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Wikinger im Pfälzer Wald.
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09.11.2019
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Am 9.November trafen sich 3 Wikinger morgens um 8:30 Uhr am Bootshaus, um gemeinsam in den Pfälzerwald zu fahren. Den Vierten mussten wir erst noch aus dem Bett klingeln – er dachte, Abfahrt sei erst um 9:30 Uhr. Etwas enttäuschend war es schon, dass sich nur 4 Leute zu dieser Tour zusammenfanden.

Nachdem es am Vortag Bindfäden regnete, kam schon die Frage auf, ob wir denn überhaupt fahren sollen. Aber was juckt es einen alten Wikinger, wenn ihm ein paar Regentropfen aufs Haupt fallen?

Nach einer guten Stunde Fahrzeit erreichen wir dann den Parkplatz bei Eppenbrunn im Kreis Pirmasens. Reiner Zufall, dass wir ausgerechnet am 30. Jahrestag des Mauerfalls auf dem „Helmut-Kohl-Weg“ wandern sollten, doch es waren nur wenige Meter, die wir diesem Weg folgten, ansonsten waren wir schon vom Parkplatz weg auf wesentlich interessanteren Parallel-Wegen unterwegs, entlang mehrere Felsmassive. Ein herbstliches Farbeninferno in Rot-Gelb umgab uns auf der gesamten Wanderung und die rote Farbe der Buntsandsteinfelsen unterstrich das noch.

Nach etwa einer Stunde Wanderung erreichten wir das Highlight unserer Wanderung, den Altschlossfelsen. Wahrscheinlich das Highlight des Pfälzerwaldes überhaupt. Und das ganz wörtlich, wenn im Frühjahr die in einem ganz bestimmten Winkel in eine Felsspalte einfallenden Sonnenstrahlen, den Felsen zum Leuchten bringen! Ein „MUSS“ für Naturfotografen.

Ich glaube, es kann niemand an diesem Felsmassiv vorbei gehen, ohne von seiner monumentalen Größe beeindruckt zu sein. Man kommt sich da doch ganz winzig vor, wenn man durch die Spalten zwischen den einzelnen Felsen hindurchsteigt. Auch wenn jetzt im November die Sonne nicht in besagtem Winkel in den Felsen scheinen kann, war es ein wörtlich zu nehmendes Highlight, denn die leuchtenden Farben des Herbstes machten das Felsen-Leuchten allemal wieder wett.

Nach einem Abstecher auf die Oberseite des gigantischen Felsmassives setzten wir unsere Wanderung Richtung französische Grenze fort. Das sind nur eineinhalb Kilometer. Und auf einem Aussichtspukt, immer noch auf den Ausläufern des Altschlossfelsen machten wir Pause und konnten die Aussicht in die Nordvogesen genießen. Teilweise sah es wirklich so aus, als würde der ganze Wald lichterloh brennen!

Auf dem Grenzpfad entlang der französisch-deutschen Grenze ging es auf verwurzelten Naturpfaden weiter, durch wilde, ursprüngliche Natur und wir waren hier völlig alleine, keine anderen Wanderer mehr. Dabei war das Wetter zunächst gar nicht so schlecht, wenn auch herbstlich kühl. Doch das sollte sich später ändern, dann begann es nämlich als wir gerade den Staffelkopf erklommen zeitweise zu regnen.

Etwas nass erreichten wir eine Schutzhütte, wo wir nochmal pausierten, bis es zu kalt wurde zum Rumsitzen.

Die restliche Wanderung durch ein Tal mit Wiesen und Weihern war dann schnell gemacht, denn wir folgten nun einem gut ausgebauten Fahrweg bis zum Parkplatz.


Text & Bild: B. Attner

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Zum Einstieg in den Rudersport bieten wir 2020 Schnupperkurse für Erwachsene.

