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abgesagt!!! Baden-Württembergische Landesmeisterschaften
25.07.2020
abgesagt!!! European University Games 2020, Belgrad
23.07.2020
abgesagt!!! Deutsche Hochschulmeisterschaften, Krefeld
03.07.2020
abgesagt!!! 86. Heidelberger Ruder-Regatta
23.05.2020
abgesagt !!! 15. Kurpfälzische Langstreckenregatta, Mannheimer RV Amicitia
14.03.2020
Dt. Meisterschaft 30" Ergo, Starnberg

Ein ausgewähltes Karlsruher Elite-Team nahm am 15.2.2020 an der Deutschen 30min-Ergometermeisterschaft im bayerischen Starnberg teil. Nur fünf badische Athletinnen und Athletinnen trauten sich, in einem harten und langen DM-Wettkampf ihr Können zu zeigen.
Juniorin Selma Baltes machte den Anfang für die Fächerstadtmannschaft und legte mit 6530 Meter eine respektable Leistung ab - Platz 5 in einem hartumkämpften, großen Feld aus Meisterschaftsaspirantinnen.
Aus Wiking-Sicht überzeugte Master-Ruderer Matthias Lillotte-Siekora mit einem dritten Platz bei den über 60jährigen Leichtgewichten.
Highlight für die Karlsruher Alemannen war der Titel für Claudia Ciescholka bei den 40-49jährigen Ruderinnen.

 
Text & Bild: H. Blank

Selma
Claudia
Matthias
Hannes
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Olympiaregion Seefeld, hört sich schon klasse an und war auch ziemlich gut!

Von Donnerstag 23.1. bis Sonntag 26.1. siedelten sich 19 Sportler der Seniorenmannschaft in 4 Apartments mit Stadtmobil und Bahn in Seefeld in Tirol an, um ihre Technik im Langlaufen und ihre Fitness zu verbessern.

Am ersten Tag wurden die Loipen rund um die WM-Strecke von 2019 erkundet. Dabei wurde mit Erleichterung festgestellt, dass die Schneeverhältnisse gut waren und für alle, die vorher nur viel zu viel oder viel zu wenig Schnee aus dem Schwarzwald kannten, ein Langlauftraum waren.

Bei besten Sonnenschein sind Freitags früh morgens alle in das benachbarte Leutasch gelaufen, mit dem Ziel Schanz zu erreichen, das letzte Dorf vor der Deutsch-Österreichischen-Grenze ca. 30km. Einige wenige sind auch die ganze Strecke zurück gelaufen, andere haben die Vorteile des Loipenpasses genutzt und sind mit dem Bus zurück zur Unterkunft gefahren.

Samstag mussten sich die meisten von den Anstrengungen am Tag zuvor erholen und sind nur in Seefeld auf den Loipen geblieben. Zum Abschluss am Sonntag sind alle nochmal nach Leutasch gefahren, so war sicher, dass man sich ausgepowert auf den Heimweg machen konnten.

Du studierst in Karlsruhe und hast Lust Rudern als Wettkampfsport zu betreiben?
Wir suchen Ruderer, und solche, die es werden wollen, die motiviert sind mit uns nächstes Jahr wieder den Gesamtsieg auf der Hochschulmeisterschaft zu gewinnen.
Wir freuen uns dich bei Bier und Brezeln im Vereinsheim des Karlsruher Ruderverein Wiking kennenzulernen.
Bei Fragen schreib uns an
rennrudern@hochschulrudern-karlsruhe.de
Herbstcup Kettwig
12.10.2019
Liebe Freunde des Rudersports,

mit der EUC und der U23 EM Anfang September sind die Highlights der Saison der Senioren bald vorbei.
Um das gebührend zu feiern, möchten wir gerne alle Ruderfreudigen aus der Juniorenmannschaft, der Masters und der Alt-Herren am Donnerstag, den 19.09.2019 um 18:00 Uhr zum gemeinsamen Kirchboot und Achterfahren mit der Senioren-Mannschaft einladen. Wer nur zum Grillen dazu kommen möchte, darf gegen 19:30 Uhr an den Verein kommen.

Damit keiner verhungern muss und ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt ist, bitte bis zum 17.09. in die Doodle-Liste (https://doodle.com/poll/g2a3qd5dcvf67fgb ) eintragen.

Wir freuen uns auf euch! Eure Rennmannschaft


P.S. Früher hieß das Ganze Stiftungsfest, das wollen wir gerne beibehalten, wir organisieren und arbeiten, Ihr stiftet

„Catch the feeling“

Unter diesem Motto starteten am ersten September Wochenende 11 Karlsruher Sportlerinnen und Sportler bei den europäischen Hochschulmeisterschaften im schwedischen Jönköping. Auf dem Munksjön gingen der Leichtgewichts- Frauen-Doppelzweier mit Luise Möller und Nina Öhlckers und der Männerachter mit Adrian Seiler, Jan-Lukas Harder, Adrian Elter, Johann Fox, Lenz Kiefer, Simon Gessler, Moritz Kopp, Rupert Pretzler und Steuerfrau Linda Kromer auf der 1810 m langen Strecke an den Start.
Die Anreise zur Veranstaltung, bei welcher insgesamt über 500 Studenten aus 21 Ländern und 85 Universitäten teilgenommen haben, begann für die Karlsruher Mannschaft bereits am Montag. Während ein Teil den direkten Flugweg nahm, fuhr der Rest mitsamt allen Booten der süddeutschen Universitäten hinterher und hatte dabei sowohl Gelegenheit, sich schonmal für die Afterparty in Stimmung zu bringen, als auch die Oresund Brücke bei der Fährfahrt vom Wasser aus zu bewundern. Nach dem Aufriggern hieß es am Dienstag und Mittwoch dann erstmal: Strecke und Windbedingungen kennenlernen. Die sowieso schon verkürzte 2000 m-Strecke wurde durch einen starken Mitwind gefühlt noch weiter verkürzt und dafür jedoch technisch zu einer ziemlichen Challenge, weshalb die Ergebnisse für den Vorlauf am Donnerstag für beide Boote nur sehr schwer abschätzbar waren.
Die offizielle Einstiegsveranstaltung, bei der alle antretenden Länder und Universitäten, sowie sämtliche Organisatoren vorgestellt wurden, leitete den Start der Veranstaltung am Mittwochabend ein. Mit einer Feuerchoreografie zur Hymne der Regatta hatte spätestens dann das „Feeling“ alle in seinem Bann.
Klares Ziel für beide Mannschaften war es erstmal, direkt ohne Hoffnungslauf ins A-Finale einzuziehen, was sich als machbar erwies. Beide Mannschaften gewannen ihren Vorlauf. Somit konnten am Freitag alle noch einmal entspannt trainieren, das „Feeling“ an der Tribüne weiter ausbauen und sich auf das Finale vorbereiten.
Zuerst gingen schließlich die leichten Frauen in ihrem Leihboot vom Karlsruher Rheinklub Alemannia im Finale A an den Start. Nach einem guten Einstieg ins Rennen, bei dem sich die beiden zuerst vorne absetzen konnten, zeigten sich die Niederländerinnen aus Utrecht auf den letzten 500m technisch sauberer und kraftvoller und schafften es schließlich noch knapp als erstes über die Ziellinie. Die Mädels freuten sich jedoch auch sehr über ihre Silbermedaille, mit der sie vor Beginn der Veranstaltung nicht gerechnet hatten. Eine Stunde später ertönte erneut das Startsignal für Karlsruhe, wo sich die Männer in einem sehr packenden Rennen, indem bis zum Schluss kein Favorit klar erkennbar war, ebenfalls eine starke Silbermedaille erruderten.
Der letzte Abend wurde dann mit einem formellen Abendessen inklusive kleiner Showeinlage und Aftermovie eingeleitet und anschließend wurde bei einer ausgelassenen Afterparty gefeiert.
Der Großteil der Mannschaft verbrachte anschließend einen wohlverdienten Entspannungsurlaub in Schweden, bevor es den weiten Weg zurück nach Karlsruhe ging.

