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Der DRV sucht im neuen Jahr motivierte Frauen-Teams in Ruderdeutschland.
18.12.2017

Women's Rowing Challenge

Liebe Rudererinnen,
wir wollen mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten und suchen ebenfalls motivierte Frauen-Teams in Ruderdeutschland.

 
women's rowing challenge
Die Idee:
Vier aufeinanderfolgende Ergo-Challenges in einem Monat – welcher Verein hat die stärksten Frauen-Teams, die in der vorgegebenen Zeit die meisten Meter auf dem Ruder-Ergo zurücklegen?

So geht’s:
  • Interessierte Athletinnen melden sich als Team mit den jeweiligen Vor- und Nachnamen sowie Geburtsdatum bei euch an. Es dürfen natürlich auch Neulinge im Rudersport auf dem Ergo dabei sein!
  • gestartet wird in drei weiblichen Altersklassen: U30, Ü30, Ü40
  • gerudert wird an vier Challenge-Terminen im Januar (8., 15., 22. und 30. Januar)
  • für jeden Termin gibt es eine Zeitvorgabe (8, 15, 22 und 30 Minuten)
  • Ziel ist es, in der vorgegebenen Zeit so viele Meter wie möglich auf einem Concept2 Indoor Rower zurückzulegen
  • die geruderten Meter aller Teammitglieder werden gesammelt nach jeder Runde (spätestens bis zum: 11.01., 18.01., 25.01. und 01.02.2018) von einem Vereinsmitglied an challenge@rudern.de geschickt – die Altersklassen- und Vereinswertungen sind wenige Tage später auf https://www.rudern.de/indoor-challenge einsehbar
  • nach Abschluss aller vier Challenges wird der Verein mit den meist geruderten Metern gekürt
  • zusätzlich können die Ergebnisse auf dem beigelegten Poster eingetragen und in eurem Bootshaus präsentiert werden
Benefits:
  • mehr Betrieb, Action und Wettkampfgeist im Bootshaus
  • aus Freundinnen, Arbeitskolleginnen und Nachbarinnen werden neue Mitglieder für den Verein
  • unter allen teilnehmenden Vereinen wird ein Ski-Erg von Concept2 im Wert von 900,- EUR verlost
  • die jeweiligen Altersklassengewinnerinnen bekommen ein Concept2 Goody-Bag
Teilnahmebedingungen:
  • ausschließlich für weibliche Starterinnen
  • alle Meter müssen mit einem Concept2 Indoor Rower (Modell B,C,D oder E) gerudert werden
  • als Nachweis gilt ein Selfie vom Concept2 Performance Monitor nach der jeweiligen Challenge, das die Teilnehmerinnen euch selbständig zukommen lassen
  • Teilnahme an allen vier Challenges ist Voraussetzung für die Wertung sowie die Verlosung
  • Also rührt kräftig die Werbetrommel, motiviert eure Sportlerinnen, sprecht mögliche neue Mitglieder an und meldet zahlreich für die Challenge.

Wir wünschen allen einen guten, sportlichen Start ins neue Jahr!

Termine 201806.12.2017 
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Die Klub-Termine für 2018 stehen fest.
Bitte in Eure Kalender aufnehmen.
Alex Trautmann nach Teilnahme beim BaselHead-Rennen. "Ich habe wieder so richtig Lust auf ambitioniertes Master-8er-Rudern in Karlsruhe"
18.11.2017
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Mittwoch, 15.11.2017, 5.47 Uhr:

Öffnen einer E-Mail meines alten Ruderfreundes Norbert Schmid aus Nürtingen mit dem Inhalt: "Hallo Alex, der Nürtinger Achter möchte am Wochenende beim BaselHead starten und wir haben zwei kurzfristige Ausfälle auf der Steuerbordseite. Hast Du Lust mitzurudern?“

Mittwoch, 15.11.2017, 5.48 Uhr:

Antwort Mail: "Hallo Nobi, ziemlich kurzfristig, aber sehr interessant. Ich gebe Dir heute Mittag Bescheid“.

Mittwoch, 15.11.2017, 12.30 Uhr Mittagspause:

Die Gedanken sind sortiert, meine Frau informiert, habe keine Termine am Samstag.
Mail an Norbert: "Hi Nobi, wenn Ihr keinen Fitteren findet, bin ich dabei."