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01.11.2019

Rudern - Entdeckerkurs für Erwachsene

Anfängerkurs
Anfängerkurs

Wir bieten einen Ruderkurs für Erwachsene an, die mit dem Rudern beginnen möchten oder einfach einmal ausprobieren wollen wie es sich anfühlt in einem Ruderboot zu rudern. In diesen Kursen steht das Erlernen der Rudertechnik im Vordergrund, so daß keine besonderen Anforderungen an Kraft oder Kondition gestellt werden.
Den Juni-Kurs 2017 begleitete BNN-Redakteurin Kirsten Etzold - und beschreibt hier ihre Eindrücke


Ruderkurse 2020

Die Kurse werden als Wochenendkurse durchgeführt und beginnen am Freitagnachmittag mit einem Treffen um 17:00 Uhr am Bootshaus. Nach einer kurzen Erklärung der Bootstechnik und der wichtigsten Handgriffe geht es dann zu einer ersten Lerneinheit aufs Wasser.
Am Samstag wird morgens um 10:00 Uhr und nachmittags etwa gegen 14:00 Uhr jeweils eine Einheit durchgeführt.
Am Sonntagmorgen um 10:00 Uhr folgt dann die letzte Einheit. Anschließend wird dann ein Termin für die fünfte Einheit vereinbart. Dieser Termin wird zu einem der Breitenspottermine montags oder mittwochs stattfinden.

Für Samstagmittag ist ein gemeinsames Mittagessen im Verein geplant (Kostenbeteiligung 5 € bis 10 €).

Bitte normale Sportbekleidung mitbringen und bei starker Sonne an Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung denken.

  • Termine
    24. - 26 April 2020 (zur Anmeldung)
    22. - 24. Mai 2020 (zur Anmeldung)
    19. - 21. Juni 2020 (zur Anmeldung)
    Sollten die Kurse bereits ausgebucht sein, senden Sie bitte eine e-mail an vs-entwicklung@krv-wiking.de. Wir nehmen Sie gerne auf die Warteliste und informieren Sie umgehend, wenn wieder Plätze verfügbar sind. Geben Sie bitte an welche Termine für Sie in Frage kommen.

  • Kosten
    Die Kursgebühr für den gesamten Kurs beträgt 80 €. Die Zahlungsinformationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
    Bei einer späteren Mitgliedschaft verringert sich die Aufnahmegebühr von 50 Euro auf 25 Euro.

 Teilnahmebedingungen zum Anfängerkurs
Wir freuen uns auf Ihr Feedback zur Ruderausbildung
Ein schönes Fest.
Vielen Dank!!!
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26.10.2019
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Liebe Karlsruher Ruderer*innen,

am 26. Oktober fandet das traditionelle Abrudern mit anschließender Herbstregatta statt.
Dieses Jahr beim KRV-Wiking.
 


Wir danken den Ausrichtern für das schöne Fest und allen Regatta-Beteiligten für den gemeinsamen Spaß.

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Bilder: B. Attner & KRV

Wiking-Nachwuchs auf Einladungslehrgang.
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19.10.2019

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Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren ist, wurden einige C-Junioren des Wiking vom Landesruderverband Baden-Württemberg für den 19. und 20. Oktober 2019 zu einem Lehrgang in Landesleistungszentrum nach Breisach eingeladen.

Insgesamt nahmen 20 Jungen und Mädchen und vier Vereinstrainer aus dem Ländle an dem Lehrgang unter der Leitung von Stephan Schrade (Referat Talentsuche und Förderung) und Landestrainer Ralf Kockel statt. Hier bot sich die Gelegenheit, den Nachwuchs des Verbandes aus nächster Nähe zu betrachten.

Das DRV-Ruderleitbild in Verbindung mit Videoanalysen bildeten einen wesentlichen Schwerpunkt des Wochenendes, verbunden mit einem kleinen Abschlusswettkampf. Dank geht vom LRVBW auch an den Karlsruher Ruder-Verein Wiking, der dafür einen Rennvierer zur Verfügung stellte.


