfolgreiche Teilnahme der Masters vom Team Karlsruhe
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Nachdem die World Masters Regatta coronabedingt die letzten 2 Jahre ausfiel, ging es dieses Jahr endlich wieder für 14 Ruderer vom Team Karlsruhe zum Saisonhöhepunkt zur World Masters Rowing Regatta 2022 ins französische Libourne. In insgesamt 31 Rennen gingen die Ruderer vom KRV und KRA über die 1.000 m Strecke in verschiedenen Altersklassen und Bootskategorien an den Start. Unter den insgesamt knapp 4.000 Teilnehmer an der gesamten Regatta waren Gegner aus der gesamten Welt vertreten, um sich über 5 Tage hinweg mit Rennen im 3 Minuten-Takt zu messen.

Die Ergebnisse aller Rennen sind auf der Website des Veranstalters zu finden. Im Einzelnen haben Marion (KRA), Claudia C. (KRA und KRV) und Gudrun (KRA und KRV) ihre Rennen im 1x, 2x und 8+ gewonnen. Claudia S., Maria, Martin und Klaus (alle KRV) erreichten im 1x, 2x, und Mixed-4x den 2. Platz. Claudia C., Matthias, Marina, Ariane, Claudia S. und Marion konnten sich in ihren Rennen im 1x und 4x mit dem 3. Platz behaupten. In den übrigen Rennen konnten sich neben den bereits genannten Ruderern des Teams Karlsruhe außerdem Josef (KRA), Detlef, Sabine und Sandra (alle KRV) im vorderen Mittelfeld platzieren.

Im Gesamten hatten wir eine tolle und erfolgreiche Woche im französischen Libourne und blicken bereits gespannt auf die nächste Saison mit der Euro Masters Regatta in München und der World Masters Regatta in Südafrika.
 

Text: Claudia Seck

Fotos: Team Karlsruhe

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WB 2x mit Marion u. Claudia C.
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WD 4x mit Sabine, Sandra, Claudia C. u. Maria
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MC 4x mit Josef, Klaus, Detlef u. Martin
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Mixed C 4x mit Maria, Martin, Claudia S. u. Klaus
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Mixed D 4x mit Marion, Detlef, Matthias u. Ariane
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WC 8+ mit Marina, Marion, Claudia S., Claudia C., Ariane, Sabine, Gudrun, Sandra u. Maria
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ME 2x mit Matthias u. Detlef

Am 1.8. starteten wir mit 17 SportlerInnen und 3 BetreuerInnen zur diesjährigen Jungendwanderfahrt. Das Ziel für dieses Jahr: Berlin!
Ein Teil der Gruppe reiste mit dem Hängerbus an, der Rest mit dem Zug. Als dann alle abends am ersten Verein eingetroffen waren, riggerten wir kurz die Boote, luden den Hänger ab und starteten dann am nächsten Tag mit der ersten Etappe. Wie jede Wanderfahrt wurden am Abend vorher die Boote aufgeteilt, wobei die große Mehrheit immer zufrieden war und jeder Wünsche äußern durfte, die meist berücksichtigt wurden. Nachdem wir die erste Etappe am Dienstag mit 30 km gut überstanden haben und alle noch fit waren, setzten wir am Mittwoch noch einen drauf und fuhren ca 39km. Zwar war die Strecke sehr lang und anstrengend, doch, da wir unter anderem durch Kreuzberg fuhren, auch spannend zum vom Boot aus die Gegend anschauen. Und zum Glück wurden wir abends ausnahmsweise von unserem Gastverein bekocht, sodass wir uns gut erholen konnten. Der nächste Tag war für uns auf jeden Fall eins der Highlights, denn wir durften uns nach kurzer Sightseeingtour in der Stadt (Reichstag, Brandenburger Tor, Holocaust Denkmal, Checkpoint Charlie) in Kleingruppen frei umschauen. Jede Gruppe hat vor allen Dingen die kulinarische Vielfalt Berlins ausgekostet, aber wir konnten auch diverse Shoppingerfolge erzielen. Und natürlich kam auch die Stadt an sich nicht zu kurz. Freitags ruderten wir eine kurze Etappe über den Wannsee, wobei wir vom kurz zuvor dagewesenen Waldbrand nichts mehr mitbekamen. Abends brachen wir erneut mit der Bahn auf und durften eine interessante Führung durch den Bundestag besuchen. Anschließend gingen wir alle gemeinsam essen. Nach viel Kultur am Freitag fuhren wir am Samstag mit 3 km unsere kürzeste Etappe, worüber aber niemand traurig war, da wir dadurch den ganzen Nachmittag Zeit hatten zu Baden und unsere Zeit selber zu gestalten. Für die Übernachtung von Samstag auf Sonntag in der Potsdamer Ruder Gesellschaft wurden wir sehr nett empfangen und freundlich vom Vereinswirt versorgt. Sonntag, am letzten Tag mit Übernachtung, fuhren wir auf anderem Weg die ganze Strecke zurück zum ersten Verein. Dies war mit 41 km unsere längste Etappe, aber da wir in den Booten wie immer gut mit Essen und Musik versorgt waren, purzelten die Kilometer nur so vor sich hin und alle hatten viel Spaß beim Rudern.
Wir alle hatten diese Wanderfahrt wieder sehr sehr viel Spaß, da lange anstrengende Etappen, Sonnenbrand und wenig Schlaf (letztere beide natürlich selbstverschuldet) durch eine super coole Gruppe, nette Betreuer, gutes Essen und spaßiges Programm meilenweit überragt wurden.
Wir möchten uns bei Tim, Christian und Isabel für die tolle Organisation und das Angebot, eine ganze Woche in Berlin zu verbringen, bedanken!
Wir sprechen für Alle, wenn wir sagen: Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderfahrt!!

