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Wir trauern um Heinrich Hort, unseren langjährigen Vorsitzenden, Freund und Ruderkameraden.

 
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Heinrich Hort
(*29.08.1944  † 21.01.2022)


Schweren Herzens nehmen wir Abschied von Heinrich. Mit 16 Jahren bereits trat er unserem Karlsruher Ruderverein Wiking bei und prägte diesen anschließend 61 Jahre in leidenschaftlicher Manier. So stand das Vereinswohl immer im Mittelpunkt seiner Ideen. Im Vierer mit und im Vierer ohne feierte Heinrich etliche Siege in Renngemeinschaften auf regionaler und überregionaler Ebene. Mit dieser Freude am Rudern begeisterte er ebenfalls seine Familie und nicht nur als Rennruderer, sondern als Trainer, Vorsitzender und stellv. Vorsitzender im Landesruderverband zeichnete er das Ruder- und das Vereinsleben vieler.


Heinrich war ein Visionär, der mit seinen Kameraden den Neubau des Bootshauses und der Trainingsräume vorantrieb und realisierte. Er war einer der Kümmerer, die jede freie Minute seiner Freizeit für den Verein lebte und die Werkstatt zu seinem zweiten Zuhause machte. Seine Überzeugung und seine Leidenschaft für ein gemeinsames Vereinsleben manifestierte er in Form des Kirchbootes zu seinem 60. Geburtstag. Jahrelang mit Bootsreparaturen beschäftigt, entwickelte er immer wieder neue Ideen bis das Kirchboots zu seiner Zufriedenheit optimiert erschien. Er ermöglichte damit Vielen intensive Rudererlebnisse bei der Vogalonga in Venedig und Fahrten auf verschiedenen Seen, an denen Heinrich selbst nicht teilnehmen konnte.


Er liebte seinen Verein, das Vereinsleben und trat dafür leidenschaftlich ein. Seine Frau Heide, die er im Verein bei einem Tanztee kennenlernte, seine Kinder und Enkelkinder gaben ihm den nötigen Rückhalt in seiner Familie, für die er trotz des Engagements im Beruf und Verein eine verlässliche Größe war.
Dank seines sportlichen Ehrgeizes kämpfte er in täglichen Trainingseinheiten auf dem Ergometer und zuletzt im Sommer im Mannschaftsboot zäh und erfolgreich gegen seine Krankheiten. Immer wieder motivierte er die alten Herren zum Treffen im Bootshaus und trotz widriger Wetterlagen ins Ruderboot zu steigen und somit das gemeinsame Erlebnis zu pflegen. Gelegentlich der Vernunft getrotzt, die gute Laune nach jeder geruderten Einheit war ansteckend. Die Donnerstagsrunde prägte er bis zuletzt mit Diskussionen, humorvoll, ideenreich und immer zukunftsorientiert, welche Jung und Alt, wenn auch nicht immer einer Meinung, inspirierten und bewunderten. Ein besonderes Anliegen für Heinrich war es, ohne Kompromiss für die Jugend einzutreten und immer ein offenes Ohr für deren Bedürfnisse zu haben, sowie die Brücke zwischen Jugend, Rennmannschaft und den Älteren am Leben zu erhalten und weiter zu fördern.
Heinrich, wir werden dich als zuverlässigen und hilfsbereiten Freund und vielen Beiträgen zum Erhalt der Gemeinschaft sehr vermissen.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Frau Heide, seinen Kindern und Enkelkindern.


Der Vorstand im Namen der Mitglieder des KRV Wiking.

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Karlsruher Ruder:innen im Schwarzwald
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Das Langlauf-Trainingslager der Karlsruher Ruderer hat dieses Jahr im Schwarzwald, in schönen Schönwald auf dem Farnbauernhof, stattgefunden. Von Montag, den 03. Januar, bis Samstag, den 08. Januar, haben sich alle im eleganten Skating-Doppelstock-Schritt geübt. In den folgenden zehn Fragen sind die Eindrücke dieser Tage zusammengefasst:

 

1. Wer hätte überhaupt mit Schnee gerechnet?

Wenn, hatten wir auf alten Schnee gehofft und uns vor Schneeregen gefürchtet. Wahrscheinlich kaum jemand hat so eine schöne Schneelandschaft erwartet, die uns am frühen Mittwochmorgen überrascht hat.

 

2. Wer hat beim Material geschummelt?

Man munkelt, Trainer Maxi habe viel gewachst und wäre mit besserem Material ausgestattet gewesen. #carbonstattkondition

 

3. Welches Essen hat am besten geschmeckt?

Das vegetarische Chili cin/con Carne und der improvisierte Joghurt-Himbeer-Nachtisch sind auf jeden Fall Spitzenreiter. Insgesamt war alles sehr lecker, ein großes Dankeschön an unseren Chefkoch Tim! Die selbst gemachten Waffeln und unsere Antwort auf alle Lebenslagen in Form von Ingwer dürfen natürlich nicht unerwähnt bleiben.

 

4. Welches Zimmer hat am meisten geholfen?

Sowohl Junioren als auch Senioren haben sich viel in kochen, abräumen und spülen geübt. Das Eiskratzen blieb dann doch eher an der jüngeren Generation hängen, dagegen bewiesen die Fahrer in rutschigen Situationen einen kühlen Kopf.

 

5. Lieber "auf Streife" oder doch "James Bond" ?

Die Tendenz geht minimal zu James Bond. Welches der Daniel Craig Abenteuer das Beste ist, wurde viel diskutiert, ohne Ergebnis. Ein weiteres Highlight war Dirty Dancing.

 

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6. War das Kreuz bei der Schnitzeljagd auf der Karte bei x1 absichtlich falsch?

Ja, dahinter steckte sicher ein hinterhältig geplanter Verwirrungsversuch. Das Kreuz hatte nichts mehr mit dem Versteck zu tun. Respekt an die Gruppe, die es trotzdem gefunden hat !

 

7. Brauchen wir nächstes Jahr Schneeketten ?

Definitiv! Je mehr Loipen gespurt waren und je mehr sich die Woche dem Ende neigte, desto voller und glatter wurden die engen Straßen.

 

8. Welche Loipe fandet ihr am besten?

Für jeden war etwas dabei und da sich die Loipen an der Martinskapelle immer wieder gekreuzt haben, konnte man ab und zu einen kleinen Abstecher machen. Daher waren alle Loipen vielseitig und genau richtig.

 

9. Wie hart war das TL insgesamt?

Das Trainingslager war in vielen Hinsichten „Maximal“. Der letzte Tag wurde mit elf von zehn Härte-Punkten bewertet.

 

10. Habt ihr euch schon für 2023 angemeldet?

Aber klar doch!

 

11. Fazit über das gesamte Trainingslager

Wir hatten ab Tag drei Glück mit dem Schnee. Das für zwei Tage improvisierte Trainingsprogramm ohne Schnee hatte seine Ecken und Kanten, hat uns aber doch einiges an Schweiß abverlangt. Die Gruppe war ziemlich cool, jeder hat sich mit jedem gut verstanden! Einziges Manko: Omikron macht auch vor 2G++ nicht halt.

Autoren:
Fragen: Adrian Seiler,  Auszug der Antworten: Sophia Brenke, Clara Reiter, Marie Kaiser, Hanne Finckh
Bilder: Maximilian Pawlik

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