Text und Foto: Peter Wolfering & Hannes Blank

Gemütliche Wanderfahrt Strom-abwärts
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12.10.2019

Argentoratum

Argentoratum (oder auch Argentorate) war der Name einer römischen Siedlung bzw. Befestigung auf einer Insel im Rheinzufluss Ill. Heute ist das ehemalige Argentoratum das alte Stadtzentrum von Straßburg, mit dem Münster als Mittelpunkt. Heute ist Straßburg Industriestadt, Sitz des Europaparlaments und mit 279.000 Einwohnern etwas kleiner als Karlsruhe. Genau dort, eben in Argentoratum war für eine Nacht unsere Unterkunft auf unserer Wanderfahrt von Straßburg nach Karlsruhe. Im Hotel Suisse praktisch direkt am Münsterplatz.

Bevor wir in Argentoratum Quartier bezogen, konnten wir noch eine etwa einstündige Tour Richtung Süden auf dem Rhein machen, mit unserem Kirchboot. Auch der Rhein hat heute kaum noch etwas gemeinsam, mit dem Urwaldfluss und dem Dschungel, den die Römer dort vorfanden, vor rund 2000 Jahren. Die ersten Ansiedlungen in dem Gebiet des heutigen Straßburgs wurden allerdings schon rund 1500 Jahre vor Ankunft der Römer nachgewiesen, also vor rund 3500 Jahren.

Den Nachmittag und Abend nutzten dann alle 11 schon anwesenden Teilnehmer (+2 Fahrerinnen) unserer Wanderfahrt für Sightseeing, Shopping und gediegen essen gehen und Fotografieren. In kleinen Gruppen zogen wir durch die Innenstadt.

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Morgens hieß es dann recht früh aufstehen, denn eine lange Fahrt auf dem Rhein stand uns bevor, rund 70km. Unkalkulierbar war vor allem die Zeit, die wir unter Umständen an den beiden Schleusen in Gambsheim und Iffezheim warten müssen. Am Yachthafen von Kehl, wo unser Kirchboot „übernachtete“, stießen dann am Morgen noch Claudia und Patrick von der Alemannia zu uns, sie haben sich ganz kurzfristig noch einen Tag vor Abfahrt angemeldet.

Wir kamen dann auch ganz flott los und bei Kaiserwetter auch prima voran, die Schleuse Gambsheim war überhaupt kein Problem, wir konnten praktisch direkt rein rudern. Eilig hatten wir es trotz der Mitte Oktober schon ziemlich früh hereinbrechenden Dunkelheit nun nicht mehr und wir legten auch gelegentlich mal ein Päuschen ein auf dem Rhein. Die Strömung brachte uns da dann auch nicht merklich weiter, denn sie ist im Bereich zwischen Gambsheim und Iffezheim kaum vorhanden. Aber wir waren ja im sicheren Gefühl, dass wir das nun locker schaffen und auch noch eine Pause in Rastatt einlegen können. Ich nahm schon frühzeitig Kontakt mit der Schleuse in Iffezheim auf und kündigte dem Schleusenmensch unsere Ankunft für „in etwa einer Stunde“ an. Der zeigte sich allerdings zunächst mal deutlich missmutiger, als sein freundlicher Kollege in Gambsheim, es war ganz offensichtlich: er war neidisch! Wir durften gemütlich bei allerschönstem Wetter rudern, und er, der arme Tropf, er musste den ganzen Tag in der Schleuse Dienst schieben… Wie angekündigt kamen wir dann eine Stunde später an und machten wie angeordnet am ersten Steiger fest. Ich nahm nochmal telefonisch Kontakt auf und sah, dass er inzwischen zwei Mal versucht hat, mich zu erreichen. Nun war seine Laune noch deutlich schlechter: „Warum geht ihr nicht ran, wenn ich anrufe?“. „Wir hatten entweder keinen Empfang oder es nicht gehört“. „Ich habe doch gesagt, ihr sollt am ersten Steiger festmachen!“ „Haben wir doch“. „Damit meinte ich den ersten von der Schleuse aus gesehen, da habt ihr ein Funkgerät. Jetzt fahrt dort hin“, „Ok, wusste ich nicht, wir fahren hin“. „Und außerdem habt ihr mich angelogen!“ „Wie bitte?“ „Ihr habt gesagt, ihr seit gleich da, ihr wart doch noch mindestens 10km weg!“ „Ich habe ihnen gesagt, wir sind bei Rheinkilometer 325 und brauchen noch etwa eine Stunde“ „Achso…“ Gespräch zu Ende, wir ruderten noch die paar hundert Meter zu dem Steiger und nahmen per Funkgerät Kontakt auf. Nun hatte sich seine Laune wieder etwas gebessert. Eine Stunde warten mussten wir trotzdem. Dann schleuste er uns alleine runter – das hätte er ja auch schon früher machen können, zumal uns dann eine ganze Reihe Schiffe entgegenkamen, für die er sowieso die Schleuse runterfahren musste. Nun gut, jedem Herrn sein kleines Reich. Seine Mitarbeiterin wünschte uns jedenfalls ganz freundlich eine gute Fahrt, als wir die Schleuse verließen. Warum muss so etwas immer sein? Manchmal nicht zu glauben.