Text: Lena, Tom 
Bilder: Tim Hotfilter

 
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Am 1.8. starteten wir mit 17 SportlerInnen und 3 BetreuerInnen zur diesjährigen Jungendwanderfahrt. Das Ziel für dieses Jahr: Berlin!
Ein Teil der Gruppe reiste mit dem Hängerbus an, der Rest mit dem Zug. Als dann alle abends am ersten Verein eingetroffen waren, riggerten wir kurz die Boote, luden den Hänger ab und starteten dann am nächsten Tag mit der ersten Etappe. Wie jede Wanderfahrt wurden am Abend vorher die Boote aufgeteilt, wobei die große Mehrheit immer zufrieden war und jeder Wünsche äußern durfte, die meist berücksichtigt wurden. Nachdem wir die erste Etappe am Dienstag mit 30 km gut überstanden haben und alle noch fit waren, setzten wir am Mittwoch noch einen drauf und fuhren ca 39km. Zwar war die Strecke sehr lang und anstrengend, doch, da wir unter anderem durch Kreuzberg fuhren, auch spannend zum vom Boot aus die Gegend anschauen. Und zum Glück wurden wir abends ausnahmsweise von unserem Gastverein bekocht, sodass wir uns gut erholen konnten. Der nächste Tag war für uns auf jeden Fall eins der Highlights, denn wir durften uns nach kurzer Sightseeingtour in der Stadt (Reichstag, Brandenburger Tor, Holocaust Denkmal, Checkpoint Charlie) in Kleingruppen frei umschauen. Jede Gruppe hat vor allen Dingen die kulinarische Vielfalt Berlins ausgekostet, aber wir konnten auch diverse Shoppingerfolge erzielen. Und natürlich kam auch die Stadt an sich nicht zu kurz. Freitags ruderten wir eine kurze Etappe über den Wannsee, wobei wir vom kurz zuvor dagewesenen Waldbrand nichts mehr mitbekamen. Abends brachen wir erneut mit der Bahn auf und durften eine interessante Führung durch den Bundestag besuchen. Anschließend gingen wir alle gemeinsam essen. Nach viel Kultur am Freitag fuhren wir am Samstag mit 3 km unsere kürzeste Etappe, worüber aber niemand traurig war, da wir dadurch den ganzen Nachmittag Zeit hatten zu Baden und unsere Zeit selber zu gestalten. Für die Übernachtung von Samstag auf Sonntag in der Potsdamer Ruder Gesellschaft wurden wir sehr nett empfangen und freundlich vom Vereinswirt versorgt. Sonntag, am letzten Tag mit Übernachtung, fuhren wir auf anderem Weg die ganze Strecke zurück zum ersten Verein. Dies war mit 41 km unsere längste Etappe, aber da wir in den Booten wie immer gut mit Essen und Musik versorgt waren, purzelten die Kilometer nur so vor sich hin und alle hatten viel Spaß beim Rudern.
Wir alle hatten diese Wanderfahrt wieder sehr sehr viel Spaß, da lange anstrengende Etappen, Sonnenbrand und wenig Schlaf (letztere beide natürlich selbstverschuldet) durch eine super coole Gruppe, nette Betreuer, gutes Essen und spaßiges Programm meilenweit überragt wurden.
Wir möchten uns bei Tim, Christian und Isabel für die tolle Organisation und das Angebot, eine ganze Woche in Berlin zu verbringen, bedanken!
Wir sprechen für Alle, wenn wir sagen: Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderfahrt!!

Text: Lena, Tom 
Bilder: Tim Hotfilter

 
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