Freitag, 17.11.2017, 15.30 Uhr:

Der zweite Ersatz-Steuerbordler, Jochen Heusel aus Tübingen, ist gefunden. Die Mannschaft steht. Nun ist sicher, dass ich im Nürtinger Achter, ca. 23 Stunden später 6,4 Kilometer auf dem Rhein (3,2 Kilometer gegen den Strom, dann eine Wende und 3,2 Kilometer mit dem Strom) beim BaselHead mit ca. 100 anderen Achtern aus 10 Nationen teilnehmen werde. Auf der einen Seite Freude, mal etwas „Ungewöhnliches außerhalb der Komfortzone" zu erleben und auf der anderen Seite, die Befürchtung, dass ich in absehbarer Zeit ziemliche Schmerzen erleiden werde.

Samstag, 18.11.2017, 8.15 Uhr:

Der Bootstransport der Nürtinger holt mich bei der Ausfahrt Rüppurr ab, nun gehts mit 120 Sachen nach Basel, dort Ankunft um 10.05 Uhr - das ging schon mal rasend schnell. Die „Jungs" scheinen flott drauf zu sein.

Samstag, 18.11.2017, 11.00 Uhr:

Der Bus samt Hänger ist geparkt, der Achter ist aufgeriggert und die Mannschaft ist komplett. Zur Probe nun einmal die Strecke samt Wende abfahren. Schlagzahl 25, das Wasser ist sehr unruhig und das Boot läuft - sagen wir mal - mittelmäßig. Ich bin mir sicher, dass das nachher ein „Riesenspaß“ wird. Unser Start ist um ca. 14.51 Uhr direkt hinter Slavia Prag, einer der Mitfavoriten, geplant. Als das Boot wieder in den Böcken liegt, verrät mir einer der netten Nürtinger, was ich vorher nicht wissen durfte: Rennplan ist mit 36er Schlag gegen die Strömung bis zur Wende, so dass wir alle platt sind und danach müssen wir uns irgendwie die letzten 8-9 Minuten mit der Strömung ins Ziel quälen. Das Rennen muss bei der Streckenhälfte vom Kopf und Körper her abgeschlossen sein. Auf meine Frage, warum man mir das vorher nicht erzählt hat, lachen die anderen (weil Du sonst nicht hier wärst) - das ist wirklich furchtbar „lustig“. Ich möchte mich informieren, wie weit es bis zum Bahnhof ist und wann der nächste Zug nach Hause in die „Komfortzone" fährt - habe keinen Erfolg. Anschließend ca. 1 Stunde Ruhepause in einer Turnhalle.

Samstag, 18.11.2017, 14.30 Uhr:

Der Achter geht zum Rennen aufs Wasser, meine Abreise-Pläne sind nun endgültig gescheitert. Kurzes Warmfahren, dann an die Startlinie. Und schon gehts los, schneller als ich denken kann sind wir auf Schlagzahl 35, das Boot läuft absolut rund, bereits nach 1,5 Kilometern muss uns der zwei Plätze vor uns gestartete Achter passieren lassen, nach 2 Kilometern fliegen wir am zweiten Boot und nach ca. 2,5 Kilometern am dritten Boot vorbei. Die vor uns gestarteten Mitfavoriten auf Prag haben diese Boote auch bereits überholt, aber wir laufen auf sie auf und sind bis zur Wende bis auf ca. 30 Meter an sie herangefahren. Nun die optimal durchgeführte Wende und dann:…. Uns fällt ein, dass wir ja eigentlich alle nicht mehr können. Und das ist wirklich so! Dazu bläst uns beim harten Mitstrom-Rudern auch noch ein unerbittlicher Gegenwind um die Ohren. Aber was soll´s, so haben „WIR“ es ja gewollt. Sofort wieder auf Schlagzahl 35 und irgendwie durchkommen. Auf diesem Streckenabschnitt tut sich dann nicht mehr viel. Der Abstand zu Prag wird bis zur Ziellinie nur noch geringfügig kleiner. Nach 6,4 Kilometern und 22:39 Minuten sind wir dann wirklich platt.