Text: Nina Öhlckers
Euc Achter
EUC Ausrudern
leichter Doppelzweier

KRV-Ruderin Münch holt Silber bei U23-EM

Luise Münch vom Karlsruher Ruder-Verein Wiking hat bei den U23-Europameisterschaften im Leichtgewichts-Doppelzweier die Silbermedaille gewonnen.
Im griechischen Ioannina musste sich Münch zusammen mit Carina Pollmer (Ludwigshafen) über die Distanz von 2000 Meter in 7:17,49 Minuten nur dem Schweizer Boot (7:14,30) geschlagen geben. Das zwischenzeitlich auf Rang zwei liegende Boot der Gastgeberinnen fingen Münch/Pollmer noch ab.

Text: Hannes Blank
 
U23 EM

Baden-Württemberg bereitet sich in Breisach auf Schweden vor: Karlsruher Männer-Achter im Trainingslager

Die European University Championships (EUC) im Rudern vom 4. bis zum 7. September 2019 in Jönköping, Schweden, scheint schon zum Greifen nah. Der Männer-Achter der Wettkampfgemeinschaft Karlsruhe (WG Karlsruhe), bestehend aus den Hochschulen Karlsruhe und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), fährt das kommende Wochenende (17./18.08.) ins Trainingslager nach Breisach am Rhein. Dort werden die acht Ruderer zusammen mit dem Vierer ohne von der Hochschule Mannheim und dem Zweier ohne der Uni Stuttgart die Chance nutzen, um gemeinsam letzte Vorbereitungen zu treffen.
Alle Qualifikationen für die Männer-Riemen-Bootsklassen stammen dieses Jahr aus Baden-Württemberg. So kam die Idee auf, ein gemeinsames Trainingslager am Landesruderstützpunkt Baden-Württemberg in Breisach zu veranstalten. Breisach bietet sich an, weil die Trainingsbedingungen dort einfach gut sind. Die Jugendherberge liegt direkt am Wasser und das Ruderrevier ist nicht nur sehr schön, sondern auch sehr geeignet zum Rudern.
„In den letzten Wochen haben wir schon deutliche Fortschritte machen können, jetzt geht es darum, dem Ganzen noch den letzten Feinschliff zu verpassen. Das Boot wird von Trainingseinheit zu Trainingseinheit immer schneller und technisch sauberer, wir fühlen uns alle fit. In Schweden müssen wir es schaffen, dass dann auch alles so wie im Training abzurufen. Die Mannschaft hat die nötige Wettkampferfahrung und -härte. Die Chancen stehen nicht schlecht“, schätzt Schlagmann Rupert Pretzler die Situation ein.
Am Wochenende in Breisach stehen fünf gemeinsame Einheiten auf dem Plan. Neben langen Ausdauereinheiten wird es auch darum gehen, die Rennhärte aller Boote über 2000 Meter, der Wettkampfdistanz, zu testen.
In Schweden, zwei Wochen später, werden alle Boote gemeinsam mit den anderen Uni-Mannschaften aus Deutschland unter deutscher Flagge an den Start gehen und in ihrer jeweiligen Bootsklasse um Medaillen kämpfen. Für Karlsruhe wird neben dem Männer-Achter auch ein Frauen-Doppelzweier in der Leichtgewichtsklasse starten.
EUC Vorbereitung

Samstag

Jungen/Mädchen Mixed-Doppelvierer des Wiking wird Landesmeister

© KRV-Wiking
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Tom Weinhardt, Cyrstal Chen, Luzia Pilz, Lars Trampert und Steuermann Philipp Vierneisler sind Landesmeister im Jungen/Mädchen-Gemischt-Doppelvierer m. St. 12 u. 13 Jahre. Die fünf Ruderer und Ruderinnen legten am Samstag um kurz nach 17 Uhr am Siegersteg bei der Landesmeisterschaft in Breisach an. Zu den ersten Gratulanten dort zählte der Wiking-Vereinsvorsitzende Steffen Hort. Der Wiking Mixed-Achter wurde Zweiter, der Vierer ohne der Frauen gewann die Bronzemedaille. Die ganz große Hitze blieb dieses Jahr für den 1. Wettkampftag aus, auch am Freitag beim Landesentscheid "Jugend trainiert für Olympia" waren die Bedingungen erträglich. Erfreulich war zu sehen, dass sich bereits an diesem Tag nicht wenige Zuschauer aus Karlsruhe am gestauten Rhein bei Breisach eingefunden hatten, um die Rennen zu beobachten.

Sonntag

Wikingerinnen sind Landesmeister im Achter

© KRV-Wiking

Ein historischer Sieg – im erstmals auf der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaft ausgetragenen Rennen der Frauen-Achter holte sich der KRV Wiking den Meistertitel. Esther Linner, Luise Möller, Lisa Merz, Linda Kromer, Friederike Münch, Maren Punkte, Linda Möhlendick, Nina Öhlckers und Steuerfrau Victoria Karl schoben die Bugspitze des Karlsruher Achters als erste über die Ziellinie auf dem gestauten Rhein in Breisach. Dies aber nur um Zentimeter vor dem Boot aus Ulm, nach einer Fotofinish-Überprüfung trennten die beiden Boote nur 4 Hundertstel Sekunden!

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Am Vorabend hatte es mit dem Männer-Doppelvierer des Wiking bereits einen tollen Sieg gegeben, Philip Thein, Moritz Kopp, Johann Mario Fox und Cedric Kulbach durften sich die Goldmedaillen um den Hals hängen lassen. Nachdem das Boot aus Rheinfelden schon zu Beginn davon gezogen war, startete die Karlsruher Crew bei der 500m-Marke einen erfolgreichen Zwischensprint, im Ziel waren sie dann deutlich vorne.

