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Fünf motiviertere Wanderruderer fahren nach Mirow.
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05.09.2019
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Am 5. 9. um 16 Uhr stachen wir vom Ruderverein in Mirow zu unserem Standquartier „Fleeter Mühle“ in See. Bereits in aller Frühe hatten sich vier der Teilnehmer einem Härtetest unterzogen, weil sie, um auch an diesem Tag noch richtig zu rudern, schon um 3 Uhr 58 in Karlsruhe losfuhren (erstaunlich, wie viele Leute sonst noch um diese Zeit auf den Beinen waren). Dass Rolf erst zwei Stunden später in Mirow eintraf, erwies sich im Nachhinein nicht weiter schlimm, weil am frühen Nachmittag stärkerer Wellengang auf dem Mirowsee nicht zum rudern einlud . Der Transport unseres doch umfangreicheren Gepäcks zur Unterkunft klappte einwandfrei, doch das erste Boot, das uns die Mirower Ruderkameraden zur Verfügung stellen wollten, ein altes Klinkerboot, lief bis zu dem Bodenbrettern voll, noch bevor wir die Skulls eingelegt hatten. Ersatz war dankenswerterweise schnell zur Hand, die Müritz II, ein Empacher-Vierer aus Plastik mit Voga Longa Erfahrung (Ein Geschenk des Hamburger Rudervereins)
Nun konnten wir also, natürlich außer Bernd, Neuwasser erkunden, zunächst durch einen längeren Kanal (schreckliches Wort für einen romantisch-abwechslungsreichen, etwas schmäleren Wasserlauf zwischen einem und einem anderen See), um nach einigen Kilometern auf dem offenen Zotzensee in eine steife Brise zu gelangen. Jetzt wird’s etwas strubbelig, kündigte Bernd an und recht hatte er! Die Wellen schlugen bis an die Bootskante, doch er hatte das Steuer gut im Griff (dazu noch später). Nach einer Stunde erreichten wir den Ferienpark (!) Fleeter Mühle. Das Gelände befindet sich an einem Wehr zwischen zwei Kanälen/Seen und ist das „vorsichtig“ zu einem Campingplatz weiterentwickelte ehemalige „Volkseigene Gut -VEG- Diemitz-Fleeth für Puten- und Broilermast“, welches von der Dr. Siebert Immobilienges.mbH und Co KG mit Sitz in Hamburg betrieben wird. Zu dem weitläufigen Areal gehört unter anderem ein „Heu-Hotel“, (Stallgebäude mit zahlreichen Boxen, ideal für ein Jugendlager) und ein weiterer ehemaliger Stall, der zu modernen Appartements mit dem Standard einer komplett eingerichteten Ferienwohnung ausgebaut wurde. Der erste Abend war dann erwartungsgemäß kurz und verlief unspektakulär ruhig.

