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26.11.2022 
2022-09
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Über 100 Achter-Mannschaften aus 8 Nationen haben sich am Wochenende zur Mirabaud BaselHead Regatta getroffen, alle mit dem Ziel die 6,4 Kilometer lange Strecke in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Entlang der gesamten Strecke, welche unter drei Brücken mitten ins Zentrum von Basel führt, sorgte das sportbegeisterte Publikum für eine einzigartige Stimmung. Egal ob Weltmeister und Olympiasieger oder Junioren- und Mastersruderer, jeder wurde zur persönlichen Höchstleistung getrieben.

Für den Männerachter ging es nach einem aufgeregten Start im Sprint und der Besichtigung des Ruderreviers unter den motivierenden Anfeuerungsrufen der Menge auf die Langstrecke. Gegen die Strömung, dicht am Ufer unter den Augen der Zuschauer gelang es der Mannschaft um Schlagmann Marvin Rüdt recht bald, ein Boot zu überholen. Motiviert von diesem Erfolg ging es in die Wende und damit den härteren Teil der Langstrecke. Mit der Strömung in den Blättern trieb Steuerfrau Rebecca Pawlik die Crew unter den Brücken Richtung Ziel, vorbei an einem weiteren Boot. Als Auftakt für die nächste Saison war der Baselhead eine gute Regatta fürs Team, ruderisch ist noch Potential in der Mannschaft. Das Training in wechselnden Kombinationen hatte sich jedoch bewährt, so konnte ein kurzfristiger Ausfall auf Backboard mit einem Seitenwechsel unseres Sportvorstandes und einem Ersatzmann ausgeglichen werden – dennoch blieb das Boot konkurrenzfähig.

Der weibliche Part der Senioren-Rennmannschaft des KRV startete in Basel unter dem Decknamen des RC Rheinfelden. Sonja Arnold-Keifer, Luise Münch, Esther Linner und Barbara Thiele ergänzten eine bunt zusammen gewürfelte Mannschaft, deren restliche Starterinnen aus Kassel, Würzburg und eben Rheinfelden stammten. Um die Verwirrung komplett zu machen, trugen die Ruderinnen im Rennen die Einteiler des Vereins „Wir für Yannick e.V.“, der Aufklärung, Prävention und Hilfe rund um die Volkskrankheit Depression fördert und wurden von einem Kamerateam des SWR Baden-Württemberg begleitet. Das freie Training am Vormittag gab den Ruderinnen die Gelegenheit, vor dem ersten Rennen noch einige gemeinsame Ruderkilometer zu sammeln. Der erste Start über die Sprintdistanz von 350m erfolgte dann direkt im Anschluss an das Training und fiel noch etwas holprig aus. Auf der Langstrecke am Nachmittag kam das Team deutlich besser ins Rennen und konnte sogar an zwei gegnerischen Achtern vorbeiziehen. Am Ende reichte es für einen elften Platz in einem 22 Boote starken Meldefeld. Ein Ergebnis, das sich vor allem unter Anbetracht der Voraussetzungen sehen lassen kann! Viel schöner aber noch war für alle die neue Erfahrung einer Langstrecke im Großboot und die Möglichkeit das ein oder andere Fanbild mit den „Großen“ der Ruderszene zu schießen.

Zusammen mit der Unterstützung von drei Sportlerinnen aus Mannheim und einer Sportlerin aus Friedrichshafen konnte der KRV auch einen Juniorinnen Achter in Basel fahren. Zum ersten Mal im Boot saßen alle kurz vor dem Sprint, konnten sich aber zügig zusammen finden. Der Sprint ging für Karlsruher Verhältnisse schnell vorbei, weil die ungewohnte Strömung einem enorm geholfen hat. Bei der Langstrecke war es umso härter. Auf dem einen Weg hat die Strömung einen gestoppt und auf dem anderen hat die Strömung zwar einem geholfen – ein Effekt, der bei  Gegenwind gänzlich verblasste. Im Sprint fehlten letztendlich nur 0,07 Sekunden für den Sieg und auch auf der 6,4km langen Langstrecke mit Wende war es knapp zu den Podiumsplätzen, overall ein starker Auftritt! Obwohl uns beide Male nur ein Hauch von Nichts gefehlt hat, hat der ganze Tag sehr viel Spaß gemacht - schließlich fährt man nicht täglich eine Langstrecke im Achter!Die größte Überraschung des Tages lieferte der Junioren-Baden-Würtemberg-Achter. Gemeinsam mit Nürtingen und den Vereinen aus Stuttgart ging es für Leon Kolodzie und Lars Trampert zur Regatta nach Basel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Suche nach den passenden Auslegern stellte sich rasch Ernüchterung ein, da die Rollsitze im Zuge des Umladens des Nürtinger Boots in Marbach im falschen Hänger gelagert wurden. Kurzfristiger Ersatz in Form eines Leihboots auf dem Regattaplatz zu suchen wurde zur Mission, leider stellte sich der „Great Eight“ quer, gerne wäre ein neuer Empacher Achter das Mittel der Wahl gewesen. Nach Diskussionen des Cheftrainers mit der Regattaleitung konnte der Start in den Timetrails nach hinten verschoben werden. Erbarmt hat sich der Marbacher Achter, dem der Sitz beim Anlegen unterm Hintern gezogen wurde, um damit das eigene Boot zu bestücken.