Nun stellte sich für uns die Frage, ob wir noch beim RCR Pause machen. Bei einem kurzen Stopp stimmten wir ab und entschieden uns mit knapper Mehrheit für einen Drink und ein Stück Kuchen. Danach war es ja nur noch eine gute Stunde und wir machten rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit bei uns am Steg fest.


Text: Bernd Attner
Bilder: Matthias Lillotte-Siekora

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Platz im Mittelfeld beim 12h-Schwimmen im Sonnenbad im Karlsruher Rheinhafen
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29.09.2019

Platz im Mittelfeld beim 12h-Schwimmen im Sonnenbad im Karlsruher Rheinhafen

Die gemeinsame Mannschaft der beiden Karlsruher Rudervereine, das "Rowing Team Alemannia/Wiking" ist beim 12 Stunden-Schwimmen am 28. September 2019 im Sonnenbad im Karlsruher Rheinhafen insgesamt 19,3km geschwommen. Dies, obwohl dieses Jahr das Hafenbecken vor einem der beiden Bootshäuser nicht wegen einer Paddelregatta zum Rudern gesperrt war und Ruderregatten an anderen Orten zahlreiche Ruderathleten und -athletinnen dorthin lockten. Das Ergebnis von 19,3km verhalf dem Ruderteam zu Rang 14 von 31 angetretenen Mannschaften, also ziemlich genau im Mittelfeld. Am Rudervereinsstand am Aufgang zum Rutschenturm gab es Bananen, Multivitaminsaft und Kekse. Insgesamt nahmen am diesjährigen 12h-Schwimmen laut des Freundeskreises Sonnenbad 588 Schwimmer/innen teil, es wurden
in Summe 1930,4km geschwommen - neuer Rekord seit dem ersten 12h-Schwimmen im Jahre 2002.

(Text und Fotos: Hannes Blank)

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Frauenmannschaft auch für die EUG 2020 qualifiziert.
 
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28.09.2019

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Durch einen deutlichen Sieg hat sich der Frauenachter der Wettkampfgemeinschaft Karlsruhe aus KIT- und Hochschul-Studentinnen nachträglich für die European University Games (EUG) 2020 in Belgrad qualifiziert. Im Rahmen der Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg Allermöhe traten die Karlsruherinnen gegen den Hamburger Frauenachter am Samstag, 28.09.2019, an.

Dieses Nachqualifizierungsrennen wurde veranstaltet, da das Rennen des Frauenachters aufgrund zu stürmischer Verhältnisse bei den diesjährigen Hochschulmeisterschaften in Hamburg im Juni abgesagt werden musste.

Neben dem Doppelvierer und Vierer ohne der Männer, ist der Frauenachter damit das dritte Karlsruher Boot, welches nächstes Jahr auf der EUG starten wird.

Das Olympia Fieber ist ausgebrochen!
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23.09.2019

Das Olympia Fieber ist ausgebrochen!