Zweiter Tag und erstes Lob für Bernd: Er hetzte uns nicht in die Ruderkilometer, sondern ließ uns ausschlafen und gab, wie für die Folgetage, als Orientierung 8 Uhr (Frühstück) und 10 Uhr (rudern) vor. Das begann erst mal mit umtragen auf die andere Seite des Fleether Wehres, um dann, bei strahlendem Sonnenschein in einem großen, uhrzeigerförmigen Bogen nach etwa 20 Km, an die im Zuge der Müritz-Havel-Wasserstraße gelegene Schleuse zu gelangen. Es war inzwischen gegen Mittag und eine einstündige Wartezeit begann, ehe wir 3m hoch geschleust wurden. Gleich nach der Schleusenausfahrt passierten wir die Stelle, wo wir am Abend zuvor den letzten Kilometer zur Fleether Mühle ansteuerten, der Kreis hatte sich geschlossen. Bis zur Mittagspause mussten wir aber noch etwas rudern -westwärts durch den, auch für Wasserski zugelassenen Vilzsee bis zu dessen Ende, dann rechts ab in den Schwarzersee, an dessen Ende ein wenig frequentierter, aber sehr ansprechender „Italiener“ auf uns wartete. Danach wusste Bernd noch eine weitere Engstelle, bevor sich wieder ein kleiner See auftat, wie überall mit einem dichte Schilfgürtel und - hier zusätzlich,- ein schier undurchdringlicher Teppich mit Seerosen. Hier zahlte sich die präzise Ortskenntnis von Bernd aus, denn man umrundet unnötig den ganzen See, wenn man nicht weiß, wo das Schilf die einzige, kleine Passage zur Weiterfahrt freigibt. Er hatte sich dabei und am folgenden Tag den Titel eines „Steuer - Beraters“ zu recht erworben. Auf dem selben Weg zurück bis zu unserem Ferienpark waren es dann 34 Ruderkilometer, mit GPS gemessen. Den Abschluss des Tages bildete ein großes Lagerfeuer, von dessen Romantik sich auch die Großen gerne anstecken ließen. eute sonst noch um diese Zeit auf den Beinen waren). Dass Rolf erst zwei Stunden später in Mirow eintraf, erwies sich im Nachhinein nicht weiter schlimm, weil am frühen Nachmittag stärkerer Wellengang auf dem Mirowsee nicht zum rudern einlud . Der Transport unseres doch umfangreicheren Gepäcks zur Unterkunft klappte einwandfrei, doch das erste Boot, das uns die Mirower Ruderkameraden zur Verfügung stellen wollten, ein altes Klinke

Der dritte Tag begann wieder mit strahlendem Sonnenschein und bis wir dann alle im Boot saßen, war es tatsächlich kurz vor zehn Uhr. Heute wollte Bernd ein paar Km mehr machen und ließ uns, zunächst auf bekannter Strecke , an Mirow vorbei (Achtung! Wasserschi, diesmal in Aktion) durch wiederum sehr abwechslungsreiche Gewässer zunächst nach Granzow (Ortschaft) durch mehrere Kanäle und kleinere Seen bis zu „Paddel Paule“ rudern. Dahinter verbirgt sich ein schmaler Sandstreifen zum Land, ein kleiner Steg, eine größere Imbißbude, ein gebührenpflichtiges (!) Toilettenhäuschen und -zu Wasser und am Land – jede Menge Paddler, für die dieser Punkt ein Ausflugsziel darstellt. Nachdem wir uns gestärkt und Bernd beim Bootstransport sich den Fuß verstaucht hatte, ging es noch einmal ein Stück weiter durch besonders unwegsames Gelände (abgestorbene Bäume im Wasser) in den hier beginnenden Müritz-Nationalpark. Der danach sich öffnende kleine See ist, abgetrennt durch Tonnen, nur zu einem kleinen Teil befahrbar und die Insel, die wir ansteuerten, durfte nicht betreten werden. Natur pur, wie man sie nicht beschreiben kann, sondern erlebt haben muss, wie den Seeadler, der einmal über unserem Boot schwebte. Das ist das Schöne an der Mecklenburger Seenplatte: Es geht immer irgendwo weiter, irgenwo ist im dichten Schilfgürtel ein Loch, das man kennen muss oder erst dann sieht, wenn man mit seinem Boot kurz davor liegt, sofern nicht, wie an den Enden der größeren Seen, eine weithin sichtbare weiße Raute als Markierung steht. Wir haben in diesem südlichsten See des Nationalparks aber gewendet, um noch einmal 21. Km zurück zu unserem Ferienpark zu rudern. Lange, nachdem wir wieder zu Hause waren, zog sich der Himmel zu, es begann sogar zu regnen, aber da war es schon zu spät, um die Eindrücke von einem wiederum wunderbaren Tag zu trüben.