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Über 100 Achter-Mannschaften aus 8 Nationen haben sich am Wochenende zur Mirabaud BaselHead Regatta getroffen, alle mit dem Ziel die 6,4 Kilometer lange Strecke in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen. Entlang der gesamten Strecke, welche unter drei Brücken mitten ins Zentrum von Basel führt, sorgte das sportbegeisterte Publikum für eine einzigartige Stimmung. Egal ob Weltmeister und Olympiasieger oder Junioren- und Mastersruderer, jeder wurde zur persönlichen Höchstleistung getrieben.

Für den Männerachter ging es nach einem aufgeregten Start im Sprint und der Besichtigung des Ruderreviers unter den motivierenden Anfeuerungsrufen der Menge auf die Langstrecke. Gegen die Strömung, dicht am Ufer unter den Augen der Zuschauer gelang es der Mannschaft um Schlagmann Marvin Rüdt recht bald, ein Boot zu überholen. Motiviert von diesem Erfolg ging es in die Wende und damit den härteren Teil der Langstrecke. Mit der Strömung in den Blättern trieb Steuerfrau Rebecca Pawlik die Crew unter den Brücken Richtung Ziel, vorbei an einem weiteren Boot. Als Auftakt für die nächste Saison war der Baselhead eine gute Regatta fürs Team, ruderisch ist noch Potential in der Mannschaft. Das Training in wechselnden Kombinationen hatte sich jedoch bewährt, so konnte ein kurzfristiger Ausfall auf Backboard mit einem Seitenwechsel unseres Sportvorstandes und einem Ersatzmann ausgeglichen werden – dennoch blieb das Boot konkurrenzfähig.

Der weibliche Part der Senioren-Rennmannschaft des KRV startete in Basel unter dem Decknamen des RC Rheinfelden. Sonja Arnold-Keifer, Luise Münch, Esther Linner und Barbara Thiele ergänzten eine bunt zusammen gewürfelte Mannschaft, deren restliche Starterinnen aus Kassel, Würzburg und eben Rheinfelden stammten. Um die Verwirrung komplett zu machen, trugen die Ruderinnen im Rennen die Einteiler des Vereins „Wir für Yannick e.V.“, der Aufklärung, Prävention und Hilfe rund um die Volkskrankheit Depression fördert und wurden von einem Kamerateam des SWR Baden-Württemberg begleitet. Das freie Training am Vormittag gab den Ruderinnen die Gelegenheit, vor dem ersten Rennen noch einige gemeinsame Ruderkilometer zu sammeln. Der erste Start über die Sprintdistanz von 350m erfolgte dann direkt im Anschluss an das Training und fiel noch etwas holprig aus. Auf der Langstrecke am Nachmittag kam das Team deutlich besser ins Rennen und konnte sogar an zwei gegnerischen Achtern vorbeiziehen. Am Ende reichte es für einen elften Platz in einem 22 Boote starken Meldefeld. Ein Ergebnis, das sich vor allem unter Anbetracht der Voraussetzungen sehen lassen kann! Viel schöner aber noch war für alle die neue Erfahrung einer Langstrecke im Großboot und die Möglichkeit das ein oder andere Fanbild mit den „Großen“ der Ruderszene zu schießen.

