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KRV präsentiert sich stark in Duisburg!
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11.05.2019
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Mehr als 1000 Athletinnen und Athleten aus 15 Nationen trafen sich bei der internationalen Wedau Regatta zum ersten großen Frühjahrstest am zweiten Maiwochenende. Für die Athleten des DRV ging es darum, erste mögliche Kombination in den Mannschaftsbooten zu testen und sich hier ein weiteres „Fleißsternchen“ im Rennen um die begehrten Plätze im Nationalteam zu verdienen.

Philip Thein, Rupert Pretzler und Luise Münch hatten sich als Ziel für das Wochenende gesetzt, sich in noch frisch besetzten U23-Mannschaftbooten in Duisburg Wedau zu behaupten.
Luise Münch bestritt im Leichtgewichts-U23-Doppelzweier mit Carina Pollmer das erste Rennen der Karlsruher. Sie erreichten hinter den Niederlanden und einem weiteren starken deutschen Boot vor Frankreich Platz drei. Leider qualifizierten sie sich damit nicht für die Finalläufe.
Rupert Pretzler, der in dieser Saison mit seinem Frankfurter Zweier-ohne Partner Paul Kirsch an den Start geht, fuhr mit der Renngemeinschaft Ulm-Marbach-Frankfurt einen Vierer. Hinter Tschechien und der Schweiz und vor Oxford Brookes University erreichten sie als Dritte die Ziellinie. Im Rennen konnten die vier leider nicht an die Fortschritte aus dem Training anknüpfen und verpassten so eine Finalteilnahme am Samstag.
Das nächste Rennen hatte Philip Thein. Dieser startete zusammen mit Tim Bier aus Treis Karden im Leichtgewichts-Doppelzweier. Sie konnten ein weiteres deutsches Boot hinter sich lassen und wurden Fünfte bei starker internationaler Konkurrenz.
Als letztes Rennen für Samstag fuhr Luise Münch in einer Renngemeinschaft mit Carina Pollmer und Sportlern aus Konstanz und Berlin einen Doppelvierer. Auch ohne viel Training, fanden die vier schnell in einen starken Rhythmus und konnten so die Konkurrenz hinter sich lassen und das Rennen gewinnen.
Am Sonntag erreichte Luise Münch im Doppelvierer einen dritten Platz als zweites deutsches Boot. Gegen neue Gegner und in neuer Besetzung konnten die vier sich auch hier als starke Mannschaft präsentieren.
Rupert Pretzler wurde aufgrund seiner guten Ergebnisse aus Leipzig und Köln für den zweiten U23-Achter vom deutschen Ruderverband gemeldet. Im Vorlauf konnten sie sich für das B-Finale qualifizieren. Als Höhepunkt des Wochenendes gewann er vor dem ersten deutschen U23-Achter das B-Finale, herzlichen Glückwunsch! Das Ergebnis lässt vermuten, dass im Kader der U23-Riemer noch einige Plätze umbesetzt werden müssen bis der schnellste Achter feststeht.
Philip Thein konnte krankheitsbedingt leider nicht an den Start gehen. Er wird, wenn er wieder ganz fit ist, seinen vollen Fokus auf die 2. Kleinbootüberprüfung U23 in Hamburg am 25.05. und 26.05.2019 legen. Hier möchte auch Rupert Pretzler im Zweier ohne und Luise Münch im Einer nochmal richtig angreifen. Nach den unglücklichen Rennen in Köln wollen sich alle drei dort besser präsentieren und in der Rangordnung weiter nach vorne schieben.
Insgesamt war das Wochenende erfolgreich und mit der internationalen Konkurrenz eine ereignisreiche Regatta.

Text: L. Münch
Bild: R. Pretzler
Masterkooperation KRA & KRV nehmen an der 45km Langstreckenregatta mit Ziel in Bonn teil.
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04.05.2019
EUREGA 2019

Eurega steht für Europäische Rheinregatta. Das ist eine Langstreckenregatta mit zwei Strecken über 100 und 45 km mit dem Ziel beider Strecken in Bonn. Sie fand dieses Jahr am 04. Mai statt, wobei sich die Temperatur von 4° C bis 8° C eher wie Anfang März angefühlt haben.