Sonntag, Rückreisetag: Bedeckter, aber klarer Himmel, was den Abschied erleichterte. Leider hat es mit dem Rücktransport unseres Gepäcks nicht auf Anhieb geklappt, weil die Chefin des Ferienparks nicht auffindbar war. Wir ruderten deshalb solo zurück. Bernd fuhr danach mit einem Mirower Ruderkameraden im Auto noch einmal zurück, um das bereit gestellte Gepäck zu holen, während die anderen das geliehene Boot richteten. Doch zuvor noch eine kleine Spezialität von Bernd, der sich halt doch nicht ganz verleugnen kann. Weil wir bis zur Rückkehr nach Mirow insgesamt „nur“ 96 Km gemacht hatten, steuerte er uns vor dem Anlegen noch eine Runde um den Mirowsee, so dass das Gesamtergebnis mit gutem Gewissen dreistellig gemeldet werden konnte. Das Mittagessen in einer nahegelegenen Fischbude unter der inzwischen wärmenden Sonne bildete einen harmonischen Abschluss. Es bleibt noch, herzlich zu danken den Ruderkameraden von Blau Weiß Mirow für ihre, keineswegs selbstverständliche, hilfsbereite Gastfreundschaft; schließlich sind wir nicht die einzigen Gäste, die hier für ihre Wanderfahrten starten. Ganz besonderer Dank gilt aber auch unserem Bernd für die sorgfältige Vorbereitung und die umsichtige Leitung der Wanderfahrt, die, trotz der langen Anfahrt, zur Nachahmung/Wiederholung sehr empfohlen wird.

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Text: Rolf Heydlauf
Bilder: Bernd Attner

Internationale Erfahrung für die KRV-Masters.
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11.09.2019

Vom 11. bis 15. September nahmen die KRV-Masters an der World Rowing Masters Regatta in Valence, nahe Budapest, teil. Alle Masters konnten in ihren Rennen Platzierungen im Mittelfeld erringen und ihre sportlichen Ambitionen bestätigen.

Viel Vergnügen hatte die Gruppe miteinander

  • im geräumigen Ferienhaus mit Pool und fließend Wasser (ja, die Heizung hatte ein Problem - aber das ist für Wikinger quasi Standard),
  • in der Küche mit Chef-Detlef,
  • am rennfreien Samstag in Budapest,
  • im Bus während der 12-stündigen An-/Abreise.


Fazit
Müde aber bester Laune ist nach der "World Rowing Masters Regatta" schon vor der "World Rowing Masters Regatta".
Linz - Wir kommen.

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2x Silber für das KIT bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften!
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04.09.2019