Zusammen mit der Unterstützung von drei Sportlerinnen aus Mannheim und einer Sportlerin aus Friedrichshafen konnte der KRV auch einen Juniorinnen Achter in Basel fahren. Zum ersten Mal im Boot saßen alle kurz vor dem Sprint, konnten sich aber zügig zusammen finden. Der Sprint ging für Karlsruher Verhältnisse schnell vorbei, weil die ungewohnte Strömung einem enorm geholfen hat. Bei der Langstrecke war es umso härter. Auf dem einen Weg hat die Strömung einen gestoppt und auf dem anderen hat die Strömung zwar einem geholfen – ein Effekt, der bei  Gegenwind gänzlich verblasste. Im Sprint fehlten letztendlich nur 0,07 Sekunden für den Sieg und auch auf der 6,4km langen Langstrecke mit Wende war es knapp zu den Podiumsplätzen, overall ein starker Auftritt! Obwohl uns beide Male nur ein Hauch von Nichts gefehlt hat, hat der ganze Tag sehr viel Spaß gemacht - schließlich fährt man nicht täglich eine Langstrecke im Achter!Die größte Überraschung des Tages lieferte der Junioren-Baden-Würtemberg-Achter. Gemeinsam mit Nürtingen und den Vereinen aus Stuttgart ging es für Leon Kolodzie und Lars Trampert zur Regatta nach Basel. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Suche nach den passenden Auslegern stellte sich rasch Ernüchterung ein, da die Rollsitze im Zuge des Umladens des Nürtinger Boots in Marbach im falschen Hänger gelagert wurden. Kurzfristiger Ersatz in Form eines Leihboots auf dem Regattaplatz zu suchen wurde zur Mission, leider stellte sich der „Great Eight“ quer, gerne wäre ein neuer Empacher Achter das Mittel der Wahl gewesen. Nach Diskussionen des Cheftrainers mit der Regattaleitung konnte der Start in den Timetrails nach hinten verschoben werden. Erbarmt hat sich der Marbacher Achter, dem der Sitz beim Anlegen unterm Hintern gezogen wurde, um damit das eigene Boot zu bestücken.

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Nach dem ganzen hin und her gelang die anfangs erwähnt verdiente Überraschung: Mit einer Zeit von 20:49:30 belegten Leon und Lars mit ihrem Team den ersten Platz! Glückwunsch an dieser Stelle zu dieser Leistung – die Preisprämie mildert den verursachten Stress doch sehr.
Insgesamt war es ein erfolgreiches Wochenende für den KRV. So wurden neue Ruderbekanntschaften geknüpft und alte gepflegt. Es wurde gezeigt, dass das Riemen in Karlsruhe einen hohen Stellenwert hat und sich nicht vor der deutschen und internationalen Konkurrenz verstecken muss.


Auch der mitgereiste Paparazzi Helena Brenke, welche krankheitsbedingt leider nicht im Boot unterstützen konnte, war an Land eine sehr große Hilfe in dem ganzen Gewusel um die Strecke. Vor und nach dem Rennen wurde kurzerhand der Platz der Kaserne Basel, sowie die Promenade davor in einen Bootsplatz verwandelt., das Chaos war vorprogrammiert! Die Regatta hat vermutlich genau deshalb ihren Charme, mit dem Gewusel, die Strömung, dutzende Achter die sich zeitgleich verfolgen und das Ganze im Baseler Stadtbild. Wir kommen gerne wieder!

Text: : Martin Kansy, Rupert Pretzler, Barbara Thiele, Marvin Rüdt, Clara Reiter
Fotos: Helena Brenke


Voller Tatendrang sind wir nach der Pandemie zusammen mit dem Hannoverschen Ruderclub zum Fari Cup nach Hamburg gefahren.

Am Freitag trafen wir uns pünktlich am Bahnhof und unsere Boote rollten von Hannover aus los.

Es war trocken, was das Wetter betrifft. Ansonsten lief es gut!

Den größten Erfolg erzielte der Mixed-Achter. Die Wikinger Damen zogen die Hannoveraner Männer unter vollem Einsatz gegen die internationale Konkurrenz zum Sieg.  
 

Einige Kommentare aus Hannover:

„Für ein Blind Date hatten wir ein paar schöne Züge.“ (Fabian)

„Wir haben nette Menschen kennen gelernt.“ (Uwe u. Silvia)

„Es war mir eine Ehre den Rennachter der Renngemeinschaft zu steuern.“ (Michael)
 

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Date!  
 

Text: Masters-Gruppe im ICE von HH nach KA

Fotos: Masters KRV und HRC

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Voller Tatendrang sind wir nach der Pandemie zusammen mit dem Hannoverschen Ruderclub zum Fari Cup nach Hamburg gefahren.

Am Freitag trafen wir uns pünktlich am Bahnhof und unsere Boote rollten von Hannover aus los.

Es war trocken, was das Wetter betrifft. Ansonsten lief es gut!

Den größten Erfolg erzielte der Mixed-Achter. Die Wikinger Damen zogen die Hannoveraner Männer unter vollem Einsatz gegen die internationale Konkurrenz zum Sieg.  
 

Einige Kommentare aus Hannover:

„Für ein Blind Date hatten wir ein paar schöne Züge.“ (Fabian)

„Wir haben nette Menschen kennen gelernt.“ (Uwe u. Silvia)

„Es war mir eine Ehre den Rennachter der Renngemeinschaft zu steuern.“ (Michael)
 

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Date!  
 

Text: Masters-Gruppe im ICE von HH nach KA

Fotos: Masters KRV und HRC

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