 Bereits ein Jahr vor Beginn der olympischen Spiele in Tokyo wurde im Olympia Stadion in Berlin am Montagvormittag vor 4000 Schülerinnen und Schülern das olympische Feuer für Jugend trainiert für Olympia und Paralympics entzündet. Mit dabei waren neben Bundespräsident Frank Walter Steinmeier auch 5 Schülerinnen des Bismarck Gymnasiums sowie zwei Betreuer, die sich als Team beim Ruder-Landesentscheid in Breisach für das Bundesfinale qualifiziert haben. 
Nach der Eröffnungszeremonie am Montag, bei der die Teams der Bundesländer in olympischer Manier ihre Flaggen tragend einmarschiert sind, begannen für Ella, Sophia, Lena, Luzia und Crystal die Wettkämpfe auf der Olympiaregattastrecke in Grünau auf der Spree. 
Im Vorlauf konnten sie sich nicht direkt für das Halbfinale qualifizieren und mussten deshalb noch mal im Hoffnungslauf antreten. Diesen konnten sie jedoch sehr souverän für sich entscheiden. Am Mittwoch mussten sie sich im Halbfinale gegen stärkere Gegner knapp dem Drittplatzierten geschlagen geben. Im B-Finale erruderten sie dann einen starken zweiten Platz und erreichten somit Platz 8 in der Gesamtwertung. Damit sind sie das beste baden-württembergische Mädchenboot und führen so die erfolgreiche Tradition der Ruder-AG des Bismarck-Gymnasiums fort. 
Natürlich haben sie sich auch die Sehenswürdigkeiten in Berlin nicht entgehen lassen, auch Maskottchen Wiki war immer mit von der Partie und lies es sich sogar bei der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit den Mädchen gutgehen.
Erschöpft aber dennoch glücklich machen sie sich auf den Heimweg mit dem Ziel nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Text: Bismarck-Mädels
Fotos: Maxmilian Pawlik & Stutz

 
JTFO Berlin
JTFo Belrin
Die Rugby-Mannschaft des KSVs probierte mal etwas ganz Neues: Rudern.
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14.09.2019

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Am Samstag den 14. September traf sich die Karlsruher Rugby-Mannschaft des KSVs im Ruderverein Wiking um mal etwas ganz Neues auszuprobieren: Rudern.

Los ging es mit einer kurzen Einführung auf dem Ruderergometer, die schon den Ehrgeiz der 15 Rugbyspieler packte und zu einem großen Battel um die schnellsten Werte führte.
Danach ging es zu einem Gig-Vierer, an dem die Begriffe erklärt wurden und sie gelernt haben, wie man mit den Booten umgehen muss.

Nachdem sie ausgiebig abgeschätzt hatten, ob wir heute kentern würden, und vielen Fragen um die Stabilität der Boote geklärt wurden, ging es dann mit dem Kirchschiff und einem Gig-2x, von Heinrich Hort und Maren Puck gesteuert, für eine kurze Einheit bis raus zum Rhein und wieder zurück.
Ohne nass zu werden kamen alle 15 Mann wohl behalten wieder am Steg an.

In der anschließenden Teambesprechung mit dem Trainer Geofrey bei einem Bierchen wurde wieder einmal deutlich: Rudern lernen bedeutet weit aus mehr als nur ein Bötchen zu bewegen und kann jedes Team voranbringen. Auch der Geschichte von Heinrich über die Herkunft des Kirchbootes lauschten alle gebannt. Den Abend ließ man dann noch nett im Kühlen Krug ausklingen.