„Catch the feeling“

Unter diesem Motto starteten am ersten September Wochenende 11 Karlsruher Sportlerinnen und Sportler bei den europäischen Hochschulmeisterschaften im schwedischen Jönköping. Auf dem Munksjön gingen der Leichtgewichts- Frauen-Doppelzweier mit Luise Möller und Nina Öhlckers und der Männerachter mit Adrian Seiler, Jan-Lukas Harder, Adrian Elter, Johann Fox, Lenz Kiefer, Simon Gessler, Moritz Kopp, Rupert Pretzler und Steuerfrau Linda Kromer auf der 1810 m langen Strecke an den Start.
Die Anreise zur Veranstaltung, bei welcher insgesamt über 500 Studenten aus 21 Ländern und 85 Universitäten teilgenommen haben, begann für die Karlsruher Mannschaft bereits am Montag. Während ein Teil den direkten Flugweg nahm, fuhr der Rest mitsamt allen Booten der süddeutschen Universitäten hinterher und hatte dabei sowohl Gelegenheit, sich schonmal für die Afterparty in Stimmung zu bringen, als auch die Oresund Brücke bei der Fährfahrt vom Wasser aus zu bewundern. Nach dem Aufriggern hieß es am Dienstag und Mittwoch dann erstmal: Strecke und Windbedingungen kennenlernen. Die sowieso schon verkürzte 2000 m-Strecke wurde durch einen starken Mitwind gefühlt noch weiter verkürzt und dafür jedoch technisch zu einer ziemlichen Challenge, weshalb die Ergebnisse für den Vorlauf am Donnerstag für beide Boote nur sehr schwer abschätzbar waren.
Die offizielle Einstiegsveranstaltung, bei der alle antretenden Länder und Universitäten, sowie sämtliche Organisatoren vorgestellt wurden, leitete den Start der Veranstaltung am Mittwochabend ein. Mit einer Feuerchoreografie zur Hymne der Regatta hatte spätestens dann das „Feeling“ alle in seinem Bann.
Klares Ziel für beide Mannschaften war es erstmal, direkt ohne Hoffnungslauf ins A-Finale einzuziehen, was sich als machbar erwies. Beide Mannschaften gewannen ihren Vorlauf. Somit konnten am Freitag alle noch einmal entspannt trainieren, das „Feeling“ an der Tribüne weiter ausbauen und sich auf das Finale vorbereiten.
Zuerst gingen schließlich die leichten Frauen in ihrem Leihboot vom Karlsruher Rheinklub Alemannia im Finale A an den Start. Nach einem guten Einstieg ins Rennen, bei dem sich die beiden zuerst vorne absetzen konnten, zeigten sich die Niederländerinnen aus Utrecht auf den letzten 500m technisch sauberer und kraftvoller und schafften es schließlich noch knapp als erstes über die Ziellinie. Die Mädels freuten sich jedoch auch sehr über ihre Silbermedaille, mit der sie vor Beginn der Veranstaltung nicht gerechnet hatten. Eine Stunde später ertönte erneut das Startsignal für Karlsruhe, wo sich die Männer in einem sehr packenden Rennen, indem bis zum Schluss kein Favorit klar erkennbar war, ebenfalls eine starke Silbermedaille erruderten.
Der letzte Abend wurde dann mit einem formellen Abendessen inklusive kleiner Showeinlage und Aftermovie eingeleitet und anschließend wurde bei einer ausgelassenen Afterparty gefeiert.
Der Großteil der Mannschaft verbrachte anschließend einen wohlverdienten Entspannungsurlaub in Schweden, bevor es den weiten Weg zurück nach Karlsruhe ging.

Text: Nina Öhlckers
Euc Achter
EUC Ausrudern
leichter Doppelzweier
KRV-Ruderin Münch, holt Silber bei U23-EM
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04.09.2019

KRV-Ruderin Münch holt Silber bei U23-EM

Luise Münch vom Karlsruher Ruder-Verein Wiking hat bei den U23-Europameisterschaften im Leichtgewichts-Doppelzweier die Silbermedaille gewonnen.
Im griechischen Ioannina musste sich Münch zusammen mit Carina Pollmer (Ludwigshafen) über die Distanz von 2000 Meter in 7:17,49 Minuten nur dem Schweizer Boot (7:14,30) geschlagen geben. Das zwischenzeitlich auf Rang zwei liegende Boot der Gastgeberinnen fingen Münch/Pollmer noch ab.

Text: Hannes Blank
 
U23 EM
Kirchboot-Ausfahrt von Rotary Karlsruhe-Albtal.
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17.08.2019

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Der Rotary-Klub Karlsruhe-Albtal erkundete im Kirchboot den Karlsruher Rheinhafen. 20 Teilnehmer*innen fuhren unter Leitung von Ingrid und den beiden Schlagleuten Matthias und Detlef im Kirchboot - und erwarben sich an den Händen erwartungsgemäß ihre ersten Ruderblasen. Der Schmerz wurde aber bei einem kühlen Getränk und einer heißen Wurst anschließend schnell vergessen.

Für alle ein schöner Nachmittag. Vielen Dank an Ingrid, Detlef und Matthias.

Bild & Text: KRV

Hin und wieder zurück: Wikinger rudern von Luzern nach Flüelen.
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10.08.2019
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Am 10. und 11. August fand die Wanderfahrt auf dem Vierwaldstättersee mit 24 Personen statt. Der Vierwaldstädtersee liegt an den vier Kantonen Luzern, Unterwalden, Schwyz und Uri. Er hat eine Gesamtuferlänge von 160 km und ist in der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren entstanden.

