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01.07.2022 
2022-06
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Helena und Clara ziehen ihre Junioren-WM-Tickets!

4 Medaillen für den KRV bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften & den Jahrgangsmeisterschaften U17 & U23

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WM-Qualifikation bei den DJM in Köln
 

Von Donnerstag, den 23. Juni bis Sonntag, den 26. Juni 2022 fanden die Deutschen Juniorenmeisterschaften und die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17 und U23 auf dem Fühlinger See in Köln statt. Die KRV-Sportlerinnen und Sportler konnten am Ende mit vier Medaillen wieder nach Karlsruhe fahren, davon zweimal Gold für Helena Brenke im Zweier und Vierer.

Damit hat Helena einen neuen KRV-Rekord eingestellt: Sie ist im zweiten Jahr in Folge doppelte Deutsche Meisterin geworden: Dieses Mal im schweren Juniorinnen Doppelzweier und Doppelvierer – und das, obwohl sie eigentlich noch ein Leichtgewicht ist. „Dass Helena den Doppelzweier zusammen mit ihrer Mannheimer Zweierpartnerin Paula Lutz gewinnt, war für mich persönlich keine so große Überraschung. Das hat sich bereits auf den letzten Regattawochenenden abgezeichnet“, sagt der Cheftrainer Maximilian Pawlik nach dem Rennen, „Helena hat bereits auf der Frühjahreslangstrecke unter Beweis gestellt, dass sie es dieses Jahr richtig ernst meint. Und mit dem Doppeltitel in der Tasche hat sie sich das direkte Ticket für die Junioren-WM in Varese (Italien) Ende Juli gesichert. Ich bin sehr stolz auf ihre Leistung!“ Im Doppelzweier-Finale haben die beiden ihre nationale Dominanz mit aller Deutlichkeit unterstrichen. Bereits nach 800 Metern lagen die beiden drei Längen vor dem Feld und haben diesen Abstand souverän über die Ziellinie gefahren.

„Auch wenn Helena mit ihrem herausragenden Ergebnis die Leistungen der anderen ein wenig in den Schatten stellt, sind wir als Trainer mit dem Ergebnis von allen Sportlern sehr zufrieden“, sagt der Seniorentrainer Adrian Elter, „trotz einigen krankheitsbedingten Ausfällen haben es alle geschafft sich für das A-Finale zu qualifizieren. Das ist eine sensationelle Leistung.“ Neben der Junioren-WM-Qualifikation von Helena im Doppelzweier gibt es noch eine zweite Nominierung: Clara Reiter konnte ebenfalls durch starke Leistungen bei den letzten Leistungsüberprüfungen überzeugen. In Köln erreichte sie zwei vierte Plätze, im gesteuerten Vierer und im Achter zusammen mit Ella Knispel.

Im U23-Bereich gab es mit Aileen Vögeli und Adrian Mengedoht lediglich Beteiligungen in Leichtgewichtsrennen. Beide zeigten hier einen persönlichen starken Saisonabschluss.

Bei den B-Juniorinnen war die gewonnene Bronzemedaille von Sophia Brenke und Luzia Pilz im gesteuerten Vierer ein kleiner Sensationssieg, mit dem so niemand gerechnet hat.

Neben zwei Geburtstagen, die auf das DJM-Wochenende fielen, gab es wechselhaftes Wetter mit einer Gewitterbedingten Rennunterbrechung am Samstag. Verpflegung, Hotel, Parkhaus und Gruppendynamik waren super und alle, Sportler wie Trainer, nehmen viel bei diesem Saisonhöhepunkt an Erfahrungen mit.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die siegreich, egal ob mit WM-Ticket oder nur viele Erfahrungen, nach Hause gefahren sind.

 

Alle Ergebnisse mit KRV-Beteiligung als Übersicht:

Rennen

KRV-Sportler

Platzierung

JF 4+ B

Sophia Brenke, Luzia Pilz

3. Platz A-Finale

JF 8+ B

Sophia Brenke, Luzia Pilz

6. Platz A-Finale

JM 4- B

Lars Trampert, Tom Weinhardt

5. Platz A-Finale

JM 8+ B

Tom Weinhardt

6. Platz A-Finale

JF 2x- A

Helena Brenke

1. Platz A-Finale

JF 4x- A

Helena Brenke

1. Platz A-Finale

JF 4X- A

Anna Preischl

6. Platz A-Finale

JF 4+ A

Ella Knispel, Clara Reiter

4. Platz A-Finale

JF 8+ A

Ella Knispel, Clara Reiter

4. Platz A-Finale

JM 4- A

Leon Kolodzie

6. Platz A-Finale

JM 8+ A

Leon Kolodzie

5. Platz A-Finale

SF 2x- B LG

Aileen Vögeli

4. Platz A-Finale

SF 4x- b LG

Aileen Vögeli

4. Platz A-Finale

SM 4- B LG

Adrian Mengedoht

2. Platz A-Finale

 