Organisiert wurde die Teilnahme an der Regatta dankenswerterweise vom Karlsruher Rheinklub Alemannia und es wurden zwei Boote gemeldet. Ein Doppelvierer Mixed Masters E mit den Ruder*innen Wolfdietrich Jacobs (KRA), Gerhard Hoffmann (Kitzinger Ruderverein v. 1897 e.V.) Antje Brückner (Kettwiger Rudergesellschaft e.V.), Claudia Ciescholka (KRV) sowie Steuermann Wolfgang Gosda (KRA) und ein Vierer aus einer Gemeinschaft von Ruderern von Wiking und Alemannia in der Altersklasse Masters D. Die Mannschaft in diesem Boot bestand aus Thiago Barretto (KRA), Michael Hagelstein (KRA), Detlef Rautmann (KRV) und Stephan Leschka (KRV) und der Steuerfrau Alexandra Hagelstein (KRA).

Nach der pünktlichen Abfahrt um 7:30 Uhr, stellten sich leider schnell Probleme mit unserem Stadtmobil ein, da einer der Hinterreifen Luft verlor. Es wurde schnell der Reifen gewechselt, aber schon nach kurzer Weiterfahrt bemerkten wir, daß nun auch der andere Hinterreifen Luft verlor und die Weiterfahrt damit unmöglich wurde. Jetzt wurde es zeitlich knapp. Regatta sausen lassen? Wir entschieden uns, es dann doch zu versuchen und auf das Ersatzfahrzeug zu warten. Der Zeitpuffer war dann weg und als wir die Regattastrecke erreichten, hieß es Klamotten packen, Boot aufriggern und schnell ins Wasser werfen. Dabei hatten nicht alle ihre Wechselsachen mitgenommen, was später nicht unbedingt ein Vorteil war.

Also dann zum Rennen über die 45 km. Start in Neuwied. Der Ort liegt knapp stromab des Mittelrheintals und die Strecke ist landschaftlich auch noch sehr schön. Fliegender Start und erstmal Druck aufnehmen. Nichts überhasten, liegen ja noch fast 3 Stunden Rudern vor uns. Nach den ersten 10 Kilometern bei trockenem Wetter traf uns dann der erste Hagelschauer in Kombination mit starkem Gegenwind, was zu schönen Wellen geführt hat, so daß insbesondere unser Bugmann nicht nur von oben nass wurde. War aber nur ein Schauer und es wurde nach 20 Minuten wieder sonnig. Dann konnten auch einige Boote aus dem weitverstreuten Teilnehmerfeld überholt werden. Bei Kilometer 30 traf uns dann der zweite Hagelschauer und ein manövrierendes Fahrgastschiff zwang uns den Rhein bei starken Böen zu kreuzen. Jetzt besser nur Rudern und nicht über die Risiken nachdenken! Hart wurde es dann noch mal auf den letzten 10 km gegen einer immer stärker werdenden Wind am schönen Bad Godesberg vorbei. Es war mehr Wille, als Eleganz, der das Boot nach vorne trieb. Dann nach 2:50 min das erlösende Zielsignal. Schnell anlegen und Boot raustragen, bevor die Strömung uns zu weit abtrieb.

Danach Siegerehrung und Party im Bonner Ruderverein. Beide Boote haben ihren Lauf gewonnen! Somit ein voller Erfolg. Nächstes Jahr nehmen auch alle ihre Wechselsachen mit, um sich nicht den ganzen Nachmittag am Grill aufwärmen zu müssen.


Text: S. Leschka

Karlsruher Achter müssen sich ESSEC geschlagen geben.

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04.05.2019

Karlsruher Achter müssen sich ESSEC geschlagen geben

Die Teilnahme der KIT-Ruderer an den „Regataïdes Internationales“, der größten Studentenregatta in Frankreich, hat mittlerweile eine 30-jährige Tradition. So folgten auch dieses Jahr wieder zwei Achter-Mannschaften aus Karlsruhe der Einladung aus Nantes und machten sich am ersten Mai-Wochenende (3.-5.5.) auf eine 900 km lange Reise in Richtung Frankreich.