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Fünf motiviertere Wanderruderer fahren nach Mirow.
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05.09.2019
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Am 5. 9. um 16 Uhr stachen wir vom Ruderverein in Mirow zu unserem Standquartier „Fleeter Mühle“ in See. Bereits in aller Frühe hatten sich vier der Teilnehmer einem Härtetest unterzogen, weil sie, um auch an diesem Tag noch richtig zu rudern, schon um 3 Uhr 58 in Karlsruhe losfuhren (erstaunlich, wie viele Leute sonst noch um diese Zeit auf den Beinen waren). Dass Rolf erst zwei Stunden später in Mirow eintraf, erwies sich im Nachhinein nicht weiter schlimm, weil am frühen Nachmittag stärkerer Wellengang auf dem Mirowsee nicht zum rudern einlud . Der Transport unseres doch umfangreicheren Gepäcks zur Unterkunft klappte einwandfrei, doch das erste Boot, das uns die Mirower Ruderkameraden zur Verfügung stellen wollten, ein altes Klinkerboot, lief bis zu dem Bodenbrettern voll, noch bevor wir die Skulls eingelegt hatten. Ersatz war dankenswerterweise schnell zur Hand, die Müritz II, ein Empacher-Vierer aus Plastik mit Voga Longa Erfahrung (Ein Geschenk des Hamburger Rudervereins)
Nun konnten wir also, natürlich außer Bernd, Neuwasser erkunden, zunächst durch einen längeren Kanal (schreckliches Wort für einen romantisch-abwechslungsreichen, etwas schmäleren Wasserlauf zwischen einem und einem anderen See), um nach einigen Kilometern auf dem offenen Zotzensee in eine steife Brise zu gelangen. Jetzt wird’s etwas strubbelig, kündigte Bernd an und recht hatte er! Die Wellen schlugen bis an die Bootskante, doch er hatte das Steuer gut im Griff (dazu noch später). Nach einer Stunde erreichten wir den Ferienpark (!) Fleeter Mühle. Das Gelände befindet sich an einem Wehr zwischen zwei Kanälen/Seen und ist das „vorsichtig“ zu einem Campingplatz weiterentwickelte ehemalige „Volkseigene Gut -VEG- Diemitz-Fleeth für Puten- und Broilermast“, welches von der Dr. Siebert Immobilienges.mbH und Co KG mit Sitz in Hamburg betrieben wird. Zu dem weitläufigen Areal gehört unter anderem ein „Heu-Hotel“, (Stallgebäude mit zahlreichen Boxen, ideal für ein Jugendlager) und ein weiterer ehemaliger Stall, der zu modernen Appartements mit dem Standard einer komplett eingerichteten Ferienwohnung ausgebaut wurde. Der erste Abend war dann erwartungsgemäß kurz und verlief unspektakulär ruhig.

Zweiter Tag und erstes Lob für Bernd: Er hetzte uns nicht in die Ruderkilometer, sondern ließ uns ausschlafen und gab, wie für die Folgetage, als Orientierung 8 Uhr (Frühstück) und 10 Uhr (rudern) vor. Das begann erst mal mit umtragen auf die andere Seite des Fleether Wehres, um dann, bei strahlendem Sonnenschein in einem großen, uhrzeigerförmigen Bogen nach etwa 20 Km, an die im Zuge der Müritz-Havel-Wasserstraße gelegene Schleuse zu gelangen. Es war inzwischen gegen Mittag und eine einstündige Wartezeit begann, ehe wir 3m hoch geschleust wurden. Gleich nach der Schleusenausfahrt passierten wir die Stelle, wo wir am Abend zuvor den letzten Kilometer zur Fleether Mühle ansteuerten, der Kreis hatte sich geschlossen. Bis zur Mittagspause mussten wir aber noch etwas rudern -westwärts durch den, auch für Wasserski zugelassenen Vilzsee bis zu dessen Ende, dann rechts ab in den Schwarzersee, an dessen Ende ein wenig frequentierter, aber sehr ansprechender „Italiener“ auf uns wartete. Danach wusste Bernd noch eine weitere Engstelle, bevor sich wieder ein kleiner See auftat, wie überall mit einem dichte Schilfgürtel und - hier zusätzlich,- ein schier undurchdringlicher Teppich mit Seerosen. Hier zahlte sich die präzise Ortskenntnis von Bernd aus, denn man umrundet unnötig den ganzen See, wenn man nicht weiß, wo das Schilf die einzige, kleine Passage zur Weiterfahrt freigibt. Er hatte sich dabei und am folgenden Tag den Titel eines „Steuer - Beraters“ zu recht erworben. Auf dem selben Weg zurück bis zu unserem Ferienpark waren es dann 34 Ruderkilometer, mit GPS gemessen. Den Abschluss des Tages bildete ein großes Lagerfeuer, von dessen Romantik sich auch die Großen gerne anstecken ließen. eute sonst noch um diese Zeit auf den Beinen waren). Dass Rolf erst zwei Stunden später in Mirow eintraf, erwies sich im Nachhinein nicht weiter schlimm, weil am frühen Nachmittag stärkerer Wellengang auf dem Mirowsee nicht zum rudern einlud . Der Transport unseres doch umfangreicheren Gepäcks zur Unterkunft klappte einwandfrei, doch das erste Boot, das uns die Mirower Ruderkameraden zur Verfügung stellen wollten, ein altes Klinke

