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Du hast in der Vergangenheit in Breisach den Titel des Landesmeisters und/oder Landessiegers errungen?
22.07.2017
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Du hast in der Vergangenheit in Breisach den Titel des Landesmeisters und/oder Landessiegers errungen!

Deine Medaille hängt vielleicht im Wohnzimmer oder Deine Enkelkinder haben schon selber Erfolge in Breisach erreicht!
Vielleicht rosten Deine Medaillen auch sicher verwahrt im Tresor vor sich hin
Wenn ja, dann ist es Zeit, Deine Medaille von der Wand oder aus dem Tresor zu nehmen, zu polieren, Dir umzuhängen und am Samstag, den 22.Juli 2017 um 21 Uhr, während der Landesmeisterschaft, an das Bootshaus des Breisacher Rudervereins zu kommen.

Für Euch werden wir nochmals die Siegeshymne spielen und ein Gruppenbild von Euch machen.

Für alle ehemaligen Siegerinnen und Sieger spendieren wir ein Fein Fass Bier um bei netten Gesprächen und in geselliger Runde in unseren Erinnerungen schwelgen. Bei netten Gesprächen wollen wir in unseren Erinnerungen schwelgen.

Einen Preis erhalten:
die Siegerin oder der Sieger für den am längsten zurückliegenden Sieg und die Person, welche die meisten Siege an der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaft errungen hat.
 

Wir freuen uns über Eure Anmeldung. (siehe Anmeldeformulare).
 

Volker Zöllner
Regattaleiter

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon hat die Staffel "KRV Wiking" als 6-beste Männer-Staffeln abgeschnitten!
16.07.2017

Wiking stellt sechstbeste Staffel

Der Kümmerer

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon am 16. Juli 2017 hat die Staffel "KRV Wiking" als sechstbeste von 25 Männer-Staffeln abgeschnitten! Ein schöner Erfolg für Hannes Blank (Schwimmen), Daniel Vieser (Radfahren) und Armin Buchmüller (Laufen). Letzterer ist kein Wiking-Ruderer, sondern Läufer des Karlsruher Lauftreffs "memler.de" und er half kurzfristig aus, obwohl er zwei Tage zuvor noch die Hohenwettersbacher Bergdorfmeile als 19. (von knapp 800) beendet hatte. Nach wochenlangem Hilfeaufruf im Wiking hatte sich nämlich absolut niemand gefunden, der die finalen 5 Kilometer laufen wollte.

Schwimmer Hannes kam im aufgewühlten Wasser des Epplesees nicht allzu gut zurecht, beendete die 400m Schwimmen und den langen Sprint hinauf zur Wechselzone auf dem Parkplatz jedoch noch in akzeptablen zehneinhalb Minuten. Als er wieder fit als Zuschauer an der Radstrecke stand, hatte Daniel das Radfahren (17km) schon beendet und Startnummer und Transponder an Armin übergeben. Die beiden schossen die Wiking-Staffel auf den 6. Platz, was für ein Debüt eine super Leistung ist.

(Foto: Cornelia Moosmann)

Video: 4- der Hochschulmannschaft des KIT auf dem Weg zur EUC 2017 in Subotica
07.07.2017
Ein Karlsruher 4- hat sich für die EUC 2017 in Subotica qualifiziert.

Ein kleines Vorstellungsvideo ist hier zu finden:
 
Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange und kümmern sich…
08.05.2017

Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange um den heißen Brei herum und kümmern sich…

So enstand ein neues Amt im Wiking – der Kümmerer. Er buddelt, schraubt, baut und montiert alles Mögliche, seine Post mit den Belegen versieht er mit dem Absender – vom Kümmerer…

Danke lieber Kümmerer fürs Kümmern, so verkümmert nichts – weiter so J

Der Kümmerer

Zum Einstieg in den Rudersport bieten wir Schnupperkurse für Erwachsene.

05.05.2017

Rudern - Schnupperkurs für Erwachsene

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Zum Einstieg in den Rudersport bietet der Karlsruher Ruder-Verein Wiking Kompaktruderkurse an. Dabei wollen wir die Grundzüge der Rudertechnik bei den ersten Fahrten im Rheinhafen Karlsruhe erlernen.

