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"Baden-Württembergische Meisterschaft 2017" der Kanuten!!!
Kein Ruder-Betrieb von 22.09.2017 14:00h bis 23.09.2017 18:00h.
11.07.2017
Am  Samstag, den 23.09.2017 findet die "Baden-Württembergische Meisterschaft 2017" statt.

Daher ist von Freitag, dem 22.09.2017 14:00 Uhr bis Samstag, den 23.09.2017 18:00 Uhr die Rennstrecke von den Rheinhäfen Karlsruhe für die Berufsschiffahrt gesperrt.

Bitte beachtet, dass in diesem Zeitraum der Bootsplatz und der Steg von den Kanuten belegt ist. 

Es ist also kein Ruderbetrieb möglich.
Die KIT-Ruderer fahren mit großen Aufgebot nach Brandenburg.
20.09.2017

Große Karlsruher Mannschaft fährt zur Studenten-DM

Vom Lgw. Männer-Einer mit Adrian Seiler über den Zweier ohne mit Ann-Karolin Krause/Victoria Karl oder den Gig-Doppelvierer Lackner/Schreier/Gielnik/Schulze/St. Fox bis zum Männer-Achter um Schlagmann Andreas von Borstel: Die beim Wiking beheimatete Uni-Mannschaft des KIT fährt mit großen Aufgebot zur Deutschen Studenten-Meisterschaft nach Brandenburg an der Havel.

Die Regatta auf der schönen, aber auch bekannt windanfälligen Strecke auf dem Beetzsee wird zusammen mit der offenen Brandenburgischen Meisterschaft ausgetragen. Wer kommt als Deutscher Studentenmeister zurück in den Rheinhafen? Neben den Karlsruhern kommen aus Baden-Württemberg nur noch zwei kleine Teams aus Tübingen und Stuttgart. Der KRV Wiking wünscht seinen Studenten viel Erfolg auf der Meisterschaft!

(Text und Foto: Hannes Blank)

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Die Berichte im Wikinger Bo(0)t handeln, wie es ich für einen Ruderverein gehört, meist von Regatten und Wanderfahrten. Doch unser RV Wiking ist, wie wir wissen, breiter aufgestellt: einmal durch den jährlich mit Spannung erwarteten Artikel über die Schiwoche in Damüls und nun gilt es sogar zu berichten von der Besichtigung der Gymnastikgruppe vom Montag Vormittag auf einer Baustelle im Zuge der europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale Amsterdam – Basel – Genua.

Kapp drei Wochen nach der Havarie am Südportal des Rastatter Tunnels trafen wir uns, vermittelt durch Jochen Gensthaler, am Info-Center „Tunnel Rastatt“ der DB. Einer eingehenden Sicherheitsbelehrung (mit Gegenzeichnung) folgte eine informative Powerpoint – Präsentation des Projekts, die auch die aktuellen Schwierigkeiten nicht aussparte. Nach Einkleidung mit Sicherheitsschuhen, Helm und Warnweste ging es dann auf die Baustelle selbst. Es ist jetzt nicht Sinn dieses Kurzberichts, technische Details aufzuzählen, nur so viel: Das gesamte Bauwerk verläuft tief unter dem Grundwasserspiegel, was aufwändige Sicherungsmaßnahmen während der Bauphase und für die Zeit des späteren Betriebs erforderlich macht. Und die Vereisung zweier kurzer Abschnitte war, so wurde es dargestellt, erforderlich, weil die jeweilige Überdeckung zu schwach für einen bergmännischen Vortrieb war – wobei es bei der Unterquerung des Federbaches wohl geklappt hat. Fazit: Es ist alles nicht so einfach, wie der Laie es sich vorstellt. Zum Schluss Dir, lieber Jochen, aber auch Herrn Rieder und Frau Szuba vom Info-Center der DB herzlichen Dank für Organisation und Betreuung.