Samstag, 18.11.2017, 16.00 Uhr:

Die Ergebnislisten sind raus. Das eine oder andere Boot (meistens mit jüngerem Alters-Durchschnitt) war dann leider doch ein paar Sekunden schneller und wir werden Vierter in der Master-Klasse mit insgesamt 19 Booten aus 5 Nationen - wir sind aber alle mit dem megacoolen Rennen (Originalton Schlagmann) sehr zufrieden.

Samstag, 18.11.2017, 20.45 Uhr:

Ankunft in Rüppurr nach einem super-tollen erlebnis- und erfolgreichen Tag. Ich habe wieder so richtig Lust auf ambitioniertes Master-Achter-Rudern in Karlsruhe. Mir fallen einige Namen von sehr guten Karlsruher Ruderern ein - da kann was draus werden :-)

Text: Alexander Trautmann
Bild: RC Nürtingen
Die Mitgliederbefragung 2016 hat das nachfolgende Bild ergeben. Detaillierte Daten können auf Wunsch bei Martin D. angefragt werden.
08.10.2017

Ergebnis der Mitgliederbegfragung 2016: Kompaktversion

Die Mitgliederbefragung 2016 hat das nachfolgende Bild ergeben. Detaillierte Daten können auf Wunsch bei Martin D. angefragt werden.

 

  1. Allgemeines
    • 158 Beteiligungen, d.h. ca. 60% der Mitglieder
    • 60% Breitensport, 30% Rennsport
    • 70% männlich, 30% weiblich
    • Alter: 11% Kinder & Jugend
      27% bis 27
      13% bis 40
      18% bis 50
      14% bis 65
      17% über 65
       
  2. Bewertungen
    • Gut für Bootspark, Sporträume, Ausbildung, Betreuung, Aktivitäten
       
  3. Wichtigkeit / Zufriedenheit
    • Zufrieden mit Bootshaus
    • Verbesserungspotenzial bei Umkleiden und sanitäre Anlagen
    • Zufrieden mit Kompetenz und Engagement der Vereinsführung
    • Zufrieden mit Kompetenz der Trainer, Verbesserungspotenzial bei Engagement der Trainer
    • Zufrieden mit Trainingszeiten und Gruppengröße
    • sehr hoher Stellenwert für Förderung der Jugendarbeit
    • hoher Stellenwert des Rennsports
    • hoher Stellenwert außersportlicher Angebote
    • Finanzielle Situation ist verbesserungsbedürftig
       
  4. Einschätzungen
    • gute Atmosphäre und Informationsverteilung
    • Entscheidungen nicht immer transparent
    • Interessengegensätze unterschiedlicher Cliquen
    • Mitgliederzahl wird sich verringern
       
  5. Engagement
    • Bereitschaft zum Engagieren im hohen Maße vorhanden, wenn auch nicht unbedingt im Rahmen einer festen Aufgabe
       
  6. Finanzen
    • Moderate Bereitschaft für Verbesserungen der Infrastruktur und Betreuungsangebote einen höheren Beitrag zu zahlen.
    • Wunsch nach "gerechter" Verteilung der Mittel. D.h. mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen.

Die Berichte im Wikinger Bo(0)t handeln, wie es ich für einen Ruderverein gehört, meist von Regatten und Wanderfahrten. Doch unser RV Wiking ist, wie wir wissen, breiter aufgestellt: einmal durch den jährlich mit Spannung erwarteten Artikel über die Schiwoche in Damüls und nun gilt es sogar zu berichten von der Besichtigung der Gymnastikgruppe vom Montag Vormittag auf einer Baustelle im Zuge der europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale Amsterdam – Basel – Genua.