Organisator und Fahrtenleiter war Johannes, der die Tour im Vorfeld sehr gut vorbereitet hat. In der Vergangenheit war diese Wanderfahrt schon häufiger von Studenten durchgeführt worden, dieses Jahr waren zusätzlich noch einige ältere Masters dabei, so dass das Kirchboot nicht ausreichte und ein zusätzliches Boot organisiert werden musste. Durch Clemi vom Ruderclub Reuss Luzern veranlasst, konnte zusätzlich das Boot „Seebär“ ausgeliehen werden. Es handelt sich dabei um einen Inrigger (Seegig) Achter aus dem Jahr 1943, der bereits dreimal aufwändig restauriert wurde und sich in einem sehr guten Zustand befindet. Das Kirchboot wurde überwiegend mit den jüngeren Teilnehmern besetzt, während der Seebär von den Masters gerudert wurde.

Die größere Gruppe der Kirchboot-Ruderer fuhr schon am Freitag los, um in Bad Säckingen einen Zwischenstopp zum Rudern und Übernachten einzulegen, während die kleinere Masters-Gruppe am Samstag anreiste. Wir starteten bei leichten Regenschauern am Samstag Vormittag in Luzern, danach hatten wir trockenes und angenehmes Ruderwetter für die Tour nach Flüelen. Das Panorama am See ist abwechslungsreich - schroffe Felsen, teilweise senkrecht zum Ufer, steile bewaldete Hänge mit Hütten, schöne Seelokale, Strandbäder, Wohnzimmer mir unten liegenden Bootsgaragen und natürlich auch reger Schiffsverkehr. Das Kommando „Augen ins Boot“ wurde an diesem Wochenende nicht gegeben.

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Das Wasser war herrlich in unterschiedliche Tönen von türkis, klar und durchsichtig. Daher wurden während der Fahrt auch etliche Badepausen eingelegt. 40 km Genussrudern im Kirchboot und im Seebär nach Flüelen, auch wenn der eine oder andere danach Sitzschwierigkeiten hatte. Nach dem Verstauen des Materials und dem Duschen der Mannschaft im Ruderclub Flüelen und dem Herstellen eines mehr oder weniger ausgewogenen Flüssigkeitshaushaltes mit Hilfe isotonischer Getränke auf Hopfenbasis (Danke an unsere Bierministerin Maria) ging es zu Fuß zur Talstation der Bergbahn auf die Eggberge, um im Berggasthof Seeblick zu essen und zu übernachten.

Am Sonntag wurde bei strahlendem Sonnenschein zurück nach Luzern gerudert – noch mehr Badepausen inbegriffen, bei leichtem Gegenwind und deutlich mehr Schiffsverkehr und Wellengang. Beide Boote und Besatzungen meisterten das aber problemlos.

Fazit: Ein Wochenende voller Erlebnisse in einem wunderschönen Ruderrevier bei tollem Wetter! Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

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Text: H.Depner
Bilder: KRV

200 km effizientes Rudern: 17 Teilnehmer, 3 Betreuer und sehr viel Spaß.
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04.08.2019

Der Karlsruher-Ruder-Verein Wiking veranstaltete vom Montag, den 29. Juli 2019 bis zum Sonntag, den 04. August 2019, unter Leitung und Organisation von Tim Hotfilter, eine Wanderfahrt um den Bodensee. Die knapp 200 km lange Strecke wurde von einer motivierten Gruppe aus 17 Teilnehmern und 3 Betreuern mit einer Mischung aus sehr viel Spaß und effizientem Rudern überwunden.

Die aufregende Reise begann in Konstanz an einem wunderschönen, sonnigen Tag. Die erste Etappe führte nach Überlingen, wo in einem kleinen, aber schönen Verein genächtigt wurde. Am nächsten Morgen stand eine Etappe nach Friedrichshafen an, weshalb schon früh am Morgen die Vorbereitungen für den Tag getroffen werden mussten. Dadurch, dass die Besetzungen der Boote jeden Tag geändert wurden, wurde der Zusammenhalt der Gruppe, mit jedem Tag, immer stärker. Bei einem wunderschönen Ausblick auf den Bodensee wurde fleißig weitergerudert und der Abend wurde mit einem leckeren Essen und Spielen am Lagerfeuer ausklingen gelassen. Auch diese Nacht währte nicht lange, da am nächsten Morgen im Friedrichshafener Ruderverein schon sehr früh reger Ruderbetrieb herrschte, doch auch dies Hindernis wurde mit guter Laune überwunden.