31.08.2017

Besichtigung der Baustelle Tunnel Rastatt im Zuge der Bahnstrecke Karlsruhe – Basel

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Die Berichte im Wikinger Bo(0)t handeln, wie es ich für einen Ruderverein gehört, meist von Regatten und Wanderfahrten. Doch unser RV Wiking ist, wie wir wissen, breiter aufgestellt: einmal durch den jährlich mit Spannung erwarteten Artikel über die Schiwoche in Damüls und nun gilt es sogar zu berichten von der Besichtigung der Gymnastikgruppe vom Montag Vormittag auf einer Baustelle im Zuge der europäischen Hochgeschwindigkeitsmagistrale Amsterdam – Basel – Genua.

Kapp drei Wochen nach der Havarie am Südportal des Rastatter Tunnels trafen wir uns, vermittelt durch Jochen Gensthaler, am Info-Center „Tunnel Rastatt“ der DB. Einer eingehenden Sicherheitsbelehrung (mit Gegenzeichnung) folgte eine informative Powerpoint – Präsentation des Projekts, die auch die aktuellen Schwierigkeiten nicht aussparte. Nach Einkleidung mit Sicherheitsschuhen, Helm und Warnweste ging es dann auf die Baustelle selbst. Es ist jetzt nicht Sinn dieses Kurzberichts, technische Details aufzuzählen, nur so viel: Das gesamte Bauwerk verläuft tief unter dem Grundwasserspiegel, was aufwändige Sicherungsmaßnahmen während der Bauphase und für die Zeit des späteren Betriebs erforderlich macht. Und die Vereisung zweier kurzer Abschnitte war, so wurde es dargestellt, erforderlich, weil die jeweilige Überdeckung zu schwach für einen bergmännischen Vortrieb war – wobei es bei der Unterquerung des Federbaches wohl geklappt hat. Fazit: Es ist alles nicht so einfach, wie der Laie es sich vorstellt. Zum Schluss Dir, lieber Jochen, aber auch Herrn Rieder und Frau Szuba vom Info-Center der DB herzlichen Dank für Organisation und Betreuung.

Text: Rolf Heydlauf
Ergebnis des Kampfes KIRCHBOOT vs. SWIFT
18.08.2017

Für die Reihe der "Größten Siege des Vereins" haben wir das Ergebnis des Kampfes KIRCHBOOT vs. SWIFT zu melden:

KIRCHBOOT 1:0 SWIFT

Ort des Kampfes: St. Jakob (CH),
Anfahrt zum Vierwaldstättersee

Schiedsrichter: Kantons-Polizei

Berichterstatter : Georg Moeser

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon hat die Staffel "KRV Wiking" als 6-beste Männer-Staffeln abgeschnitten!
16.07.2017

Wiking stellt sechstbeste Staffel

Der Kümmerer

Beim 12. Rheinstetten-Triathlon am 16. Juli 2017 hat die Staffel "KRV Wiking" als sechstbeste von 25 Männer-Staffeln abgeschnitten! Ein schöner Erfolg für Hannes Blank (Schwimmen), Daniel Vieser (Radfahren) und Armin Buchmüller (Laufen). Letzterer ist kein Wiking-Ruderer, sondern Läufer des Karlsruher Lauftreffs "memler.de" und er half kurzfristig aus, obwohl er zwei Tage zuvor noch die Hohenwettersbacher Bergdorfmeile als 19. (von knapp 800) beendet hatte. Nach wochenlangem Hilfeaufruf im Wiking hatte sich nämlich absolut niemand gefunden, der die finalen 5 Kilometer laufen wollte.

Schwimmer Hannes kam im aufgewühlten Wasser des Epplesees nicht allzu gut zurecht, beendete die 400m Schwimmen und den langen Sprint hinauf zur Wechselzone auf dem Parkplatz jedoch noch in akzeptablen zehneinhalb Minuten. Als er wieder fit als Zuschauer an der Radstrecke stand, hatte Daniel das Radfahren (17km) schon beendet und Startnummer und Transponder an Armin übergeben. Die beiden schossen die Wiking-Staffel auf den 6. Platz, was für ein Debüt eine super Leistung ist.