Kapp drei Wochen nach der Havarie am Südportal des Rastatter Tunnels trafen wir uns, vermittelt durch Jochen Gensthaler, am Info-Center „Tunnel Rastatt“ der DB. Einer eingehenden Sicherheitsbelehrung (mit Gegenzeichnung) folgte eine informative Powerpoint – Präsentation des Projekts, die auch die aktuellen Schwierigkeiten nicht aussparte. Nach Einkleidung mit Sicherheitsschuhen, Helm und Warnweste ging es dann auf die Baustelle selbst. Es ist jetzt nicht Sinn dieses Kurzberichts, technische Details aufzuzählen, nur so viel: Das gesamte Bauwerk verläuft tief unter dem Grundwasserspiegel, was aufwändige Sicherungsmaßnahmen während der Bauphase und für die Zeit des späteren Betriebs erforderlich macht. Und die Vereisung zweier kurzer Abschnitte war, so wurde es dargestellt, erforderlich, weil die jeweilige Überdeckung zu schwach für einen bergmännischen Vortrieb war – wobei es bei der Unterquerung des Federbaches wohl geklappt hat. Fazit: Es ist alles nicht so einfach, wie der Laie es sich vorstellt. Zum Schluss Dir, lieber Jochen, aber auch Herrn Rieder und Frau Szuba vom Info-Center der DB herzlichen Dank für Organisation und Betreuung.

31.08.2017

Besichtigung der Baustelle Tunnel Rastatt im Zuge der Bahnstrecke Karlsruhe – Basel

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Die Berichte im Wikinger Bo(0)t handeln, wie es ich für einen Ruderverein gehört, meist von Regatten und Wanderfahrten. Doch unser RV Wiking ist, wie wir wissen, breiter aufgestellt: einmal durch den jährlich mit Spannung erwarteten Artikel über die Schiwoche in Damüls und nun gilt es sogar zu berichten von der Besichtigung der Gymnastikgruppe vom Montag Vormittag auf einer Baustelle im Zuge der europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale Amsterdam – Basel – Genua.

Kapp drei Wochen nach der Havarie am Südportal des Rastatter Tunnels trafen wir uns, vermittelt durch Jochen Gensthaler, am Info-Center „Tunnel Rastatt“ der DB. Einer eingehenden Sicherheitsbelehrung (mit Gegenzeichnung) folgte eine informative Powerpoint – Präsentation des Projekts, die auch die aktuellen Schwierigkeiten nicht aussparte. Nach Einkleidung mit Sicherheitsschuhen, Helm und Warnweste ging es dann auf die Baustelle selbst. Es ist jetzt nicht Sinn dieses Kurzberichts, technische Details aufzuzählen, nur so viel: Das gesamte Bauwerk verläuft tief unter dem Grundwasserspiegel, was aufwändige Sicherungsmaßnahmen während der Bauphase und für die Zeit des späteren Betriebs erforderlich macht. Und die Vereisung zweier kurzer Abschnitte war, so wurde es dargestellt, erforderlich, weil die jeweilige Überdeckung zu schwach für einen bergmännischen Vortrieb war – wobei es bei der Unterquerung des Federbaches wohl geklappt hat. Fazit: Es ist alles nicht so einfach, wie der Laie es sich vorstellt. Zum Schluss Dir, lieber Jochen, aber auch Herrn Rieder und Frau Szuba vom Info-Center der DB herzlichen Dank für Organisation und Betreuung.

Text: Rolf Heydlauf
Ergebnis des Kampfes KIRCHBOOT vs. SWIFT
18.08.2017

Für die Reihe der "Größten Siege des Vereins" haben wir das Ergebnis des Kampfes KIRCHBOOT vs. SWIFT zu melden:

KIRCHBOOT 1:0 SWIFT

Ort des Kampfes: St. Jakob (CH),
Anfahrt zum Vierwaldstättersee

Schiedsrichter: Kantons-Polizei

Berichterstatter : Georg Moeser

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon hat die Staffel "KRV Wiking" als 6-beste Männer-Staffeln abgeschnitten!
16.07.2017

Wiking stellt sechstbeste Staffel

Der Kümmerer

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon am 16. Juli 2017 hat die Staffel "KRV Wiking" als sechstbeste von 25 Männer-Staffeln abgeschnitten! Ein schöner Erfolg für Hannes Blank (Schwimmen), Daniel Vieser (Radfahren) und Armin Buchmüller (Laufen). Letzterer ist kein Wiking-Ruderer, sondern Läufer des Karlsruher Lauftreffs "memler.de" und er half kurzfristig aus, obwohl er zwei Tage zuvor noch die Hohenwettersbacher Bergdorfmeile als 19. (von knapp 800) beendet hatte. Nach wochenlangem Hilfeaufruf im Wiking hatte sich nämlich absolut niemand gefunden, der die finalen 5 Kilometer laufen wollte.