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Nachdem am Donnertagabend die Achter verladen waren, ging es gegen 22 Uhr für eine Frauen- und einen Männerachter auf in Richtung Nantes. Dieses Jahr mit neu gemixten Teams aus Alumnis, alten Hasen und Neuankömmlingen waren alle gespannt, wie sich Karlsruhe als einziges deutsches Team gegen die internationale Konkurrenz schlagen würde.

Doch am Freitag ging es nach einer kurzen Runde auf der Regattastrecke zunächst zum Strand ins nahegelegene Pornic. Bei Picknick und Mittagsschlaf erholten sich alle von der anstrengenden Nachtfahrt. Auch das traditionelle Bad im Atlantik durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Regatta am Samstag wird über 1000m ausgetragen, wobei über Vor-, Zwischen- und Endlauf die schnellste Mannschaft ermittelt wird. Im Männerachter hatten zwölf Boote gemeldet, darunter auch Mannschaften aus Barcelona und Eindhoven in den Niederlanden. Hier waren die Karlsruher im Zeitlauf die schnellsten, allerdings nur wenige Hundertstel vor dem Achter der Universität ESSEC Paris. Ebenso der Frauenachter, der in einem 8-Boote-Feld mit der schnellsten Zeit ruderte.

Leider mussten die folgenden Zwischenläufe und sogar die Finale wegen aufziehenden Sturms abgesagt werden, was in der 35-jährigen Geschichte der Regatta noch nie vorgekommen ist. Damit trotzdem ein Sieger gekürt werden konnten, wurde kurzerhand eine Ergo-Challenge veranstaltet. Im Staffelmodus musste die acht Ruderer jedes Teams 6.000m auf einem Ergo zurücklegen, die Anzahl der Wechsel war dabei egal. Sowohl Männer- als auch Frauenteam zeigten physische Stärke und legten jeweils die schnellste Zeit hin.

Mit der schnellsten Zeit am Morgen, war damit der Tagessieg gesichert und der Abend konnte bei ein paar kühlen Getränken bei der Party am Bootshaus ausklingen.

Am Sonntag hatte sich der Wind zum Glück verzogen und die 500m konnten planmäßig ausgefahren werden. Hier konnten beide Mannschaften ihren Vorlauf und ihr Halbfinale souverän gewinnen. Im Finale waren jedoch jeweils die Achter von ESSEC Paris schneller und unterbrachen die jahrelange Karlsruher Siegesserie.

Alle Teilnehmer waren wie immer begeistert von der tollen Atmosphäre und freuen sich schon auf nächstes Jahr. Diesmal dann für eine Revanche…


Text: Linda Möhlendick
Bild: KRV Wiking

Team der beiden Rheinhafen-Clubs ließ es auf dem Main im Vierer und Doppelvierer krachen.

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01.05.2019
Karlsruher Masters unbesiegbar in Frankfurt

Ausnahmslos alle Karlsruher Teilnehmer der 21. Langstreckenregatta am 1. Mai 2019 in Frankfurt durften sich über 1. Plätze freuen – manche sogar zwei Mal. Die gemischte Masters-Team, bestehend aus insgesamt sieben Ruderinnen und Ruderer des Karlsruher Rheinklub Alemannia und des Karlsruher Ruder-Verein Wiking war auf dem sechs Kilometer langen Kurs in keiner der gemeldeten Bootsklassen zu schlagen.

An erster Stelle ist dabei das Frauenboot mit Claudia (Schlag), Gudrun, Gisela, Rita und Kristina (Steuer) zu nennen, denn dort machte sich das Training im Riemenrudern positiv bemerkbar. Die fünf Athletinnen brachten den Riemen-Vierer „Goldgrund“ als Schnellste ins Ziel. Auch Probleme mit einem der Ausleger wurden noch kurz vor dem Start behoben, obwohl eigentlich nicht geplant war, nochmals anzulegen.

Im Mixed-Doppelvierer fanden Rita (Schlag), Hannes, Ben, Gisela und Kristina (wieder am Steuer) zusammen. Sie brachten bei schönstem Maifeiertagswetter die „Flying Dutchman“ mit konstant hohem Kraftaufwand über die Strecke. Auch in dieser Bootsklasse fand sich kein Gegner, der schneller als die Karlsruher Mannschaft war! Außerdem fuhr Gudrun als einzige Karlsruher Vertreterin noch in einem Renngemeinschafts-Doppelvierer mit, auch mit dem dort erbrachten Ergebnis wurde sich auf das höchste Treppchen des Siegerehrungspodests der RG Frankfurt-Nied gebeten.