(Foto: Cornelia Moosmann)

Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange und kümmern sich…
08.05.2017

Manche Menschen reden viel und kümmern sich nicht – manche reden nicht lange um den heißen Brei herum und kümmern sich…

So enstand ein neues Amt im Wiking – der Kümmerer. Er buddelt, schraubt, baut und montiert alles Mögliche, seine Post mit den Belegen versieht er mit dem Absender – vom Kümmerer…

Danke lieber Kümmerer fürs Kümmern, so verkümmert nichts – weiter so J

Der Kümmerer

Zum Einstieg in den Rudersport bieten wir Schnupperkurse für Erwachsene.

05.05.2017

Rudern - Schnupperkurs für Erwachsene

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Zum Einstieg in den Rudersport bietet der Karlsruher Ruder-Verein Wiking Kompaktruderkurse an. Dabei wollen wir die Grundzüge der Rudertechnik bei den ersten Fahrten im Rheinhafen Karlsruhe erlernen.

Den Juni-Kurs 2017 begleitete BNN-Redakteurin Kirsten Etzold - und beschreibt hier ihre Eindrücke


  • Ort
    KRV Wiking v.1879 e.V., Hansastraße 18b, 76189 Karlsruhe
  • Plätze
    max. 12 pro Kurs (Platzvergabe nach Eingang der Anmeldung)
  • Anmeldung
    Verbindliche Anmeldung an Dirk Dreier

  • Kosten
    50 Euro für den Ruderkurs. Bei einer späteren Mitgliedschaft wird der Kursbeitrag verrechnet.

Ansprechpartner Dirk Dreier
Dirk Dreier
Wikinger beim Anrudern in Heidelberg
01.05.2017
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Man kennt das: Man ist in einer anderen Stadt und kann nicht rudern. Der Wiking ist fern und es ist zudem noch Montag, aber Feiertag, also findet sowieso leider keine Montagsgruppe zusammen. So stellte sich mir die Situation am 30. April 2017 dar, und am nächsten Tag war ich in Heidelberg verabredet. Was also tun?
Dann sah ich mehr zufällig als absichtlich, dass just an diesem 1. Mai auf dem Neckar in Heidelberg deren "Anrudern" stattfinden sollte. Also schnell meinen einzigen Kontakt zur Rudergesellschaft Heidelberg angeschrieben und mich quasi selbst zu deren Anrudern eingeladen. Das ging problemlos. Vor Ort war ich dann im verwinkelten, aber urigen Bootshaus der RG Heidelberg. Nach der Bootseinteilung saß ich im Gig-Achter "Wigand" auf dem Co-Schlagplatz. Die Heidelberger Rudergesellschafter müssen ihren Boote durch einen Tunnel unter der Bundesstraße hindurch zum Steg bringen, dafür haben sie keine Treppen zu steigen.

Es regnete. Aber nicht allzu stark. Wir legten gegen 10:45 Uhr ab, Treffpunkt war um 11:30 Uhr unterhalb der "Alten Brücke", dem Hauptanziehungspunkt der Touristen. Ein paar Kilometer fuhren wir hin und her, bis es soweit war. Etwa 14 Boote hatten sich trotz des schmuddeligen Wetters versammelt, darunter ein Gig-Sechser. Jemand (man sagte mir, es sei Klaus Menold vom Heidelberger Regattaverein) hielt von einem Motorboot aus eine kurze Rede, die mit einem gemeinsamen "Hipphipphurra" endete. Dann ruderten wir gemeinsam los, alle flußabwärts. Nach einer letzten Wende oberhalb der nächsten Schleuse war Schluss für uns. Schön: Die Duschen in der Umkleide der RGH waren warm. Und inzwischen hatte es sogar aufgehört zu regnen.

Text: Hannes Blank / Foto: Katrin Jörger

01.04.2017

Am vergangenen Samstag den 01. April fand am Bismarck-Gymnasium der "Tag der offenen Tür" statt, bei dem sich traditionell auch die einzelnen Schul-AGs vorstellen. Als eine der erfolgreichsten AGs war natürlich auch die Ruder-AG mit einem Stand vertreten.