Den Juni-Kurs 2017 begleitete BNN-Redakteurin Kirsten Etzold - und beschreibt hier ihre Eindrücke


  • Ort
    KRV Wiking v.1879 e.V., Hansastraße 18b, 76189 Karlsruhe
  • Plätze
    max. 12 pro Kurs (Platzvergabe nach Eingang der Anmeldung)
  • Anmeldung
    Verbindliche Anmeldung an Dirk Dreier

  • Kosten
    50 Euro für den Ruderkurs. Bei einer späteren Mitgliedschaft wird der Kursbeitrag verrechnet.

Ansprechpartner Dirk Dreier
Dirk Dreier
Wikinger beim Anrudern in Heidelberg
01.05.2017
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Man kennt das: Man ist in einer anderen Stadt und kann nicht rudern. Der Wiking ist fern und es ist zudem noch Montag, aber Feiertag, also findet sowieso leider keine Montagsgruppe zusammen. So stellte sich mir die Situation am 30. April 2017 dar, und am nächsten Tag war ich in Heidelberg verabredet. Was also tun?
Dann sah ich mehr zufällig als absichtlich, dass just an diesem 1. Mai auf dem Neckar in Heidelberg deren "Anrudern" stattfinden sollte. Also schnell meinen einzigen Kontakt zur Rudergesellschaft Heidelberg angeschrieben und mich quasi selbst zu deren Anrudern eingeladen. Das ging problemlos. Vor Ort war ich dann im verwinkelten, aber urigen Bootshaus der RG Heidelberg. Nach der Bootseinteilung saß ich im Gig-Achter "Wigand" auf dem Co-Schlagplatz. Die Heidelberger Rudergesellschafter müssen ihren Boote durch einen Tunnel unter der Bundesstraße hindurch zum Steg bringen, dafür haben sie keine Treppen zu steigen.

Es regnete. Aber nicht allzu stark. Wir legten gegen 10:45 Uhr ab, Treffpunkt war um 11:30 Uhr unterhalb der "Alten Brücke", dem Hauptanziehungspunkt der Touristen. Ein paar Kilometer fuhren wir hin und her, bis es soweit war. Etwa 14 Boote hatten sich trotz des schmuddeligen Wetters versammelt, darunter ein Gig-Sechser. Jemand (man sagte mir, es sei Klaus Menold vom Heidelberger Regattaverein) hielt von einem Motorboot aus eine kurze Rede, die mit einem gemeinsamen "Hipphipphurra" endete. Dann ruderten wir gemeinsam los, alle flußabwärts. Nach einer letzten Wende oberhalb der nächsten Schleuse war Schluss für uns. Schön: Die Duschen in der Umkleide der RGH waren warm. Und inzwischen hatte es sogar aufgehört zu regnen.

Text: Hannes Blank / Foto: Katrin Jörger

01.04.2017

Am vergangenen Samstag den 01. April fand am Bismarck-Gymnasium der "Tag der offenen Tür" statt, bei dem sich traditionell auch die einzelnen Schul-AGs vorstellen. Als eine der erfolgreichsten AGs war natürlich auch die Ruder-AG mit einem Stand vertreten.

Neben zwei Ruderbooten, die als Anschauungsobjekt dienten, bestand für interessierte Schüler die Möglichkeit an einem Ergo-Cup über 350m teilzunehmen. Neben kleineren Werbeartikel winkten den drei schnellsten Jungen und Mädchen darüber hinaus Sachpreise in Form von Einkaufs-, oder Kinogutscheinen.

Bei bestem Wetter nahmen über 60 Schüler an dem Wettbewerb teil und es bildeten sich teilweise Schlangen von Schülern, die auf dem Ergometer antreten wollten.

Nach gut drei Stunden standen die Sieger fest. Bei den Jungen gewann Henrik aus der 8. Klasse in 1:13.8 vor Simon und Lennart. Bei den Mädchen gewann Frieda aus der 6. Klasse in 2:18.0 vor Helen und Malve. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und wir hoffen, dass wir den ein oder anderen in Zukunft in der Ruder-AG begrüßen können.

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Text und Bild: Heiko Gulan

Am 23. März traf sich die Achtermannschaft bestehend aus Jan Nietschke, Antoine Duchesne, Moritz Kopp, Michael Frank, Lenz Kiefer, Rupert Pretzler, Adrian Elter, Adrian Seiler und Steuerfrau Frederike Münch mit unserem stellvertretenden Trainer bzw. pumpenden Fahrer Andreas von Borstel für das anstehende Großevent, dem Head of the River in London, am KRV Wiking. Unser Mann auf der 5 Lenz Kiefer reiste zwecks Klausuren einen Tag später via Luftverkehr nach. 