Die Etappe des Donnerstages führte nach Bregenz in Österreich. Der Abend dieses anstrengenden Tages endete mit einem sehr erfrischenden Bad im Bodensee, sowie mit einem ausgezeichneten Abendmahl. Um auch noch in die Schweiz zu gelangen, wurde am nächsten Morgen schnell alles zusammengepackt und los ging die Reise. Doch leider hielt das anfänglich gute Wetter nicht lange, sodass leider mittags an einem Strand ungeplant angehalten werden musste. Doch auch diese Herausforderung wurde mit Bravour bestanden, indem die Boote schnell abgeriggert wurden, Tim Hotfilter mit dem Fahrrad zum Bus fuhr, den Bus samt Anhänger für den Bootstransport holte und schließlich in mehreren Fuhren alle Ruderer und Boote nach Arbon chauffierte. Dort wartete nach dem abenteuerlichen Tag ein köstliches Essen auf die letzten Ankömmlinge, welches von den als erstes angekommenen zubereitet wurde.

An dieser Stelle ist ein großes Dankeschön an Tim angebracht, der in aller Ruhe, zusammen mit den anderen Betreuern, durch diese Herausforderung hindurchführte. Am nächsten Tag stand die längste Etappe der Wanderfahrt an. Sie führte an Konstanz vorbei nach Gaienhofen, wo der letzte Abend mit einem Essen beendet wurde. Am letzten Tag wurde dann nur noch eine kurze Strecke nach Allensbach gerudert, wonach die Boote auch schon abgeriggert und auf dem Hänger, für den Transport zurück nach Karlsruhe verladen wurden. Beendet wurde die Fahrt mit einem gemeinsamen Essen mit Blick auf den Bodensee.

Den Teilnehmern hat die Wanderfahrt viel Spaß gemacht und sie freuen sich schon auf eine ähnliche Veranstaltung nächstes Jahr!

Ein großer Dank gebührt allen Helfern, Betreuern, Eltern und Teilnehmern für eine schöne Wanderfahrt!

Text: M. Fidlin
Bilder: KRV

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Luise Münch hat sich für die U23-EM Anfang September in Griechenland qualifiziert.
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31.07.2019
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Manchen wird sie vielleicht noch durch ihren Sieg im Leichtgewichts-Einer bei der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaft 2018 in Erinnerung geblieben sein

Luise Münch wird nach guten Leistungen auf den diesjährigen Regatten in Leipzig und Hamburg auf den U23-Europameisterschaften (7./8. September 2019) in Ionnina (Griechenland) starten.

Die Bootsklasse der gebürtigen Heilbronnerin, die seit 2017 in Karlsruhe wohnt, ist der Leichtgewichts-Doppelzweier. Mit an Bord ist Carina Pollmer vom Ludwigshafener Ruderverein.

(Text und Foto: Hannes Blank)

Dank an das Orga-Team und alle Helfer - und an alle die kamen und Spass hatten.
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27.07.2019

Liebe Wikinger*innen,
am Samstag, den 27. Juli, feierten zahlreiche Vereinsmitglieder das „140 Jahre KRV“ - Jubiläumsfest.

Ab 15 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein und Kaffee und Kuchen los. Nach der Bootstaufe des neuen Filippi-Zweiers bewiesen die Kinder und Junioren ihre Fertigkeiten im Verlosungsvierer-Rennen. Vor dem Start auf die 300 m lange Strecke, musste geschickt ein Ei auf einem Löffel durchs Gigboot gereicht werden.