Ein schnelles Kurz-Fazit: Zwei Landesmeistertitel in Seniorenbereich, davon einer in der Königsklasse des Rudersports, dazu zahlreiche Edelmetallplatzierungen bei den Junioren und Jungen und Mädchen. Platz 4 in der Gesamtwertung aller teilnehmenden baden-württembergische Vereine. Also Anlässe genug, auf dem Sommerfest im Wiking eine Woche später zu feiern!

(Text und Fotos: Hannes Blank)

Vom 20.06. bis zum 23.06.2019 kämpften unsere KRV Sportler auf dem Beetzsee bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/U23 und den deutschen Juniorenmeisterschaften um Medallien.

Für Luise Münch verlief das Wochenende wie erträumt: Zweimal Bronze, im Doppelzweier und Doppelvierer. Damit ruderte sie sich unter die besten leichten U23-Seniorinnen in Deutschland und kann auf einen Platz in einem der U23-Boote hoffen.

Rupert Pretzler verpasste zweimal ganz knapp das Podest und belegte im 4+ und 8+ jeweils den 4. Rang.

Peter Zöllner, der für den LRVBW an den Start ging, blieb unter seinen Erwartungen und Zielen und kam mit seinem Team im 4- der B-Junioren nicht über den Hoffnungslauf hinaus.

Janna Hornberg und ihre Doppelzweierpartnerin hingegen erruderten sich durch einen wahnsinnigen Endspurt im Hoffnungslauf einen Startplatz im B-Finale der schweren B-Skullerinnen. Dort verpassten sie die Top-10-Platzierung nur um wenige Sekunden.

Der Juniorinnen-Neuling Helena Brenke konnte auf ihrer ersten „großen“ Regatta nichts im Wege stehen und so ruderte sie sich mit ihrer Doppelzweierpartnerin überraschend direkt ins A-Finale, wo sie sich der starken Konkurrenz allerdings geschlagen geben musste.

Wir gratulieren allen Sportlern sehr herzlich zu ihren Erfolgen!

Lgw.Doppelvierer mit Sophia und Julia Wolf (Würzburger RV Bayer) und Julia Tertünte (RV Münster)
Lgw.Doppelvierer mit Sophia und Julia Wolf (Würzburger RV Bayer) und Julia Tertünte (RV Münster)
Luise mit ihrer Zweierpartnerin Carina Pollmer vom Ludwigshafener RV
Luise mit ihrer Zweierpartnerin Carina Pollmer vom Ludwigshafener RV

Die letzte „Testregatta“ vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23

542 Ruderer aus zwölf Nationen machten sich am 07.06.2019 auf den Weg zur 60. internationalen Ruderregatta nach Ratzeburg. Für Rupert Pretzler und Luise Münch hieß es sich erneut gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.
Luise Münch, die schon seit einiger Zeit mit Carina Pollmer aus Ludwigshafen in einer Renngemeinschaft fährt, startete im Leichtgewichts Frauen-Doppelzweier. Am Samstagmorgen konnten sie sich knapp hinter dem dritten Platz mit einem vierten Platz noch für das A-Finale qualifizieren. Dort erwartete sie ein acht-Boote-Feld, in dem sie zwei Boote hinter sich lassen konnten und sich mit dem 6. Platz als viertschnellstes U23 Boot platzieren.
Aufgrund der Verschiebungen vom Vortag fuhren beide am Sonntag erneut ein Zweier-Finale. Sie schafften einen vierten Platz vor Polen, Norwegen und zwei weiteren deutschen Booten.
Testweise wurde Luise am Sonntag in einen ganz neu besetzten Vierer gesetzt. Sie konnten sich in einem gut verlaufenden Rennen als drittes Boot platzieren.
Rupert Pretzler startete im Männer Vierer mit. Jedoch wurde aufgrund von sehr starkem Wind und den damit verbundenen hohen Wellen die Regatta abgebrochen bevor er seine Rennen am Samstag fahren konnte. Die ausgefallen Rennen wurden auf den Sonntag verschoben.
Dort konnte Rupert in einer komplett neu besetzten Renngemeinschaft eine sehr gute Leistung abliefern: Zweiter in der Gesamtwertung und erstes U23 Boot in einem voll besetzten starken Feld.
In Hinblick auf die deutschen Meisterschaften lässt die Bundestrainerin viele Kombinationen ausprobieren. Dies ist der Grund, dass Rupert in einem wieder neu besetzten Vierer mit startete. Er konnte mit einem Rückstand von einer Sekunde auf den zweiten Platz als drittes Boot die Ziellinie überqueren.
Bezüglich der Großbootbesetzung war es vor den deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23 die letzte Möglichkeit sich für Bootsbesatzungen zu beweisen.
Für Rupert und Luise heißt es nun die nächsten eineinhalb Wochen zu nutzen um die jeweiligen Mannschaftsboote zu trainieren und dann fit und gut vorbereitet auf den Meisterschaften zu starten.
 

Text: Luise Münch
Foto: privat
Ratzeburg
Rupert Pretzler im 4+

Traditionell treffen sich die Ruderer des Nationalkaders und die, die es werden wollen zur zweiten Kleinbootüberprüfung. In diesem Jahr ging es dafür an die schöne und windige Regattastrecke in Hamburg Allermöhe. Wie bereits die Skuller der Nationalmannschaft wollten hier auch die Karlsruher Sportler Luise Münch im leichten Seniorinnen-B Einer und Rupert Pretzler im Senioren-B Zweier ohne Steuermann ihre individuelle Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und sich damit weiter für die Plätze im Nationaleinteiler bewerben.

Für Rupert galt es, sich mit seinem Zweierpartner Paul Kirsch von der Frankfurter Rudergesellschaft Germania ins A-Finale zu rudern und dort möglichst besser zu platzieren, als bei der ersten Kleinbootüberprüfung in Köln. Dies gelang ihnen mit einer Verbesserung von Platz 8 auf Platz 6.

Für Luise war die Teilnahme des B-Finals das Ziel, was sie durch einen großartigen Endspurt im Vorlauf sicher machte. Im B-Finale konnte sie sich dann auf der Strecke und abermals im Endspurt an 5 Konkurrentinnen vorbeischieben und landete so letztendlich auf dem 3. Platz.

Am Sonntag wurden dann nach den Ergebnissen gesetzte Vierer bzw. Doppelzweier gefahren.

Hier konnten sowohl Rupert als auch Luise in den neu zusammengesetzten Mannschaften bei schwierigen Wind- und Wetterbedingungen ihre Boote nicht optimal zum Laufen bringen. Luise fuhr dabei mit ihrem Doppelzweier auf Platz 7 im A-Finale, mit ihrem Doppelvierer auf Platz 3 im B-Finale. Rupert erreichte im Vierer ohne einen zweiten Platz im B-Finale. Neben den individuell guten Kleinbootleistungen gerät das aber zur Nebensache. Die Bundestrainer werden nun nach den Ergebnissen aller Tests dieser Saison Bootsbesetzungen empfehlen, die dann zu Pfingsten auf der Regatta in Ratzeburg getestet werden.