Text: Johann Fox

Fotos: Maximilian Pawlik, Meinruderbild, Rowerhead, privat

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Wanderfahrt Mecklenburgische Seenplatte
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Mir wurde die Aufgabe erteilt, als Frischling einer Wanderfahrt, einen kurzen Bericht zu schreiben. Sechs Ruderer auf dem Weg nach Mirow, mit großen Befürchtungen, dass die Züge mit dem 9 Euro Ticket überlastet wären. Zu unser aller Überraschung, waren die Züge leer. Es hat alles super geklappt, bis auf Berlin, dort haben wir unverschuldet eine Ehrenrunde mit der S-Bahn gemacht. Eine Stunde Sightseeing kam dabei heraus.
In Mirow haben wir ein wunderschönes Klinkerboot übernommen, plus ein Fahrrad mit Hänger. Die Besonderheit bei dieser Tour, war der Landdienst mit dem Fahrrad. Wir hatten jeden Tag 2 Schichten, in der Pause wurde übergeben.
Übernachtet haben wir bei 3 Rudervereinen und auf 2 Campingplätzen. Die Tour ging über Flecken Zechlin, Rheinsberg, Fürstenberg, Naturcampingplatz Ellenbogensee und wieder zurück nach Mirow. Wir hatten fast jeden Tag 3 Schleusen auf unserem Weg. Mit den Yachten und Hausbooten war die Wartezeit extrem lange. Wir haben schnell dazugelernt. Für nicht motorisierte Boote hieß es, frei weg an die Pole Position. Dann war die Reihenfolge in der Schleuse wieder anders. Zuerst motorisiert, dann Muskelkraft.
Das Wetter war klasse, bis auf den ersten Tag. An jeder Schleuse hatten wir Regen und nicht genug, auch ein kurzes schweres Gewitter. Wir saßen stoisch in unserem Boot. Unsere gute Laune war geblieben. Ein Kaffeeangebot von den Yachten vor und hinter uns ist ausgeblieben.
In Flecken Zechlin hat Steffi für unser Abendessen gesorgt. Wir konnten die Küche vom Ruderverein nutzen. Rosmarinkartoffeln, Grillkäse und Würstchen. So einfach und so lecker. Wir bekamen noch einen Ruder Tipp für den nächsten Tag. Durchs Unterholz an den Kagarsee. Sehr eng, sehr abenteuerlich und wunderschön.
Der Ruderverein in Rheinsberg war für mich schon etwas hanseatisch geprägt. Wir saßen beim Frühstück im Clubhaus mit Blick auf den See. In den beiden Vereinen davor hat man den Mitgliederschwund bemerkt.
Die nächste Etappe ging nach Fürstenberg, auf den Campingplatz. Ich bin an diesem Tag, die erste Etappe geradelt und habe mich von der DDR Pflasterung durchschütteln lassen. Das Anlegen in der Pause war nicht immer einfach. Verboten was gedacht war, wurde am Ende dank dem Landdienst immer zu einem Highlight. Einmal ein Seerosenteich mit Kiosk und Fischbrötchen, am Campingplatz Eckernkoppel und zum anderen die Marina in Canow mit Fischgeschäft. Zu beiden Stellen hat uns Johannes gelotst.
In Fürstenberg mussten alle ihr Zelte aufbauen, auch die, mich eingeschlossen, die bis dato die einfache Variante der Vereinsheime vorzogen.
Henning unser Tüftler und immer mit einer Lösung für Probleme am Boot, war stets beim Aufbau im Zwiegespräch mit seinem Zelt. Es wurde ordentlich geflucht. Henning, wir werden das vermissen!
Der Kaffee am Morgen war klasse, da es nicht im Service vom Campingplatz vorgesehen war, wir aber trotzdem 2 Thermoskannen bekamen.
Auf dem nächsten Campingplatz war für den Nachmittag eine Pause geplant und dafür eine Rudereinheit ohne Gepäck mit Bugprinzessin (Kielschwein) am späten Nachmittag. Bernd hat uns auf viele Vögel aufmerksam gemacht, auch auf die, die man nicht sah. Wir hatten Glück, einen Seeadler zu sehen.
 
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An dieser Stelle ein großes Lob an Bernd als Wanderführer. Immer gut gelaunt, immer die Ruhe weg, aber auch konsequent in der Ansage, wenn es um die Disziplin im Boot ging. Wir haben uns alle sehr gut verstanden, nur einmal ging es mit der verbalen Ruderbegeisterung durch. Johannes, an dieser Stelle will ich mich nochmals bedanken, dass du die Position 1 mit den schlechten Skulls übernommen hast, auch an die anderen, wenn es eigentlich an mir gewesen wäre. Meine Handgelenke hätten das nicht mitgemacht und mit stehenden Blättern, keine Chance. Wieder in Mirow hatten wir einen tollen Ruder Abschluss in der Gaststätte Entenhausen in Granzow.
Steffi hat wunderschöne Aquarelle in Postkartenformat gemalt. Wir haben uns mit einem Aquarell bei Bernd für diese klasse Tour bedankt. Skål! und vielleicht nächstes Jahr bei der geplanten Tour Norwegen.
Mit dabei waren Steffi von der RG Speyer, Ulrike und Henning vom KRA und Ingrid, Johannes Huss und Bernd vom KRV.

Text: Ulrike Diener
Fotos: Bernd Attner
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