Neben zwei Ruderbooten, die als Anschauungsobjekt dienten, bestand für interessierte Schüler die Möglichkeit an einem Ergo-Cup über 350m teilzunehmen. Neben kleineren Werbeartikel winkten den drei schnellsten Jungen und Mädchen darüber hinaus Sachpreise in Form von Einkaufs-, oder Kinogutscheinen.

Bei bestem Wetter nahmen über 60 Schüler an dem Wettbewerb teil und es bildeten sich teilweise Schlangen von Schülern, die auf dem Ergometer antreten wollten.

Nach gut drei Stunden standen die Sieger fest. Bei den Jungen gewann Henrik aus der 8. Klasse in 1:13.8 vor Simon und Lennart. Bei den Mädchen gewann Frieda aus der 6. Klasse in 2:18.0 vor Helen und Malve. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und wir hoffen, dass wir den ein oder anderen in Zukunft in der Ruder-AG begrüßen können.

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Text und Bild: Heiko Gulan

Am 23. März traf sich die Achtermannschaft bestehend aus Jan Nietschke, Antoine Duchesne, Moritz Kopp, Michael Frank, Lenz Kiefer, Rupert Pretzler, Adrian Elter, Adrian Seiler und Steuerfrau Frederike Münch mit unserem stellvertretenden Trainer bzw. pumpenden Fahrer Andreas von Borstel für das anstehende Großevent, dem Head of the River in London, am KRV Wiking. Unser Mann auf der 5 Lenz Kiefer reiste zwecks Klausuren einen Tag später via Luftverkehr nach. 

Nach einem gut getimten Verpflegungseinkauf im Kaufland, bei dem unser Bugmann Jan seinem Studium als Wirtschaftsingenieur gerecht wurde indem er, wohl wissentlich über die Zukunft,  die Menge des zu kaufenden Müslis ökonomisch optimierte, wurde am Abend im KRV Wiking mit Trainer Christoph Reichelt noch der Grill angeworfen bevor es auf die Bahn Richtung Vereinigtes Königreich ging. Schon beim Anhängen des Hängers kam es zur Diskussion innerhalb der Mannschaft, da Moritz der anfangs nicht funktionierenden Lichtleiste mit Unmengen an Kontaktspray an den Kragen wollte. 

Endlich auf der Bahn mit unserem Andi am Steuer zur Fähre in Calais, ereignete sich um 12 Uhr nachts der erste Höhepunkt bzw. die ersten Höhepunkte (die Anzahl kann nicht klar definiert werden) beim gespannten Lauschen des berühmt berüchtigten Hörspiels. Um 4 Uhr Freitags morgens kamen wir schließlich an der Fähre an, und trotz anfänglicher Bedenken über die Höhe des Hängers, ging alles glatt und bis auf den Seegang der dem zu gewünschten Schlaf des Achters samt Fahrer stark zusetzte verlief auch die ganze Überfahrt sehr gut. Angeführt von unserem tapferen Fahrer Andi erreichten wir gegen 8:30 Uhr englischer Zeit den Quinten Boatclub in London.

Die Gastgeber waren vor Ort und so konnten wir direkt nach dem wir unser Schlachtschiff Octocore aufgeriggert hatten das Bootshaus beziehen und das Frühstück, bestehend aus optimierten Müsli, vernichten. Den Freitag Vormittag verbrachten wir dösend wartend auf unseren achten Mann Sir Lenz, der für die letzte Trainingseinheit auf der Themse gegen 13 Uhr landete. Doch bevor wir Sir Lenz an der Hammersmith subway abholen konnten, viel der Traum Head of the River für uns alle ins Wasser. Der Veranstalter hatte eine Kurzmeldung auf der offiziellen Website geschaltet bei der schon die Überschrift: "HEAD is cancelled", den Rest der Nachricht in Gänze wiedergibt. Durch Mund zu Mund Propaganda bestätigte sich die bedauerliche Information, welche bei uns im Team eine eher ernüchternde Stimmung zu Tage treten lies. Alle waren traurig und geknickt darüber dem Training für dieses Großevent nicht den würdigen Abschluss verleihen zu können.