Die Langstreckenregatta, die abwechselnd von den beiden benachbarten Vereinen Nied und Höchst ausgetragen wird, besticht durch ihren familiären Charakter mit einem schönen, großen Mainufergelände, das auch ausreichend Platz für alle Bootsanhänger bietet. Auf den sechs Kilometern der Strecke ist eine Wende zu bewältigen, Start und Ziel befinden sich am demselben Ort.

Zwar in Frankfurt nicht rudernd, aber als „Gewinner der Herzen“ erwies sich über alle Maßen Ruderkamerad Holger Depner. Er stellte sich kurzfristig als erfahrener Lenker des Busses mit Bootsanhänger zur Verfügung (keine/r der anderen Karlsruher Teilnehmer kann mit Bootsanhänger fahren) und war eine echte Unterstützung vor Ort und während der Rennen. Außerdem überstand das Masters-Team unter seiner Anleitung und Hilfe eine veritable Reifenpanne auf dem Weg nach Frankfurt – ohne ihn wäre es also gar nicht zu dieser tollen Leistung der Karlsruher Ruderer und Ruderinnen in Frankfurt an diesem 1. Mai 2019 gekommen.

Neben dem sehr ordentlichen Ergebnis zu Saisonbeginn bei Stadtachter in Stuttgart am 7. April im Achter, gab es also nun einen weiteren, erfreulichen Start in die Wettkampfsaison im Gig-Vierer und Gig-Doppelvierer. Weiter geht es mit vielen Starts der Karlsruher Masters von Rheinklub und Ruderverein auf der 85. Heidelberger Regatta am 18. und 19. Mai 2019.


(Text: Hannes Blank / Foto: Gudrun Klein)

Wikinger erfolgreich bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaft in Köln!
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12.04.2019

Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln

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Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, eine deutsche Regattastrecke wurde von zahlreichen Ruderblättern kräftig durchgerührt. Dieses Jahr traf es den Fühlinger See in Köln und mit dabei waren diesmal auch Ruder, die unter der rot-weiß-grünen Flagge des KRV-Wiking starteten.
An den Rudern waren Luise Münch im leichten Seniorinnen-Einer B, Philip Thein im leichten Senioren-Einer B und Rupert Pretzler im Senioren-B Zweier ohne Steuermann.
Für Luise war es die erste Kleinbootmeisterschaft. Sie brauchte ein bisschen, um in den Wettkampf zu finden und verpasste so leider die Chance auf die vorderen Finale. Dann konnte sie sich aber von Lauf zu Lauf steigern und am Ende im Finale E als erste über die Ziellinie fahren.
Philip verlor im Zwischenlauf nach einem anstrengenden Vorlauf gegen seinen Zweierpartner und kam so in die Halbfinale um Finale C und D. Hier reichte es im Fotofinish gerade nicht fürs C-Finale, sieben Hundertstelsekunden haben gefehlt. Im Finale D konnte Philip dann aber seine Klasse zeigen und gewann souverän.
Für Rupert, der in Köln ebenso wie Luise seine erste Kleinbootmeisterschaft bestritt, ging der Wettkampf zunächst gut los. Im Halbfinale, für das er sich mit seinem Zweierpartner Paul Kirsch von der Frankfurter Rudergesellschaft Germania als schnellstes Boot qualifiziert hatte, konnten sich die beiden in einem unglücklichen Rennen nicht für das C-Finale qualifizieren. Im D-Finale schoben sich die beiden dann auf den letzten 500 m von Platz drei noch an die Spitze des Feldes und konnten so das Rennen für sich entscheiden. Ärgerlich für die beiden, dass sie ihre Leistung erst im letzten Rennen abrufen konnten. das Ergebnis macht aber Lust auf mehr und zeigt nach dem guten Ergebnis in Leipzig, dass der Zweier auf einem guten Weg ist.
Für Philip, der sich mit seiner Leistung als 13. ,leichter Senior B positionieren konnte, geht es jetzt ins Trainingslager mit seiner Mannheimer Trainingsgruppe um sich auf die kommenden Rennen der Saison vorzubereiten. Für Luise liegt der Fokus jetzt auf der nächsten Regatta in Duisburg vom 10. bis 12. Mai. Auch Rupert wird hier an den Start gehen.
Zweier ohne (Bugnummer 18) mit Rupert Pretzler (Schlag) und Paul Kirsch