Text: Rupert Pretzler
Bild: KRV
 
Luise Münch
Luise Münch
Rupert Pretzler
Rupert Pretzler
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Mit 28 Siegen und Platz 2 in der Gesamtwertung hinter dem Nürtinger Ruderclub lieferte das Team der Karlsruher Rudervein Wiking bei der 85.Heidelberger Ruderregatta am 18./19.Mai 2019 eine souveräne Vorstellung ab! Von den kleinsten der U15 bis zu den erfahrenen Masters starteten fast 60 Karlsruher Sportlerinnen und Sportler und gingen dabei in über 40 Rennen an den Start! Dieses Jahr gab es dank zahlreicher Renngemeinschaften mit dem Nachbarverein Karlsruher Rheinclub Allemania bei Junioren und Masters ein riesiges Karlsruher Team. Für die Ruderer der U15 und der Mastersklasse ging es dabei über 1.000m, alle anderen Rennen werden über 1.500m ausgetragen.

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Einen historischen Sieg feierte dabei der Frauenachter um Schlagfrau Nina Öhlckers. Das zum ersten Mal bei dieser Regatta ausgeschriebene Rennen gewann das Team vor den Booten aus Stuttgart und Erlangen.

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Trotz zum Teil widriger Bedingungen mit Sturm und Starkregen am Samstagnachmittag war die Regatta am Neckar wieder ein voller Erfolg für alle Karlsruher Ruderer. Ein so reibungsloses Wochenende mit zwei vollen Bootshängern wäre ohne das Organisationstalent des derzeitigen FsJlers Maximilian Pawlik nicht möglich gewesen.

Text: L. Möhlendick & M. Pawlik
Bild: B. Attner

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Mehr als 1000 Athletinnen und Athleten aus 15 Nationen trafen sich bei der internationalen Wedau Regatta zum ersten großen Frühjahrstest am zweiten Maiwochenende. Für die Athleten des DRV ging es darum, erste mögliche Kombination in den Mannschaftsbooten zu testen und sich hier ein weiteres „Fleißsternchen“ im Rennen um die begehrten Plätze im Nationalteam zu verdienen.

Philip Thein, Rupert Pretzler und Luise Münch hatten sich als Ziel für das Wochenende gesetzt, sich in noch frisch besetzten U23-Mannschaftbooten in Duisburg Wedau zu behaupten.
Luise Münch bestritt im Leichtgewichts-U23-Doppelzweier mit Carina Pollmer das erste Rennen der Karlsruher. Sie erreichten hinter den Niederlanden und einem weiteren starken deutschen Boot vor Frankreich Platz drei. Leider qualifizierten sie sich damit nicht für die Finalläufe.
Rupert Pretzler, der in dieser Saison mit seinem Frankfurter Zweier-ohne Partner Paul Kirsch an den Start geht, fuhr mit der Renngemeinschaft Ulm-Marbach-Frankfurt einen Vierer. Hinter Tschechien und der Schweiz und vor Oxford Brookes University erreichten sie als Dritte die Ziellinie. Im Rennen konnten die vier leider nicht an die Fortschritte aus dem Training anknüpfen und verpassten so eine Finalteilnahme am Samstag.
Das nächste Rennen hatte Philip Thein. Dieser startete zusammen mit Tim Bier aus Treis Karden im Leichtgewichts-Doppelzweier. Sie konnten ein weiteres deutsches Boot hinter sich lassen und wurden Fünfte bei starker internationaler Konkurrenz.
Als letztes Rennen für Samstag fuhr Luise Münch in einer Renngemeinschaft mit Carina Pollmer und Sportlern aus Konstanz und Berlin einen Doppelvierer. Auch ohne viel Training, fanden die vier schnell in einen starken Rhythmus und konnten so die Konkurrenz hinter sich lassen und das Rennen gewinnen.
Am Sonntag erreichte Luise Münch im Doppelvierer einen dritten Platz als zweites deutsches Boot. Gegen neue Gegner und in neuer Besetzung konnten die vier sich auch hier als starke Mannschaft präsentieren.
Rupert Pretzler wurde aufgrund seiner guten Ergebnisse aus Leipzig und Köln für den zweiten U23-Achter vom deutschen Ruderverband gemeldet. Im Vorlauf konnten sie sich für das B-Finale qualifizieren. Als Höhepunkt des Wochenendes gewann er vor dem ersten deutschen U23-Achter das B-Finale, herzlichen Glückwunsch! Das Ergebnis lässt vermuten, dass im Kader der U23-Riemer noch einige Plätze umbesetzt werden müssen bis der schnellste Achter feststeht.
Philip Thein konnte krankheitsbedingt leider nicht an den Start gehen. Er wird, wenn er wieder ganz fit ist, seinen vollen Fokus auf die 2. Kleinbootüberprüfung U23 in Hamburg am 25.05. und 26.05.2019 legen. Hier möchte auch Rupert Pretzler im Zweier ohne und Luise Münch im Einer nochmal richtig angreifen. Nach den unglücklichen Rennen in Köln wollen sich alle drei dort besser präsentieren und in der Rangordnung weiter nach vorne schieben.
Insgesamt war das Wochenende erfolgreich und mit der internationalen Konkurrenz eine ereignisreiche Regatta.

Text: L. Münch
Bild: R. Pretzler

Karlsruher Achter müssen sich ESSEC geschlagen geben

Die Teilnahme der KIT-Ruderer an den „Regataïdes Internationales“, der größten Studentenregatta in Frankreich, hat mittlerweile eine 30-jährige Tradition. So folgten auch dieses Jahr wieder zwei Achter-Mannschaften aus Karlsruhe der Einladung aus Nantes und machten sich am ersten Mai-Wochenende (3.-5.5.) auf eine 900 km lange Reise in Richtung Frankreich.

© KRV-Wiking
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Nachdem am Donnertagabend die Achter verladen waren, ging es gegen 22 Uhr für eine Frauen- und einen Männerachter auf in Richtung Nantes. Dieses Jahr mit neu gemixten Teams aus Alumnis, alten Hasen und Neuankömmlingen waren alle gespannt, wie sich Karlsruhe als einziges deutsches Team gegen die internationale Konkurrenz schlagen würde.