Nach einem gut getimten Verpflegungseinkauf im Kaufland, bei dem unser Bugmann Jan seinem Studium als Wirtschaftsingenieur gerecht wurde indem er, wohl wissentlich über die Zukunft,  die Menge des zu kaufenden Müslis ökonomisch optimierte, wurde am Abend im KRV Wiking mit Trainer Christoph Reichelt noch der Grill angeworfen bevor es auf die Bahn Richtung Vereinigtes Königreich ging. Schon beim Anhängen des Hängers kam es zur Diskussion innerhalb der Mannschaft, da Moritz der anfangs nicht funktionierenden Lichtleiste mit Unmengen an Kontaktspray an den Kragen wollte. 

Endlich auf der Bahn mit unserem Andi am Steuer zur Fähre in Calais, ereignete sich um 12 Uhr nachts der erste Höhepunkt bzw. die ersten Höhepunkte (die Anzahl kann nicht klar definiert werden) beim gespannten Lauschen des berühmt berüchtigten Hörspiels. Um 4 Uhr Freitags morgens kamen wir schließlich an der Fähre an, und trotz anfänglicher Bedenken über die Höhe des Hängers, ging alles glatt und bis auf den Seegang der dem zu gewünschten Schlaf des Achters samt Fahrer stark zusetzte verlief auch die ganze Überfahrt sehr gut. Angeführt von unserem tapferen Fahrer Andi erreichten wir gegen 8:30 Uhr englischer Zeit den Quinten Boatclub in London.

Die Gastgeber waren vor Ort und so konnten wir direkt nach dem wir unser Schlachtschiff Octocore aufgeriggert hatten das Bootshaus beziehen und das Frühstück, bestehend aus optimierten Müsli, vernichten. Den Freitag Vormittag verbrachten wir dösend wartend auf unseren achten Mann Sir Lenz, der für die letzte Trainingseinheit auf der Themse gegen 13 Uhr landete. Doch bevor wir Sir Lenz an der Hammersmith subway abholen konnten, viel der Traum Head of the River für uns alle ins Wasser. Der Veranstalter hatte eine Kurzmeldung auf der offiziellen Website geschaltet bei der schon die Überschrift: "HEAD is cancelled", den Rest der Nachricht in Gänze wiedergibt. Durch Mund zu Mund Propaganda bestätigte sich die bedauerliche Information, welche bei uns im Team eine eher ernüchternde Stimmung zu Tage treten lies. Alle waren traurig und geknickt darüber dem Training für dieses Großevent nicht den würdigen Abschluss verleihen zu können.

Die Trainingseinheit am Freitag Nachmittag nahmen wir trotz der Umstände war um die wahrscheinlich berühmteste Ruderstrecke der Welt kennen zu lernen. Der Wind während dieser Einheit war sehr schwach, dieser Wind wurde laut Veranstalter als Grund für das Nichtstattfinden des morgigen Wettbewerbs angeführt. Diese Antithese verhalf der Moral unseres Achters leider nicht wieder zur Bestform sonder eher das Gegenteil, die Klasse dieser Einheit lässt sich abschätzen. Den Samstag Abend verbrachten wir in unserer Airbnb Residenz am Hydepark, es kam noch die Diskussion auf ob man an dem selbst organisierten Rennen einzelner Vereine teilnehmen solle, wir entschieden uns wegen der nicht gegebenen Sicherheit dagegen und gingen an diesem Abend mangels Schlaf der vorherigen Nacht relativ früh schlafen. 

Am nächsten Morgen starteten wir unser Alternativprogramm, welches in London natürlich nicht von schlechten Eltern ist. Wir klapperten viele Sehenswürdigkeiten ab und hatten trotz der Ernüchterung des Vortages Alle unseren Spaß. Am Abend hieß es dann noch auf zur eigentlichen Abschlussparty im Londoner Rowing Club, auf der wir die Vereinskameraden Simon und Heiko, die für ihren Heimatverein Stuttgart Canstatt angereist waren, trafen und mit ihnen das ein oder andere London Pride auf das verkorkste Wochenenden hoben. 