Text: Rupert Pretzler
Foto: Georg Pretzler
Masterkooperation KRA und KRV starten in Ihrem ersten 8+ Rennen.
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07.04.2019
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Die Masters Gemeinschaft der Allemannen und der Wiking hatten am 07.04.2019 ihr erstes gemeinsames 8+ Rennen im Rahmen des 33. Stuttgarter Stadtachters. Diese Regatta wird als Traditionsrennen um die Cannstatter Kanne zwischen dem Stuttgart-Cannstatter Ruderclub, - den Roten-, und der Stuttgarter Rudergesellschaft, - den Blauen-, ausgetragen. Der Stadtachter Rennen besteht aus einer Langstrecke über 3500m und einer Kurzstrecke über 350m.

Das Hauptrennen ist das Langstreckenrennen von der Stuttgarter Wilhema entlang der Weinberge bis zum Ziel beim Cannstatter Ruderclub. Für die Rennen wurde der Neckar auf diesem Abschnitt für die gesamte Schifffahrt gesperrt. Die Sperrung zusammen mit der Windstille und dem sonnigen Wetter waren ideale Bedingungen für die Regatta.

Die gemeinsame Mannschaft trat als Mixmannschaft in der Kategorie Breitensport-Mixed-Achter an. Diese Kategorie wurde in diesem Jahr zum ersten Mal gefahren und somit waren alle gespannt, wie stark die Gegner aus Stuttgart sein werden.

Die Karlsruher Gemeinschaft startete als erste im 2. Block um 12:00 in Höhe der Wilhelma. Nach einem guten und harten Rennen mit Schlagzahl 32 kam die Mannschaft mit einer Zeit von 11:04.87 min erschöpft und zufrieden im Ziel an. Kurz vor dem Ziel scheuchte unser Steuermann Lars Trampert noch einen Paddel-Rentner auf, der sich vor herannahemde Achter mit dem Fluchtsprint seines Lebens rettete.

Die gute Zeit reichte damit für eine knappen zweiten Platz hinter dem deutlich jüngeren Boot der Stuttgarter Rudergesellschaft. Das Breitensportboot des Cannstatter RC konnte dem Tempo nicht ganz mithalten und kam mit einer Endzeit von 12:22 ins Ziel.

  1. Stuttgarter Rudergesellschaft | 11:00,84
  2. Karlsruher Gemeinschaft | 11:04,87
  3. Stuttgart-Cannstatter Ruderclub | 12:22,65
     

Nach der Langstrecke folgte eine kurze Mittagspause zur Stärkung, bevor es gegen 14:30 Uhr zum zweiten Teil der 350m Kurzstrecke ging. Da die Kurzstrecke und der hierfür wichtige Start bisher nicht auf unserem Trainingsplan gestanden hatte, übten wir beim Warmfahren zum ersten Mal einen Start unter Rennbedingungen.

Es verwundete dann im Rennen niemanden, dass uns der Start gegen die recht erfahrenen Mannschaft der Stuttgarter RG nicht recht geglückt ist und wir schon nach 100 m eine Bootslänge Rückstand hatten. Diesen konnten wir dann bis ins Ziel retten und so kamen die drei Boote mit jeweils gut einer Bootslänge Abstand ins Ziel.

  1. Stuttgarter Rudergesellschaft | 1:22,25
  2. Karlsruher Gemeinschaft | 1:28,93
  3. Stuttgart-Cannstatter Ruderclub | 1:32,72
     

Zufrieden und erschöpft ging es dann nach dem Rennen zur Siegesfeier des Tages. Im Anschluss konnten wir dann beim Veranstalter noch auf der Großbildleinwand live sehen, wie es die Profis von Oxford und Cambridge machen. Der Sieg ging an Cambridge auch wenn es nach gut 1000m zur Kollision der Blätter kam.