Anschließend zeigten die Erwachsenen ihr Können bei der alljährlichen Humpenvierer-WM. Das 300 m-Rennen, bei dem zunächst jeder Ruderer einen Becher Bier trinken muss, verzeichnete einen Melderekord von 19 Mannschaften. Gewonnen hat wie die letzten beiden Jahre der Bodensee-4er. Von einem starken Team aus dem Frauenachter wurde ihm jedoch im Finale alles abverlangt.

Bei Grillwurst, Bier und Cocktails feierten anschließend alle Teams gemeinsam. Die Live-Band „Quantum District“ aus Karlsruhe sorgte mit einer Mischung aus Latino, Rock und Funk für gute Stimmung. Getanzt wurde dank DJ bis in die frühen Morgenstunden.

Einen herzlichen Dank an das Orga-Team um Lenz Kiefer und alle Helfer - und an alle die kamen und Spass hatten.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

[Bild & Text: KRV]

Bootstaufe
Verlosungsvierer-Rennen
Spannung pur
Humpenvierer-WM
Bodensee-4er
Wikingerinnen sind Landesmeister im Achter.
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19.07.2019

Samstag

Jungen/Mädchen Mixed-Doppelvierer des Wiking wird Landesmeister

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Tom Weinhardt, Cyrstal Chen, Luzia Pilz, Lars Trampert und Steuermann Philipp Vierneisler sind Landesmeister im Jungen/Mädchen-Gemischt-Doppelvierer m. St. 12 u. 13 Jahre. Die fünf Ruderer und Ruderinnen legten am Samstag um kurz nach 17 Uhr am Siegersteg bei der Landesmeisterschaft in Breisach an. Zu den ersten Gratulanten dort zählte der Wiking-Vereinsvorsitzende Steffen Hort. Der Wiking Mixed-Achter wurde Zweiter, der Vierer ohne der Frauen gewann die Bronzemedaille. Die ganz große Hitze blieb dieses Jahr für den 1. Wettkampftag aus, auch am Freitag beim Landesentscheid "Jugend trainiert für Olympia" waren die Bedingungen erträglich. Erfreulich war zu sehen, dass sich bereits an diesem Tag nicht wenige Zuschauer aus Karlsruhe am gestauten Rhein bei Breisach eingefunden hatten, um die Rennen zu beobachten.

Sonntag

Wikingerinnen sind Landesmeister im Achter

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Ein historischer Sieg – im erstmals auf der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaft ausgetragenen Rennen der Frauen-Achter holte sich der KRV Wiking den Meistertitel. Esther Linner, Luise Möller, Lisa Merz, Linda Kromer, Friederike Münch, Maren Punkte, Linda Möhlendick, Nina Öhlckers und Steuerfrau Victoria Karl schoben die Bugspitze des Karlsruher Achters als erste über die Ziellinie auf dem gestauten Rhein in Breisach. Dies aber nur um Zentimeter vor dem Boot aus Ulm, nach einer Fotofinish-Überprüfung trennten die beiden Boote nur 4 Hundertstel Sekunden!

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Am Vorabend hatte es mit dem Männer-Doppelvierer des Wiking bereits einen tollen Sieg gegeben, Philip Thein, Moritz Kopp, Johann Mario Fox und Cedric Kulbach durften sich die Goldmedaillen um den Hals hängen lassen. Nachdem das Boot aus Rheinfelden schon zu Beginn davon gezogen war, startete die Karlsruher Crew bei der 500m-Marke einen erfolgreichen Zwischensprint, im Ziel waren sie dann deutlich vorne.

Ein schnelles Kurz-Fazit: Zwei Landesmeistertitel in Seniorenbereich, davon einer in der Königsklasse des Rudersports, dazu zahlreiche Edelmetallplatzierungen bei den Junioren und Jungen und Mädchen. Platz 4 in der Gesamtwertung aller teilnehmenden baden-württembergische Vereine. Also Anlässe genug, auf dem Sommerfest im Wiking eine Woche später zu feiern!

(Text und Fotos: Hannes Blank)