Die Rückfahrt am darauffolgenden Sonntag verlief Dank unseren Fahrern Michi und Andi im englischen Linksverkehr ohne Probleme. Durch DJ Antoine wurde über die gesamten Fahrzeit für ordentlich Stimmung auf den Rückbänken gesorgt, hier mein Kompliment! Allerdings waren wir durch drei unterschiedliche Zeitzonen sichtlich irritiert, die richtige Zeit im Verlauf unserer Rückfahrt auszumachen. Gegen Mitternacht rollten wir schließlich müde und ausgezehrt auf den Bootsplatz des KRV Wiking. Der Bus wurde noch nach alter Art geputzt und die übliche Tour gefahren, um alle Sportler sicher nach Hause in die warmen Betten zu bringen.

Abschließend war es ein cooler Trip, mit einem bitteren Nachgeschmack, wir haben das Beste draus gemacht und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Versuch! 

Text: Adrian Seiler

25.03.2017
Besetzung Baden8er

Ein Bericht des Baden8er - der in London beim Head of the River Race starten wollte.

Am 23. März traf sich die Achtermannschaft bestehend aus Jan Nietschke, Antoine Duchesne, Moritz Kopp, Michael Frank, Lenz Kiefer, Rupert Pretzler, Adrian Elter, Adrian Seiler und Steuerfrau Frederike Münch mit unserem stellvertretenden Trainer bzw. pumpenden Fahrer Andreas von Borstel für das anstehende Großevent, dem Head of the River in London, am KRV Wiking. Unser Mann auf der 5 Lenz Kiefer reiste zwecks Klausuren einen Tag später via Luftverkehr nach. 

Nach einem gut getimten Verpflegungseinkauf im Kaufland, bei dem unser Bugmann Jan seinem Studium als Wirtschaftsingenieur gerecht wurde indem er, wohl wissentlich über die Zukunft,  die Menge des zu kaufenden Müslis ökonomisch optimierte, wurde am Abend im KRV Wiking mit Trainer Christoph Reichelt noch der Grill angeworfen bevor es auf die Bahn Richtung Vereinigtes Königreich ging. Schon beim Anhängen des Hängers kam es zur Diskussion innerhalb der Mannschaft, da Moritz der anfangs nicht funktionierenden Lichtleiste mit Unmengen an Kontaktspray an den Kragen wollte. 

Endlich auf der Bahn mit unserem Andi am Steuer zur Fähre in Calais, ereignete sich um 12 Uhr nachts der erste Höhepunkt bzw. die ersten Höhepunkte (die Anzahl kann nicht klar definiert werden) beim gespannten Lauschen des berühmt berüchtigten Hörspiels. Um 4 Uhr Freitags morgens kamen wir schließlich an der Fähre an, und trotz anfänglicher Bedenken über die Höhe des Hängers, ging alles glatt und bis auf den Seegang der dem zu gewünschten Schlaf des Achters samt Fahrer stark zusetzte verlief auch die ganze Überfahrt sehr gut. Angeführt von unserem tapferen Fahrer Andi erreichten wir gegen 8:30 Uhr englischer Zeit den Quinten Boatclub in London.

Die Gastgeber waren vor Ort und so konnten wir direkt nach dem wir unser Schlachtschiff Octocore aufgeriggert hatten das Bootshaus beziehen und das Frühstück, bestehend aus optimierten Müsli, vernichten. Den Freitag Vormittag verbrachten wir dösend wartend auf unseren achten Mann Sir Lenz, der für die letzte Trainingseinheit auf der Themse gegen 13 Uhr landete. Doch bevor wir Sir Lenz an der Hammersmith subway abholen konnten, viel der Traum Head of the River für uns alle ins Wasser. Der Veranstalter hatte eine Kurzmeldung auf der offiziellen Website geschaltet bei der schon die Überschrift: "HEAD is cancelled", den Rest der Nachricht in Gänze wiedergibt. Durch Mund zu Mund Propaganda bestätigte sich die bedauerliche Information, welche bei uns im Team eine eher ernüchternde Stimmung zu Tage treten lies. Alle waren traurig und geknickt darüber dem Training für dieses Großevent nicht den würdigen Abschluss verleihen zu können.