Die Trainingseinheit am Freitag Nachmittag nahmen wir trotz der Umstände war um die wahrscheinlich berühmteste Ruderstrecke der Welt kennen zu lernen. Der Wind während dieser Einheit war sehr schwach, dieser Wind wurde laut Veranstalter als Grund für das Nichtstattfinden des morgigen Wettbewerbs angeführt. Diese Antithese verhalf der Moral unseres Achters leider nicht wieder zur Bestform sonder eher das Gegenteil, die Klasse dieser Einheit lässt sich abschätzen. Den Samstag Abend verbrachten wir in unserer Airbnb Residenz am Hydepark, es kam noch die Diskussion auf ob man an dem selbst organisierten Rennen einzelner Vereine teilnehmen solle, wir entschieden uns wegen der nicht gegebenen Sicherheit dagegen und gingen an diesem Abend mangels Schlaf der vorherigen Nacht relativ früh schlafen. 

Am nächsten Morgen starteten wir unser Alternativprogramm, welches in London natürlich nicht von schlechten Eltern ist. Wir klapperten viele Sehenswürdigkeiten ab und hatten trotz der Ernüchterung des Vortages Alle unseren Spaß. Am Abend hieß es dann noch auf zur eigentlichen Abschlussparty im Londoner Rowing Club, auf der wir die Vereinskameraden Simon und Heiko, die für ihren Heimatverein Stuttgart Canstatt angereist waren, trafen und mit ihnen das ein oder andere London Pride auf das verkorkste Wochenenden hoben. 

Die Rückfahrt am darauffolgenden Sonntag verlief Dank unseren Fahrern Michi und Andi im englischen Linksverkehr ohne Probleme. Durch DJ Antoine wurde über die gesamten Fahrzeit für ordentlich Stimmung auf den Rückbänken gesorgt, hier mein Kompliment! Allerdings waren wir durch drei unterschiedliche Zeitzonen sichtlich irritiert, die richtige Zeit im Verlauf unserer Rückfahrt auszumachen. Gegen Mitternacht rollten wir schließlich müde und ausgezehrt auf den Bootsplatz des KRV Wiking. Der Bus wurde noch nach alter Art geputzt und die übliche Tour gefahren, um alle Sportler sicher nach Hause in die warmen Betten zu bringen.

Abschließend war es ein cooler Trip, mit einem bitteren Nachgeschmack, wir haben das Beste draus gemacht und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Versuch! 

Text: Adrian Seiler

25.03.2017
Besetzung Baden8er

Ein Bericht des Baden8er - der in London beim Head of the River Race starten wollte.

Am 23. März traf sich die Achtermannschaft bestehend aus Jan Nietschke, Antoine Duchesne, Moritz Kopp, Michael Frank, Lenz Kiefer, Rupert Pretzler, Adrian Elter, Adrian Seiler und Steuerfrau Frederike Münch mit unserem stellvertretenden Trainer bzw. pumpenden Fahrer Andreas von Borstel für das anstehende Großevent, dem Head of the River in London, am KRV Wiking. Unser Mann auf der 5 Lenz Kiefer reiste zwecks Klausuren einen Tag später via Luftverkehr nach. 

Nach einem gut getimten Verpflegungseinkauf im Kaufland, bei dem unser Bugmann Jan seinem Studium als Wirtschaftsingenieur gerecht wurde indem er, wohl wissentlich über die Zukunft,  die Menge des zu kaufenden Müslis ökonomisch optimierte, wurde am Abend im KRV Wiking mit Trainer Christoph Reichelt noch der Grill angeworfen bevor es auf die Bahn Richtung Vereinigtes Königreich ging. Schon beim Anhängen des Hängers kam es zur Diskussion innerhalb der Mannschaft, da Moritz der anfangs nicht funktionierenden Lichtleiste mit Unmengen an Kontaktspray an den Kragen wollte. 