Doch am Freitag ging es nach einer kurzen Runde auf der Regattastrecke zunächst zum Strand ins nahegelegene Pornic. Bei Picknick und Mittagsschlaf erholten sich alle von der anstrengenden Nachtfahrt. Auch das traditionelle Bad im Atlantik durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Die Regatta am Samstag wird über 1000m ausgetragen, wobei über Vor-, Zwischen- und Endlauf die schnellste Mannschaft ermittelt wird. Im Männerachter hatten zwölf Boote gemeldet, darunter auch Mannschaften aus Barcelona und Eindhoven in den Niederlanden. Hier waren die Karlsruher im Zeitlauf die schnellsten, allerdings nur wenige Hundertstel vor dem Achter der Universität ESSEC Paris. Ebenso der Frauenachter, der in einem 8-Boote-Feld mit der schnellsten Zeit ruderte.

Leider mussten die folgenden Zwischenläufe und sogar die Finale wegen aufziehenden Sturms abgesagt werden, was in der 35-jährigen Geschichte der Regatta noch nie vorgekommen ist. Damit trotzdem ein Sieger gekürt werden konnten, wurde kurzerhand eine Ergo-Challenge veranstaltet. Im Staffelmodus musste die acht Ruderer jedes Teams 6.000m auf einem Ergo zurücklegen, die Anzahl der Wechsel war dabei egal. Sowohl Männer- als auch Frauenteam zeigten physische Stärke und legten jeweils die schnellste Zeit hin.

Mit der schnellsten Zeit am Morgen, war damit der Tagessieg gesichert und der Abend konnte bei ein paar kühlen Getränken bei der Party am Bootshaus ausklingen.

Am Sonntag hatte sich der Wind zum Glück verzogen und die 500m konnten planmäßig ausgefahren werden. Hier konnten beide Mannschaften ihren Vorlauf und ihr Halbfinale souverän gewinnen. Im Finale waren jedoch jeweils die Achter von ESSEC Paris schneller und unterbrachen die jahrelange Karlsruher Siegesserie.

Alle Teilnehmer waren wie immer begeistert von der tollen Atmosphäre und freuen sich schon auf nächstes Jahr. Diesmal dann für eine Revanche…


Text: Linda Möhlendick
Bild: KRV Wiking

Trainingslager Senioren
15.04.2019

Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln

© KRV-Wiking
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, eine deutsche Regattastrecke wurde von zahlreichen Ruderblättern kräftig durchgerührt. Dieses Jahr traf es den Fühlinger See in Köln und mit dabei waren diesmal auch Ruder, die unter der rot-weiß-grünen Flagge des KRV-Wiking starteten.
An den Rudern waren Luise Münch im leichten Seniorinnen-Einer B, Philip Thein im leichten Senioren-Einer B und Rupert Pretzler im Senioren-B Zweier ohne Steuermann.
Für Luise war es die erste Kleinbootmeisterschaft. Sie brauchte ein bisschen, um in den Wettkampf zu finden und verpasste so leider die Chance auf die vorderen Finale. Dann konnte sie sich aber von Lauf zu Lauf steigern und am Ende im Finale E als erste über die Ziellinie fahren.
Philip verlor im Zwischenlauf nach einem anstrengenden Vorlauf gegen seinen Zweierpartner und kam so in die Halbfinale um Finale C und D. Hier reichte es im Fotofinish gerade nicht fürs C-Finale, sieben Hundertstelsekunden haben gefehlt. Im Finale D konnte Philip dann aber seine Klasse zeigen und gewann souverän.
Für Rupert, der in Köln ebenso wie Luise seine erste Kleinbootmeisterschaft bestritt, ging der Wettkampf zunächst gut los. Im Halbfinale, für das er sich mit seinem Zweierpartner Paul Kirsch von der Frankfurter Rudergesellschaft Germania als schnellstes Boot qualifiziert hatte, konnten sich die beiden in einem unglücklichen Rennen nicht für das C-Finale qualifizieren. Im D-Finale schoben sich die beiden dann auf den letzten 500 m von Platz drei noch an die Spitze des Feldes und konnten so das Rennen für sich entscheiden. Ärgerlich für die beiden, dass sie ihre Leistung erst im letzten Rennen abrufen konnten. das Ergebnis macht aber Lust auf mehr und zeigt nach dem guten Ergebnis in Leipzig, dass der Zweier auf einem guten Weg ist.
Für Philip, der sich mit seiner Leistung als 13. ,leichter Senior B positionieren konnte, geht es jetzt ins Trainingslager mit seiner Mannheimer Trainingsgruppe um sich auf die kommenden Rennen der Saison vorzubereiten. Für Luise liegt der Fokus jetzt auf der nächsten Regatta in Duisburg vom 10. bis 12. Mai. Auch Rupert wird hier an den Start gehen.
Zweier ohne (Bugnummer 18) mit Rupert Pretzler (Schlag) und Paul Kirsch

Text: Rupert Pretzler
Foto: Georg Pretzler

Langstrecke Leipzig

Nur zwei Meter tiefer als Karlsruhe liegt Leipzig. Am Rande sollen auch noch die 500km Fahrstrecke erwähnt werden, die dieses Wochenende von vier Sportlern aus dem KRV und Adrian Seiler in der Trainerrolle bewältigt wurden. Für sie ging es zu Langstrecke und Ergotest in Leipzig. Nach Dortmund ist Leipzig die zweite Regatta in der Saison, die als Qualifikationsregatta ausgeschrieben ist. Besonders in diesem Jahr: Der gesamte A-Kader startete zeitgleich bei internen Ausscheidungsrennen und war damit nicht in Leipzig vertreten. Also ein kleiner Bonus in den Platzierungen für unsere Sportler.
Luise Münch startete im leichten Seniorinnen-B-Einer. Das Wochenende startete für sie sehr erfreulich, sofern man Ergotests als erfreulich bezeichnen kann, mit einer persönlichen Bestzeit als 13. Auf der Langstrecke konnte sie sich ebenfalls stark präsentieren und erreichte hier den 14. Platz. Dabei ließ sie einige starke Konkurrentinnen, unter anderem Ninas EM-Doppelvierer, hinter sich.
Philipp Thein startete im leichten Senioren-B-Einer. Nach einer Saison in der Diaspora startet er wieder für den KRV. Mit seinem Ergotest belegte er den 15. Platz unter den leichten Skullern. Auf dem Wasser konnte er sich noch deutlich verbessern und belegte hier den 8. Platz.
Rupert Pretzler ging mit Zweierpartner Paul Kirsch aus Frankfurt im schweren Senioren-B-Zweier ohne an den Start. Auf dem Ergo konnte er sich mit einer persönlichen Bestleistung in den Top 8 der schweren Backborder einordnen. Am Sonntag konnten beide noch einen Gang hochschalten und die 6000m als fünftschnellstes Boot hinter sich bringen.
An der Langstrecke, nicht aber am Ergotest nahm Maximilian Pawlik mit seinem Zweierpartner Hendrik Basilowski aus Marbach teil. Die beiden fahren erst seit kurzer Zeit zusammen und nutzen die Regatta um sich im Zweier zu präsentieren und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln. Da die Langstrecke in Breisach ausgefiel eine ideale Gelegenheit.
Ungewöhnlich knapp folgt als nächste Regatta die deutsche Kleinbootmeisterschaft in Köln am 12. -14. April. Alle Sportler haben Ambitionen dort zu starten und sich erneut stark zu präsentieren.
Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende, von dem alle Sportler viel mitnehmen können, resümiert Adrian Seiler. Ihm möchten wir hier nochmals herzlich für die Betreuung und Unterstützung auf der Regatta danken. Er hat am ganzen Wochenende die meisten Km von allen zurückgelegt. Nämlich auf dem Fahrrad neben der Strecke als Einpeitscher ca. 33 -35 km.