Die Trainingseinheit am Freitag Nachmittag nahmen wir trotz der Umstände war um die wahrscheinlich berühmteste Ruderstrecke der Welt kennen zu lernen. Der Wind während dieser Einheit war sehr schwach, dieser Wind wurde laut Veranstalter als Grund für das Nichtstattfinden des morgigen Wettbewerbs angeführt. Diese Antithese verhalf der Moral unseres Achters leider nicht wieder zur Bestform sonder eher das Gegenteil, die Klasse dieser Einheit lässt sich abschätzen. Den Samstag Abend verbrachten wir in unserer Airbnb Residenz am Hydepark, es kam noch die Diskussion auf ob man an dem selbst organisierten Rennen einzelner Vereine teilnehmen solle, wir entschieden uns wegen der nicht gegebenen Sicherheit dagegen und gingen an diesem Abend mangels Schlaf der vorherigen Nacht relativ früh schlafen. 

Am nächsten Morgen starteten wir unser Alternativprogramm, welches in London natürlich nicht von schlechten Eltern ist. Wir klapperten viele Sehenswürdigkeiten ab und hatten trotz der Ernüchterung des Vortages Alle unseren Spaß. Am Abend hieß es dann noch auf zur eigentlichen Abschlussparty im Londoner Rowing Club, auf der wir die Vereinskameraden Simon und Heiko, die für ihren Heimatverein Stuttgart Canstatt angereist waren, trafen und mit ihnen das ein oder andere London Pride auf das verkorkste Wochenenden hoben. 

Die Rückfahrt am darauffolgenden Sonntag verlief Dank unseren Fahrern Michi und Andi im englischen Linksverkehr ohne Probleme. Durch DJ Antoine wurde über die gesamten Fahrzeit für ordentlich Stimmung auf den Rückbänken gesorgt, hier mein Kompliment! Allerdings waren wir durch drei unterschiedliche Zeitzonen sichtlich irritiert, die richtige Zeit im Verlauf unserer Rückfahrt auszumachen. Gegen Mitternacht rollten wir schließlich müde und ausgezehrt auf den Bootsplatz des KRV Wiking. Der Bus wurde noch nach alter Art geputzt und die übliche Tour gefahren, um alle Sportler sicher nach Hause in die warmen Betten zu bringen.

Abschließend war es ein cooler Trip, mit einem bitteren Nachgeschmack, wir haben das Beste draus gemacht und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Versuch! 

Text: Adrian Seiler

07.01.1926 – 26.02.2017
Einundneunzig Jahre waren ihm auf dieser Welt vergönnt, eine lange Lebens- und Zeitgeschichte. Lassen wir diese nochmals an uns vorbei ziehen um Helmut Bastian einen festen Platz in unserer Erinnerung zu schaffen.
21.03.2017
Helmut Bastian
7.Januar 1926 – 26.Februar 2017

Einundneunzig Jahre waren ihm auf dieser Welt vergönnt, eine lange Lebens- und Zeitgeschichte. Lassen wir diese nochmals an uns vorbei ziehen um Helmut Bastian einen festen Platz in unserer Erinnerung zu schaffen.

Es war die sogenannte gute alte Zeit:
In Paris tanzt Josefine Baker, die Weimarer Republik wankt, die einen wollen den Kaiser, die anderen die Räterepublik, die SPD weiß wie üblich nicht was sie will, die braune Brühe schwappt allenthalben schon über die Ränder.
Also heftiger Durcheinander, um den wir unsere Altvorderen nicht beneiden sollten. In der verschlafenen badischen Provinz und Residenzhauptstadt war die Welt sicherlich noch mehr in Ordnung. Jeder wusste wo er hingehörte, der Südstädtler in die Südstadt, der Ausländer ins Ausland, der Mühlburger nach Mühlburg.

In diese Welt, in dieses Mühlburg, genauer in die Nuitstraße, wurde Helmut Bastian hineingeboren. Hineingeboren als zweiter Sohn von dreien des Schreinermeisters Bastian und Ehefrau in zwei Zimmer mit 58 qm und Lokus im Zwischenstock, im Winter eingefroren, und das samstägliche Bad in der gemeinsamen Wanne. Es waren gute Zeiten für ihn, liebevolle Eltern, kein Vater der die Kinder verdrosch, immer satt, so selbstverständlich damals nicht. Es waren auch brave Buben, der Helmut und seine Brüder. Keine Streiche wie Frösche aufblasen, Maikäfer den Kopf abbeißen oder den Mädchen in die Haare stecken sind bekannt.

Die Schule, ordentlich mit Erfolg, war wie üblich die Volksschule, mit 14 ging es in die Lehre, mangels besserer Erkenntnis zum Vater als Schreiner. Zwischenzeitlich hat es ja auch schon ordentlich gerumst in der Welt und auch Helmut hat eine Uniform gehabt, allerdings nur die braune vom Arbeitsdienst und wie man so läuten hörte hätte er so gerne die Feldgraue gehabt. Aber nichts desto trotz haben sich die Amis ihn auch in der einfachen Ausfertigung geschnappt und erst wieder 1947 springen lassen.