Endlich auf der Bahn mit unserem Andi am Steuer zur Fähre in Calais, ereignete sich um 12 Uhr nachts der erste Höhepunkt bzw. die ersten Höhepunkte (die Anzahl kann nicht klar definiert werden) beim gespannten Lauschen des berühmt berüchtigten Hörspiels. Um 4 Uhr Freitags morgens kamen wir schließlich an der Fähre an, und trotz anfänglicher Bedenken über die Höhe des Hängers, ging alles glatt und bis auf den Seegang der dem zu gewünschten Schlaf des Achters samt Fahrer stark zusetzte verlief auch die ganze Überfahrt sehr gut. Angeführt von unserem tapferen Fahrer Andi erreichten wir gegen 8:30 Uhr englischer Zeit den Quinten Boatclub in London.

Die Gastgeber waren vor Ort und so konnten wir direkt nach dem wir unser Schlachtschiff Octocore aufgeriggert hatten das Bootshaus beziehen und das Frühstück, bestehend aus optimierten Müsli, vernichten. Den Freitag Vormittag verbrachten wir dösend wartend auf unseren achten Mann Sir Lenz, der für die letzte Trainingseinheit auf der Themse gegen 13 Uhr landete. Doch bevor wir Sir Lenz an der Hammersmith subway abholen konnten, viel der Traum Head of the River für uns alle ins Wasser. Der Veranstalter hatte eine Kurzmeldung auf der offiziellen Website geschaltet bei der schon die Überschrift: "HEAD is cancelled", den Rest der Nachricht in Gänze wiedergibt. Durch Mund zu Mund Propaganda bestätigte sich die bedauerliche Information, welche bei uns im Team eine eher ernüchternde Stimmung zu Tage treten lies. Alle waren traurig und geknickt darüber dem Training für dieses Großevent nicht den würdigen Abschluss verleihen zu können.

Die Trainingseinheit am Freitag Nachmittag nahmen wir trotz der Umstände war um die wahrscheinlich berühmteste Ruderstrecke der Welt kennen zu lernen. Der Wind während dieser Einheit war sehr schwach, dieser Wind wurde laut Veranstalter als Grund für das Nichtstattfinden des morgigen Wettbewerbs angeführt. Diese Antithese verhalf der Moral unseres Achters leider nicht wieder zur Bestform sonder eher das Gegenteil, die Klasse dieser Einheit lässt sich abschätzen. Den Samstag Abend verbrachten wir in unserer Airbnb Residenz am Hydepark, es kam noch die Diskussion auf ob man an dem selbst organisierten Rennen einzelner Vereine teilnehmen solle, wir entschieden uns wegen der nicht gegebenen Sicherheit dagegen und gingen an diesem Abend mangels Schlaf der vorherigen Nacht relativ früh schlafen. 

Am nächsten Morgen starteten wir unser Alternativprogramm, welches in London natürlich nicht von schlechten Eltern ist. Wir klapperten viele Sehenswürdigkeiten ab und hatten trotz der Ernüchterung des Vortages Alle unseren Spaß. Am Abend hieß es dann noch auf zur eigentlichen Abschlussparty im Londoner Rowing Club, auf der wir die Vereinskameraden Simon und Heiko, die für ihren Heimatverein Stuttgart Canstatt angereist waren, trafen und mit ihnen das ein oder andere London Pride auf das verkorkste Wochenenden hoben. 

Die Rückfahrt am darauffolgenden Sonntag verlief Dank unseren Fahrern Michi und Andi im englischen Linksverkehr ohne Probleme. Durch DJ Antoine wurde über die gesamten Fahrzeit für ordentlich Stimmung auf den Rückbänken gesorgt, hier mein Kompliment! Allerdings waren wir durch drei unterschiedliche Zeitzonen sichtlich irritiert, die richtige Zeit im Verlauf unserer Rückfahrt auszumachen. Gegen Mitternacht rollten wir schließlich müde und ausgezehrt auf den Bootsplatz des KRV Wiking. Der Bus wurde noch nach alter Art geputzt und die übliche Tour gefahren, um alle Sportler sicher nach Hause in die warmen Betten zu bringen.

Abschließend war es ein cooler Trip, mit einem bitteren Nachgeschmack, wir haben das Beste draus gemacht und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Versuch! 

Text: Adrian Seiler

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