Text: Rupert Pretzler
Fotos: Adrian Seiler
Regatta Leipzig
Langstrecke Leipzig
Im Westen Spaniens, nordwestlich von Portugal fließt der Rio Miño. Dort, auf dem Stausee „Encoro de Castrelo de Miño“, fand das Trainingslager der Trainingsgruppe aus Frankfurt statt. Mit dabei wieder Rupert Pretzler und Zweierpartner Paul Kirsch Frankfurt. Für die beiden stand hier ein letzter großer Trainingsblock vor der Langstrecke in Leipzig an. Bei traumhaften Bedingungen spulten die beiden hier ihre Exakilometer ab. Aber auch die Gelegenheit zu „ballern“ kamen nicht zu kurz, und die anderen Mitglieder der Trainingsgruppe waren immer dafür gut, mit aller Gewalt gegenzuhalten – optimale Rennvorbereitung also. Abseits des Wassers bemühten sich die beiden mit dem verordneten „dehnen bis der Arzt kommt“ darum, etwas mehr länge in den Schlag zu bekommen und beim Fußballspielen ergab sich die seltene Gelegenheit einem Nationaltrainer gegen das Schienbein zu treten oder mit einem Weltmeister um den Ball zu sprinten. Auch der obligatorische Besuch in der nächstgrößeren Stadt – Ourense – durfte nicht fehlen. Taktisch klug auf einen Feiertag gelegt, hatten zwar alle Geschäfte zu, die Stadt mit ihren engen Gassen, alten Kirchen und einer heißen Heilquelle lohnte den Besuch aber trotzdem.
Nun gilt es die Änderungen aus Spanien wieder mit nach Deutschland zu bringen und in Leipzig umzusetzen. Die Langstrecke dort findet am Wochenende des 30./31. März statt.
Aus dem KRV gehen dort noch Luise Münch, Philipp Thein und Maxi Pawlik an den Start.
Text&Fotos: Rupert Pretzler
TL Galicen
© KRV-Wiking

Für mich stand am vergangenem Wochenende die erste Langstrecke und somit das erste Messen in französischen Gewässern in Marignane (Marseille) an.

Unter strahlendem Sonnenschein wurden die Rangliste der nationalen Spitze über 6 km direkt am Mittelmeer ausgetragen. Das Ergebnis mit dem 9. Platz macht die direkte Qualifikation zu den französischen Meisterschaften sicher, jedoch auch das Wettrennen um einen Platz im Doppelvierer nochmal spannend. Vor allem die sehr enge Verteilung der Plätze zeigt das hohe Niveau der französischen Spitzenruderer.

In den kommenden 5 Wochen bereite ich mich wieder in meinem Heimatverein für die französischen Meisterschaften in Cazaubon (Bordeaux) vor. Bis dahin heißt es Spaß haben!

Text & Bild: Cedric Kulbach

Frauen Achter Kettwig
Am 20. und 21.10. waren der Frauen- und Männerachter der Seniorenmannschaft in Essen-Kettwig auf der Ruhr unterwegs. 

Gerudert werden beim Herbstcup insgesamt 4 Distanzen: 2500m, 750m, 4000m und 250m. Samstagmorgen ging es als erstes für beide Boote auf die 2500m Strecke, in der alle nacheinander im Abstand von 30 Sekunden starten. Nachmittags wurden die 750m gegen die gegnerischen Boote ausgefahren, gesetzt wurde nach den Platzierungen der 2500m-Strecke.

Dabei wurde die Frauenmannschaft des KRV, um Steuerfrau Linda Kromer mit Lisa Merz, Ann-Karolin Krause Linda Möhlendick, Luise Münch, Luise Möller, Friederike Münch ergänzt von Annelie Gering aus Marbach, welche diese Saison schon mehrfach Renngemeinschaften mit den Karlsruherinnen gefahren ist und Amelie Fanelsa vom Mainzer RV, in beiden Rennen zweiter mit einem guten Abstand zum 3. platzierten Boot.

Die Männermannschaft, gesteuert von Johann Fox, mit Max Schäfer, Lars von Deyn, Simon Gessler, Moritz Kopp, Lenz Kiefer, Andreas von Borstel wurde von Marvin Rüdt (Nürtingen) und Matthias Reichelt (Hamm, ehemaliger KRV-Sportler) ergänzt, konnte sich dabei in einem starken Feld im zweiten Rennen um eine Position verbessern und wurde auf der kürzeren Stecke das viertschnellstes Boot.
 
Bedingt durch den Nebel Sonntagmorgen wurden die Rennen um 45min verschoben und die Strecke wurde von 4000m auf 2500m verkürzt, worüber sich keiner aus der Mannschaft beschweren konnte.

Der Männerachter schaffte wieder eine Verbesserung der Leistungen des Vortages und der Frauenachter war ebenfalls zufrieden. Ziel war es für beide Mannschaften auf der letzten Distanz, 250m, nochmal alles zu geben. Die Frauenmannschaft, die in der vergangenen Saison immer wieder Probleme hatte mit den kurzen Strecken, konnte mit einem guten Start sich wieder auf Postion zwei legen und die Position halten. In der Gesamtwertung also Platz 2. Der Männerachter legte nochmal eine Schippe drauf und überholte mit dem 2. Platz im Sprint noch die holländische Mannschaft und gelangte in der Gesamtwertung auf Platz 3.