Der dritte Tag begann wieder mit strahlendem Sonnenschein und bis wir dann alle im Boot saßen, war es tatsächlich kurz vor zehn Uhr. Heute wollte Bernd ein paar Km mehr machen und ließ uns, zunächst auf bekannter Strecke , an Mirow vorbei (Achtung! Wasserschi, diesmal in Aktion) durch wiederum sehr abwechslungsreiche Gewässer zunächst nach Granzow (Ortschaft) durch mehrere Kanäle und kleinere Seen bis zu „Paddel Paule“ rudern. Dahinter verbirgt sich ein schmaler Sandstreifen zum Land, ein kleiner Steg, eine größere Imbißbude, ein gebührenpflichtiges (!) Toilettenhäuschen und -zu Wasser und am Land – jede Menge Paddler, für die dieser Punkt ein Ausflugsziel darstellt. Nachdem wir uns gestärkt und Bernd beim Bootstransport sich den Fuß verstaucht hatte, ging es noch einmal ein Stück weiter durch besonders unwegsames Gelände (abgestorbene Bäume im Wasser) in den hier beginnenden Müritz-Nationalpark. Der danach sich öffnende kleine See ist, abgetrennt durch Tonnen, nur zu einem kleinen Teil befahrbar und die Insel, die wir ansteuerten, durfte nicht betreten werden. Natur pur, wie man sie nicht beschreiben kann, sondern erlebt haben muss, wie den Seeadler, der einmal über unserem Boot schwebte. Das ist das Schöne an der Mecklenburger Seenplatte: Es geht immer irgendwo weiter, irgenwo ist im dichten Schilfgürtel ein Loch, das man kennen muss oder erst dann sieht, wenn man mit seinem Boot kurz davor liegt, sofern nicht, wie an den Enden der größeren Seen, eine weithin sichtbare weiße Raute als Markierung steht. Wir haben in diesem südlichsten See des Nationalparks aber gewendet, um noch einmal 21. Km zurück zu unserem Ferienpark zu rudern. Lange, nachdem wir wieder zu Hause waren, zog sich der Himmel zu, es begann sogar zu regnen, aber da war es schon zu spät, um die Eindrücke von einem wiederum wunderbaren Tag zu trüben.

Sonntag, Rückreisetag: Bedeckter, aber klarer Himmel, was den Abschied erleichterte. Leider hat es mit dem Rücktransport unseres Gepäcks nicht auf Anhieb geklappt, weil die Chefin des Ferienparks nicht auffindbar war. Wir ruderten deshalb solo zurück. Bernd fuhr danach mit einem Mirower Ruderkameraden im Auto noch einmal zurück, um das bereit gestellte Gepäck zu holen, während die anderen das geliehene Boot richteten. Doch zuvor noch eine kleine Spezialität von Bernd, der sich halt doch nicht ganz verleugnen kann. Weil wir bis zur Rückkehr nach Mirow insgesamt „nur“ 96 Km gemacht hatten, steuerte er uns vor dem Anlegen noch eine Runde um den Mirowsee, so dass das Gesamtergebnis mit gutem Gewissen dreistellig gemeldet werden konnte. Das Mittagessen in einer nahegelegenen Fischbude unter der inzwischen wärmenden Sonne bildete einen harmonischen Abschluss. Es bleibt noch, herzlich zu danken den Ruderkameraden von Blau Weiß Mirow für ihre, keineswegs selbstverständliche, hilfsbereite Gastfreundschaft; schließlich sind wir nicht die einzigen Gäste, die hier für ihre Wanderfahrten starten. Ganz besonderer Dank gilt aber auch unserem Bernd für die sorgfältige Vorbereitung und die umsichtige Leitung der Wanderfahrt, die, trotz der langen Anfahrt, zur Nachahmung/Wiederholung sehr empfohlen wird.

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Text: Rolf Heydlauf
Bilder: Bernd Attner