Erschöpft und zufrieden ging es mit der ersten gemeinsamen Regattaerfahrung dann auf dem Heimweg.

Glückwunsch!

Hervorragende Leistungen der Wiking Sportler bei der Langstrecke in Leipzig!
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31.03.2019

Langstrecke Leipzig

Nur zwei Meter tiefer als Karlsruhe liegt Leipzig. Am Rande sollen auch noch die 500km Fahrstrecke erwähnt werden, die dieses Wochenende von vier Sportlern aus dem KRV und Adrian Seiler in der Trainerrolle bewältigt wurden. Für sie ging es zu Langstrecke und Ergotest in Leipzig. Nach Dortmund ist Leipzig die zweite Regatta in der Saison, die als Qualifikationsregatta ausgeschrieben ist. Besonders in diesem Jahr: Der gesamte A-Kader startete zeitgleich bei internen Ausscheidungsrennen und war damit nicht in Leipzig vertreten. Also ein kleiner Bonus in den Platzierungen für unsere Sportler.
Luise Münch startete im leichten Seniorinnen-B-Einer. Das Wochenende startete für sie sehr erfreulich, sofern man Ergotests als erfreulich bezeichnen kann, mit einer persönlichen Bestzeit als 13. Auf der Langstrecke konnte sie sich ebenfalls stark präsentieren und erreichte hier den 14. Platz. Dabei ließ sie einige starke Konkurrentinnen, unter anderem Ninas EM-Doppelvierer, hinter sich.
Philipp Thein startete im leichten Senioren-B-Einer. Nach einer Saison in der Diaspora startet er wieder für den KRV. Mit seinem Ergotest belegte er den 15. Platz unter den leichten Skullern. Auf dem Wasser konnte er sich noch deutlich verbessern und belegte hier den 8. Platz.
Rupert Pretzler ging mit Zweierpartner Paul Kirsch aus Frankfurt im schweren Senioren-B-Zweier ohne an den Start. Auf dem Ergo konnte er sich mit einer persönlichen Bestleistung in den Top 8 der schweren Backborder einordnen. Am Sonntag konnten beide noch einen Gang hochschalten und die 6000m als fünftschnellstes Boot hinter sich bringen.
An der Langstrecke, nicht aber am Ergotest nahm Maximilian Pawlik mit seinem Zweierpartner Hendrik Basilowski aus Marbach teil. Die beiden fahren erst seit kurzer Zeit zusammen und nutzen die Regatta um sich im Zweier zu präsentieren und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Da die Langstrecke in Breisach ausgefiel eine ideale Gelegenheit.
Ungewöhnlich knapp folgt als nächste Regatta die deutsche Kleinbootmeisterschaft in Köln am 12. -14. April. Alle Sportler haben Ambitionen dort zu starten und sich erneut stark zu präsentieren.
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende, von dem alle Sportler viel mitnehmen können, resümiert Adrian Seiler. Ihm möchten wir hier nochmals herzlich für die Betreuung und Unterstützung auf der Regatta danken. Er hat am ganzen Wochenende die meisten Km von allen zurückgelegt. Nämlich auf dem Fahrrad neben der Strecke als Einpeitscher ca. 33 -35 km.

Text: Rupert Pretzler
Fotos: Adrian Seiler
Regatta Leipzig
Langstrecke Leipzig
Gemeinsam in die neue Saison: KRV und KRA starteten in ein neues Sportjahr.
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31.03.2019
Anrudern2015

Die Ruderer der beiden geschichtsträchtigen Karlsruher Clubs KRV Wiking und Rheinclub Alemannia trafen sich gestern Vormittag im Becken zwei des Rheinhafens zum Anrudern der neuen Saison 2019. Das ist eine alte Tradition, die die beiden Vereine etwa 2015 wieder aufnahmen, wie KRV-Breitensportvorstand Christian Fechler weiß.

Der Termin gestern war bewusst gewählt. An- und Abrudern sind immer am Sonntag nach der jeweiligen Zeitumstellung. Mit Sommerzeit ist es am Nachmittag länger hell und die Sportler können in der Woche nach Feierabend länger ihrem Hobby frönen. Wenn die Zeitumstellung demnächst abgeschafft wird, sind die Ruderer daher wohl eher für dauerhafte Sommer- statt der normalen Mitteleuropäischen Zeit. Wobei KRV-Rennsportvorstand Christian Händle auch zu bedenken gibt, dass Ruderer im Sommer auch sehr gerne das frühe Licht ab 6 Uhr nutzten.