Text: Lisa Merz
 
EUG in Coimbra – A winner’s heartbeat

Vom 14. bis zum 18. Juli fuhren zwei Karlsruher Boote auf die European University Games (EUG) in Coimbra nach Portugal. Neben dem schweren Vierer ohne Steuermann ging diesmal auch ein leichter Doppelvierer an den Start. Das Boot der Schweren setzt sich zusammen aus Schlagmann Lars von Deyn, Jan Nitschke, Rupert Pretzler und Simon Gessler. Mit drei bereits EUG – erfahrenen Athleten und Nachwuchstalent Jan Nitschke rechnete sich das Team nach einer starken Saison Chancen auf eine Medaille aus. Die leichte Crew, bestehend aus Adrian Elter auf Schlag, Antoine Duchesne, Johann Fox Und Adrian Seiler im Bug, nahm zum ersten Mal an den internationalen Hochschulmeisterschaften teil. Da sie sich in der Saison zu großen Teilen mit der Schwergewichtskonkurrenz messen mussten, war eine Prognose im Vorfeld schwierig.
Bereits im ungewöhnlicher Weise auf zwei Läufe aufgeteilte Bahnverteilungsrennen bekam es der Männer Vierer mit dem stärksten Gegner – Cambridge – zu tun. Im Finale zeigte sich ein ähnliches Bild: Der Vierer aus Cambridge setzte sich mit einem fulminanten Start von Anfang an vor das Feld, dahinter dann der Karlsruher Vierer im Duell mit dem Vierer ohne der University of London. Über die Strecke lieferten sich die beiden Vierer ein packendes Duell, in dem sich mal die Karlsruher, mal die Briten in die Silberposition bringen konnten. Am Ende mussten sich die Karlsruher aber den Briten im Endspurt geschlagen geben und kamen auf der Bronzeposition über die Ziellinie. Ein tolles Ergebnis nach einem packenden Rennen, mit dem die Vier sehrzufrieden sind. „Die Jungs haben das wirklich gut gemacht, aber am Ende waren die Briten leider besser“, kommentiert Marcus Schudok, der die Karlsruher als Hängerfahrer und Betreuerunterstützt hat.
Im Feld der leichten Doppelvierer gingen vier Boote an den Start: der Karlsruher Doppelvierer, ein österreichisches Boot und zwei britische Vierer. Nach dem Bahnverteilungsrennen der Schweren, bei dem die Briten sich sehr stark präsentiert hatten, war die Anspannung groß. Im Bahnverteilungsrennen war die Überraschung dann umso größer, als die Karlsruher Crew bereits nach der Startphase eine Länge vor dem restlichen Feld lag. Im weiteren Verlauf des Rennens sicherten sich die Jungs eine der beiden Mittelbahnen und damit eine hervorragende Ausgangslage für das Finale. Trotzdem konnten die Vier eine gewisse Skepsis nicht abschütteln, dass die Briten im Finale vielleicht doch eine bessere Leistung abrufen könnten. Diese Skepsis erwies sich als unbegründet: Bereits am Start konnte sich die Karlsruher Crew im neuen Boot sich absetzten und einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Im Rennen konnte keines der anderen Booteden Karlsruhern gefährlich werden. Überglücklich am Siegersteg freute sich Adrian Seiler: „Nacheiner harten Saison mit teilweise undankbaren Rennen, ist das ein riesen Erfolg! Wir sindüberglücklich und werden heute Abend den Erfolg (mit einem großen Steak) gebührend feiern.“
 
Text:Rupert Pretzler
 
EUG Coimbria
v.l.r.: Rupert Pretzler, Jan Nitschke, Lars von Deyn und Simon Gessler

Regatta in Sarnen: Riemendebüt der Frauenmannschaft geglückt

Am vergangenen Wochenende (9./10.6.) fand die Sarner Ruderregatta in der Schweiz statt. Der Karlsruher Ruderverein Winking war mit 19-köpfiger Mannschaft vor Ort. 
Für eine Überraschung sorgte die Frauenmannschaft im Achter: in ihrem ersten 2.000m-Rennen gewannen sie mit einer Bootslänge Vorsprung auf die Konkurrenz. Auch im Vierer ohne Steuermann konnte die Wikingerinnen sich nach Startschwierigkeiten am Samstag sonntags den Sieg sichern. 
Auch der Männer Vierer ohne, der sich momentan auf die Europäische Hochschulmeisterschaft (EUG) vorbereitet, siegte am Samstag und sicherte sich im Finale am Sonntag den 2.Platz. 
Der Leichtgewichts-Doppelvierer erreichte bei den Schwergewichten einen 5. und 4.Platz, ist trotz alledem optimistisch für die anstehende EUG. 
Johann Fox konnte sich noch im Leichtgewichts-Einer einen 3. und 2.Platz sichern. 
Am Sonntag fuhr der Leichtgewichts-Vierer der Frauen als 2. über die Ziellinie und setzte sich somit gegen andere "schwere" Mannschaften durch. 
Bei den Juniorinnen siegte Zoe Würfel im Einer am Samstag, mit einer Renngemeinschaft aus Marbacher Ruderverein und Ruderverein Waldshut sicherte sie sich im U17- Doppelvierer am Sonntag die Silbermedaille. 
Als nächste Station steht für die Studenten-Mannschaft die Deutsche Hochschulmeisterschaft in Brandenburg am 7./8.7. an.

Text: Linad Möhlendick
 
regatta Sarnen
Regatta Sarnen
Regatta Cham
Am vergangenen Wochenende gingen in Cham Simon Gessler, Rupert Pretzler, Jan Nitschke und Lars von Deyn im Vierer ohne Steuermann an den Start. Lars und Jan starteten zusätzlich noch im zweier ohne Steuermann.
Am Samstag konnten sich die vier im ersten Rennen über die olympische Distanz nicht mit dem vierer des GC Zürich mithalten, aber bei schwierigen Bedingungen den Rest des Feldes in Schach halten und so den zweiten Platz erreichen.
Am Sonntag konnten Jan und Lars im 2- dem ersten 2- des Belvoir Ruderclub Zürich geschlagen geben, konnten aber in einem knappen Rennen ihre Position gegen den Rest des Feldes behaupten.
Am Nachmittag gelang es den vier im Rennen der 4- einige Verbesserungen umzusetzen und sich so an die Spitze des Rennens (Video youtube) zu schieben und dieses zu gewinnen. 
Für die vier, die im Juli bei den European University Games für das KIT im 4- antreten werden, war die Regatta in Cham ein erster Test, um zu sehen, wo man steht und an welchen Stellen noch gearbeitet werden muss. Insgesamt fällt die Bilanz des Wochenendes recht positiv aus, lediglich kleine technische Feinheiten sollen noch erarbeitet werden. Über Fronleichnam geht es jetzt für die vier weiter nach Breisach um nochmal intensiv daran zu arbeiten um in Sarnen dann eine gelungene Generalprobe für die EUG abzuliefern und gute Rennen zu fahren.

Text: Rupert Pretzler
© KRV-Wiking

Am Wochenende des 12./13.Mai ging es für die komplette Rennmannschaft des KRV zur 84.Heidelberger Ruderregatta. Es konnten zahlreiche Siege in allen Altersklassen errudert werden.

Bei den Jüngsten über 1000m konnte der Mädchen-Doppelvierer mit Steuerfrau am Samstag gewinnen, genauso wie der Mädchen-Doppelzweier. Auch die Junioren, die seit dieser Saison zusammen mit dem Nachbarverein Karlsruher Ruderclub Allemania(KRA) in Wettkampfgemeinschaften starten, standen dem in nichts nach. Hier geht es allerdings über 1500m. Beide Juniorinnen B Doppelzweier, die diese Saison für den KRA starten, konnten ihr Rennen gewinnen.