Gearbeitet hat er mit Bruder Erich beim Vater bis 1954, den Betrieb wollte er nicht weiterführen und war dann bis zum Arbeitsende 1991 als Betriebsschreiner tätig, lange Zeit bis zuletzt bei Michelin, wenn kein Gummi mehr da war hat er vermutlich die Holzräder gemacht. Was nur Wenigen bekannt, er war mit Begeisterung Angler mit Stammlokal Rheinterrassen, es gibt Bilder von ihm mit schnieker Ziegenwildlederjacke, war ja was in den 50igern. Und reiselustig obendrein 1959-60 mit Bruder Erich auf Motorroller gen Italien. Aber 1964 war dann Schluss mit der Lumperei als Edelsingel im Alter von 38 Jahren hat ihn dann die Ehe, sprich seine Lore gepackt und in den geruhsamen Ehehafen geführt. Als dann 1966 noch mit Rüdiger der Stammhalter ankam war alles so wie es sein sollte.

1998 dann der Schicksalsschlag, er musste seine Frau zu Grabe tragen und sein Leben fortan alleine meistern und gestalten. Danach hat es ihn wieder an den Ort der Geburt in die Nuitstraße zurückgezogen, wo er sich lange Jahre eigenständig selbst versorgte bis die Kraft nachließ und ein Umzug ins betreute Wohnen im Dezember 2017 unausweichlich war.

So schnell wäre ein langes Leben erzählt, wenn da nicht noch etwas wäre:
Irgendwann vor vielen Jahre, machte sich Söhnchen Rüdiger, er muss so 12, 13 gewesen sein, auf in den Rheinhafen zum Rudern. Es wurde zum Lebensinhalt seiner Jugendzeit und wie es sich für gute Eltern geziemt wollten sie ihren Buben dabei auch begleiten und waren fortan treue Regattabegleiter. Als der Beruf von Helmut Bastian ruchbar wurde, vielleicht hat er auch einmal seine Hilfe angeboten, ohne zu wissen, zu ahnen was das in einem Verein bedeutet. Jedenfalls seit dieser Zeit war er in der Werkstatt. Hatte sich der damalige Werkstattherrscher, auch Bootswart genannt, unser legendärer Gerald Schumann, noch vorgestellt eine Hilfskraft zu gewinnen war er sprichwörtlich auf dem Holzweg. Von nun an war es aus mit der Pfriemelei, Professionalität war angesagt. Die Auswirkungen waren schnell erkennbar. Man musste nur durch unsere Bootshallen gehen, landauf, landab kein Verein mit einem derart gepflegten Bootsbestand. Man muss es aber auch gesehen haben wie hier auf den 10tel Millimeter gehobelt, gebohrt, gefräst, gefeilt wurde. Und wenn es nicht passte wurde es zweimal gemacht. Lackieren mit dem teuren Pinsel war Chefsache. Unser gesamtes Bootshaus ist Zeugnis seines Wirkens, im Saal die Säulen, draußen die Tische und Stühle, alle Bänke in den Umkleiden, kein Schloss das nicht von ihm repariert wurde, kein Stück Holz im Bootshaus, das nicht durch seine Hände ging. Nie aufbrausend, nie laut, so kannten ihn die meisten. War die Werkstatttür jedoch zu und er ärgerte sich, das konnte er sehr, weil wieder irgendwer irgendwas einfach hingeschmissen hatte, Beschädigungen nicht gemeldet, Werkzeug verschludert und noch vieles mehr, da legte er den Kopf schief und fing an zu brutteln und konnte sich so richtig echauffieren. Auf einigen Ruderböcken sind heute noch die von ihm angebrachten Initialen ersichtlich „HBB 2009“ übersetzt – Hobelbankbruttler 2009 – so hat er sich selbstironisch gesehen.