Gut ein Dutzend Boote ganz unterschiedlicher Klassen vom Einer bis zum finnischen, einem mit 14 Besatzungsmitgliedern gefahrenen Tourenboot, versammelten sich am Sonntagvormittag gegen 10.15 Uhr an der Anlegestelle das Fahrgastschiffs „MS Karlsruhe“, um gemeinsam ins neue Ruderjahr zu starten. Der erste Vorsitzende des KRV Wiking, Steffen Hort, fand kurze Begrüßungsworte. Er wünschte allen eine erfolgreiche Saison, vor allem ohne Bootsschäden. Auf sein dreimaliges „Hipp-hipp“, erklang jeweils vielstimmig ein „Hurra“. Dann legten sich alle mächtig ins Zeug. Relativ schnell ging es durch die Hafenbecken zwei und sechs Richtung Sperrtor. Nur das blaue Boot, in dem der Steuermannsplatz durch einen fünften Ruderer ersetzt war, hatte etwas Mühe beim Wenden, holte dann aber gut auf. Lediglich ein mit einem Mann und einer Frau besetzter Zweier und der Einer eines nicht mehr ganz jungen Mannes ließen es gemütlich angehen.

Dass am Sonntagvormittag relativ viel Verkehr mit Güterschiffen herrschte, störte die Sportler offenbar nicht sonderlich. Die ersten kamen schon nach rund einer halben Stunde ans Kopfende des Beckens zwei zurück. Dort war der Rudertag allerdings noch lange nicht zu Ende. Im einen Jahr trifft man sich nach dem Anrudern bei den Wikingern, im anderen Jahr bei den Alemannen. Diesmal war der KRV Wiking dran, wo schon gegen 11 Uhr die ersten Boote am Steg beim Bootshaus am Kopfende des Hafenbeckens vier eintrafen. Sie wurden gleich aus dem Wasser gehoben, auf spezielle Gestelle gelegt und gründlich gereinigt. Die Kommandos dazu klingen übrigens recht militärisch. Nach Angaben eines Ruder-Kenners sei dies zum Schutz der Boote und der Skulls (Ruder) aber notwendig. Wesentlich gemächlicher ging der Tag dann mit Mittagessen und bei Kaffee und Kuchen weiter.


Text: BNN/R. Homberg
Foto: BNN/jodo

Anmeldung zur Besichtigung bis zum 28. Februar

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28.03.2019
Besichtigung AKW Philippsburg

So kennen wir das Kernkraftwerks Philippsburg von unseren Wanderfahrten auf dem Rhein Richtung Speyer.
Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich eingeladen zu einer Besichtigung des Kraftwerks.

Das Programm umfasst:

  • Vortrag zur Energiewirtschaft und zur Technik der Philippsburger Kernkraftwerke.
  • Besichtigung des Reaktorgebäudes, des Maschinenhauses und eines Naturzugnasskühlturmes.
  • Präsentation/ Diskussion zur Zukunft der Energieversorgung in Deutschland.
  • Luftbild Kernkraftwerks Philippsburg
Turbine Kühlturm
  • Turbine Kühlturm
Luftbild Kernkraftwerks Philippsburg

Daten

Wann
Donnerstag,
28.03.2019        
11:00 -15:30h

Anmeldedaten
Bitte folgende Angaben zur Anmeldung beifügen, da diese weitergegeben werden müssen:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort/-land, Nationalität, Ausweisnummer, Wohnanschrift.

Anmeldung bis
zum 28. Februar bei Maria.

Für die Führung sind festes, geschlossenes Schuhwerk und ein gültiger Personalausweis erforderlich.


Text: Maria van der Beck
Bilder: EnBW Energie Baden Württemberg AG

Über 40 Wikinger*innen haben Bootshaus, Bootsplatz, Steg und Boote "in Ordnung gebracht.
Vielen Dank allen Helfern!!!
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23.03.2019


Vielen Dank allen Helfern - Starke Team-Leistung !!!

 

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Photos: Hannes Blank