Schwimmer Hannes kam im aufgewühlten Wasser des Epplesees nicht allzu gut zurecht, beendete die 400m Schwimmen und den langen Sprint hinauf zur Wechselzone auf dem Parkplatz jedoch noch in akzeptablen zehneinhalb Minuten. Als er wieder fit als Zuschauer an der Radstrecke stand, hatte Daniel das Radfahren (17km) schon beendet und Startnummer und Transponder an Armin übergeben. Die beiden schossen die Wiking-Staffel auf den 6. Platz, was für ein Debüt eine super Leistung ist.

(Foto: Cornelia Moosmann)

Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange und kümmern sich…
08.05.2017

Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange um den heißen Brei herum und kümmern sich…

So enstand ein neues Amt im Wiking – der Kümmerer. Er buddelt, schraubt, baut und montiert alles Mögliche, seine Post mit den Belegen versieht er mit dem Absender – vom Kümmerer…

Danke lieber Kümmerer fürs Kümmern, so verkümmert nichts – weiter so J

Der Kümmerer

Zum Einstieg in den Rudersport bieten wir Schnupperkurse für Erwachsene.

Rudern - Schnupperkurs für Erwachsene

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Zum Einstieg in den Rudersport bietet der Karlsruher Ruder-Verein Wiking Kompaktruderkurse an. Dabei wollen wir die Grundzüge der Rudertechnik bei den ersten Fahrten im Rheinhafen Karlsruhe erlernen.

Den Juni-Kurs 2017 begleitete BNN-Redakteurin Kirsten Etzold - und beschreibt hier ihre Eindrücke


  • Ort
    KRV Wiking v.1879 e.V., Hansastraße 18b, 76189 Karlsruhe
  • Plätze
    max. 12 pro Kurs (Platzvergabe nach Eingang der Anmeldung)
  • Anmeldung
    Verbindliche Anmeldung an Dirk Dreier

  • Kosten
    50 Euro für den Ruderkurs. Bei einer späteren Mitgliedschaft wird der Kursbeitrag verrechnet.

Ansprechpartner Dirk Dreier
Dirk Dreier
Wikinger beim Anrudern in Heidelberg
01.05.2017
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Man kennt das: Man ist in einer anderen Stadt und kann nicht rudern. Der Wiking ist fern und es ist zudem noch Montag, aber Feiertag, also findet sowieso leider keine Montagsgruppe zusammen. So stellte sich mir die Situation am 30. April 2017 dar, und am nächsten Tag war ich in Heidelberg verabredet. Was also tun?
Dann sah ich mehr zufällig als absichtlich, dass just an diesem 1. Mai auf dem Neckar in Heidelberg deren "Anrudern" stattfinden sollte. Also schnell meinen einzigen Kontakt zur Rudergesellschaft Heidelberg angeschrieben und mich quasi selbst zu deren Anrudern eingeladen. Das ging problemlos. Vor Ort war ich dann im verwinkelten, aber urigen Bootshaus der RG Heidelberg. Nach der Bootseinteilung saß ich im Gig-Achter "Wigand" auf dem Co-Schlagplatz. Die Heidelberger Rudergesellschafter müssen ihren Boote durch einen Tunnel unter der Bundesstraße hindurch zum Steg bringen, dafür haben sie keine Treppen zu steigen.

Es regnete. Aber nicht allzu stark. Wir legten gegen 10:45 Uhr ab, Treffpunkt war um 11:30 Uhr unterhalb der "Alten Brücke", dem Hauptanziehungspunkt der Touristen. Ein paar Kilometer fuhren wir hin und her, bis es soweit war. Etwa 14 Boote hatten sich trotz des schmuddeligen Wetters versammelt, darunter ein Gig-Sechser. Jemand (man sagte mir, es sei Klaus Menold vom Heidelberger Regattaverein) hielt von einem Motorboot aus eine kurze Rede, die mit einem gemeinsamen "Hipphipphurra" endete. Dann ruderten wir gemeinsam los, alle flußabwärts. Nach einer letzten Wende oberhalb der nächsten Schleuse war Schluss für uns. Schön: Die Duschen in der Umkleide der RGH waren warm. Und inzwischen hatte es sogar aufgehört zu regnen.

Text: Hannes Blank / Foto: Katrin Jörger

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