Allerdings hat der Ruderverein nicht nur genommen, auch gegeben. Die Freundschaft und Anerkennung von vielen, insbesondere jungen Menschen, die Gemeinschaft, die Wanderfahrten mit allem was dazu gehört, also Wein und Gesang, die Donnerstagsrunde. Das hat er von ganzem Herzen genossen. Und die berühmten, sagenhaften Bastianhaken, für die Unkundigen unter uns, wer konnte schon ein Boot im vollen Lauf um die Ecke steuern, Helmut Bastian konnte bzw. versuchte es.
Seine Persönlichkeit wird uns fehlen, hinterlässt eine Lücke. Wir sollten die Geschichten und Erzählungen von und über ihn wachhalten, dann ist er zumindest in unseren Erinnerungen noch eine Weile unter uns.

Persönliches:

Es gab aber auch noch einen ganz anderen Helmut Bastian, den Belesenen und gebildeten Menschen, der sich weit über das Tagesgeschehen hinaus und dem was man ihm in der Schule beigebracht hat für Geschichte, Kunst, Kultur und Politik interessierte, darüber las und Bescheid wusste, der Mommsens Geschichte über das röm. Reich gelesen und verstanden hat, für den „das heilige römische Reich deutscher Nation“ kein Fremdwort war. Dieser Helmut ist mir in vielen gemeinsamen Werkstattstunden und Gesprächen weit ab von Holz, Leim und Epoxidharz ans Herz gewachsen und zum Freund geworden.

Seit er vor drei Jahren den Schreinerschurz an den Haken hing und den Hobel auf die Seite stellte ist es ruhig und einsam in der Werkstatt geworden. Ich vermisse ihn sehr.

Heinrich Hort

Cedric Kulbach wurde auf dem Sportlerball in der Kategorie "Sportler des Jahres" ausgezeichnet.

11.03.2017
Sportlerball 2017 der Stadt Karlsruhe
© Baden TV

Mit Hut und roter Fliege erschienen Tobias Hermann und Adrian Seiler am Abend des 11 Märzes auf dem 31 Sportlerball der Stadt Karlsruhe. Beide vertraten Cedric Kulbach, der aufgrund seiner hochklassigen Leistungen in vergangenen Jahr 2016 als Sportler des Jahres 2017 nominiert wurde. Cedric war leider angesichts seines Auslandsstudiums in Grenoble und der dortigen Ruderwettkämpfe verhindert.

Die Ehrung der drei Kategorien, Sportlerin des Jahres, Sportler des Jahres und Mannschaft des Jahres begann ungentlemenhaft, wie Sportbürgermeister Martin Lenz es formulierte, mit der Ehrung der Sportler, da eine nominierte, überhebliche, junge Dame in der Kategorie Sportlerin des Jahres wegen eines Wettkampfes zu spät kam.

Unter den fünf nominierten Sportler des Jahres wurde Cedric Kulbach unter großem Applaus des Weinbrennersaals der Vize-Sportlertitel des Jahres 2017 zugesprochen. Der Moderator freute sich sehr über Cedrics Erfolg und hob vor Allem seine beiden Weltmeistertitel in Rotterdam und Poznan der vergangen Saison in den Vordergrund, die er trotz seiner Fußverletzung erringen konnte.
Die Pyramid des zweiten Platzes wurde von Adrian Seiler, der schon nach wenigen Schritten in Richtung Bühne wegen des Haaransatzes als nicht-Cedric durch den Moderator entlarvt wurde, entgegengenommen.
Die goldene Pyramide dieser Kategorie gewann der KSC-Spieler Grischa Prömel, Dritter wurde der Kanute Saeid Falzoula.

Die Kategorien beste Sportlerin und beste Mannschaft gewannen Sabine Kutterer als Sportlerin und unsere Nachbarn im Rheinhafen sicherten sich mit Carola Schmidt und Sarah Brüßler die goldene Pyramide als Mannschaft.

Tobias Hermann und Adrian Seiler empfanden es als große Ehre für unseren Vereinskameraden Cedric die Sportlerball Luft zu schnuppern, auch wenn sie durch die exorbitanten Essenspreise, ihm im Hunger noch ein Stück näher gewesen sind, als sie es ohnehin schon waren.

Der 31. Sportlerball endete mit dem Auftritt des Kabarettisten Gunzi Heil und klang damit für Cedric und den KRV Wiking sehr erfolgreich aus.

Lieber Cedric, der Verein und wir können stolz sein darauf sein so einen engagierten Sportler in unseren Reihen zu wissen, der durch seinen Spaß am Rudern mit diesem Vizetitel schon wieder ein weiteres Sahnehäupchen auf seine sportliche Karriere gezaubert hat.

Text: Adrian Seiler
Bilder: Baden TV

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