Bei den Senioren dominierten die Männer in den Riemenbootsklassen und gewannen im Zweier und Vierer ohne, sowie im Achter. Auch die Frauenmannschaft sammelte fleißig Medaillen im Doppelvierer und Doppelzweier. Ergänzt wurde die Mannschaft durch mehrere Rennteilnahmen der Masters im Doppelvierer und Doppelzweier.

Text: Linda Möhlendick
Photo: Steffen Hort

Wie jedes Jahr kamen am vergangenen Wochenende 18 Hochschulsportlerinnen und -sportler der Einladung der Université Nante Aviron nach und fuhren zur 34. Internationalen Hochschulregatta „Régataïades internationales de Nantes“ nach Frankreich. Traditioneller Weise ging unsere Mannschaft mit dem Männerachter (Adrian Seiler, Adrian Elter, Moritz Kopp, Rupert Pretzler, Lenz Kiefer, Jendrik Marijan, Antoine Duchesne, Cedric Kuhlbach und Steuermann Johann Fox) an den Start. Besonders war in diesem Jahr, dass das erste Mal in der Geschichte des Hochschulruderns auch einen Frauenachter mit Victoria Karl, Lisa Merz, Christina Kunert, Ann-Karolin Krause, Luise Möller, Friederike Münch, Luise Münch, Nina Öhlckers und Linda Kromer, in Nantes an den Start ging.

Am Samstag wurden die Rennen auf 1000m ausgetragen und am Sonntag auf 500m, gegen Teilnehmer aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden und der Türkei.
Bereits in den ersten Zeitrennen am Samstag zeigte sich, dass wir auch in diesem Jahr mit einem starken Team unterwegs waren. Die beiden Boote konnten Ihrer Favoritenrolle treu bleiben und wurden sowohl in den Zwischenläufen als auch in den Finals auf 1000m erster.

Bei den 500m Finals am Sonntag wurde es zunächst etwas spannender.
Allerdings zeigten sich wieder beide Mannschaften von Ihrer besten Seite und konnten jeweils den Sieg über ihre Konkurrenten erringen.
So schafften es, sowohl der neu entstandene Frauenachter die Premiere mit zwei Pokalen feiern zu können und der Männerachter seine Titel in Nantes zu verteidigen. Es war ein gelungener Einstieg für die gesamte Rudermannschaft aus Karlsruhe in die neue Regattasaison, der sie hoffnungsvoll auf die DHM in Brandenburg Anfang Juli schauen lässt.

Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren Agosi und Thost für ihre finanzielle Unterstützung, an den Karlsruher Ruderverein Wiking für das geliehene Bootsmaterial und natürlich an die Université Nante Aviron, die uns nun schon seit über 20 Jahren zu diesem Event einlädt und das hoffentlich auch weiterhin tun wird, denn diese schöne Regatta wollen wir nicht mehr missen.

Text & Photos: Lisa Merz

© KRV-Wiking
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Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter!

Am Wochenende vom 21.4.2018 bis zum 22.4.2018 fand in Mannheim die
jährliche Frühjahrsregatta statt. Bei der ersten Normalstreckenregatta des Jahres gingen 20 Sportler von Kindern über Junioren bis zu den Senioren für Karlsruhe an den Start. Samstags morgens begann die Regatta mit der Kinderlangstrecke über 3000m. Hier konnten die Vorschritte, welche im Winter erzielt wurden, gezeigt werden. Im Kleinboot mussten sich die Karlsruher gegen die Konkurrenz durchsetzen. Hanna Hort und Helena Brenke holten sich einen hart erkämpften Sieg im Zweier der 13 und 14-jährigen Mädchen. Auch im Zweier, allerdings ein Jahr jünger wurden Ella Knispel und Rebecca Pawlik Vierter. Neben den Zweier gingen Lucy Zimmermann und Leon Kolodzie im Einer an den Start. In einem großen Meldefeld konnten sie sich nicht an die Spitze setzten, lieferten jedoch solide Ergebnisse ab.
Nach der Langstrecke wurde die Strecke im Mühlauhafen auf 1500m verkürzt, auf welcher sich die Junioren und Senioren messen mussten. Gleich im ersten Rennen holten Maximilian Pawlik und sein Zweierpartner Johannes Baier aus Marbach den dritten Platz. Im Rennen darauf wurden Zoe Würfel und Lea Radke Zweite. Im ersten Einer-Rennen der Junioren kam Annemarie Yacheva als Fünfte ins Ziel. In der zweiten Abteilung wurde ihre Vereinskameradin Janna Zweite. Im leichten Senioren Einer konnte Johann Fox die Gegner im Endspurt abschütteln und sicherte sich somit den zweiten Karlsruher Sieg des Tages. Im darauffolgenden leichten Frauen Einer hatte Luise Münch das Nachsehen und musste sich mit einem vierten Platz zufrieden geben. Im Frauen Einer der offenen Gewichtsklasse konnte Ann-Karolin Krause das gleiche Ergebnis errudern. Komplettiert wurden die Frauen Rennen von Victoria Karl und Christina Kunert, welche im Doppelzweier nicht über einen fünften Platz hinauskamen. Im schweren, respektive leichten Einer der A Junioren war die Konkurrenz für Maximilian Pawlik und Samuel Schwörer zu stark, sodass es leider nur zu einem Fünften Platz reichte. Besser lief es für Janna und Isabel im Juniorinnen B Zweier hier konnten sie sich auf ihrer ersten Regatta als Juniorinnen im Mittelfeld festsetzen und Vierter werden. Im Vierer des LRV konnte sich Zoe Würfel gegen die Konkurrenz beweisen und nach einem harten Kampf hinter den andern Auswahlbooten aus Bayern und Baden-Württemberg den dritten Platz erzielen.
Maximilian Pawlik und Johannes Baier verbesserten ihr Ergebnis vom Samstag und wurden somit zweite. Ein starken vierten Platz fuhren Zoe Würfel und Lea Radke aus Stuttgart ein. Danach ergattert Janna sich den dritten Platz. Diesmal in der Zweiten Abteilung kam Annemarie Yacheva als Vierte ins Ziel. Im nächsten Rennen Karlsruhes wiederholte Johann Fox seinen Sieg vom Samstag. Im Leichtgewichts-Einer der Frauen konnte Luise Münch das Rennen für sich entscheiden. Platz fünf hieß es nach einem guten Rennen im Junior-A-Einer für Maximilian Pawlik. Im Zweier kamen Ann-Karolin Krause und Victoria Karl als Dritte ins Ziel.
Im Mädchen-Zweier 12 und 13 Jahre standen Rebecca Pawlik und Ella Knispel auf dem hart erkämpften vierten Platz. Im Rennen darauf, eine Altersklasse höher, gewannen Lucy Zimmermann und Hannah Hort souverän. Im Leichtsgewichts-Einer der vierzehnjährigen Mädchen sicherte sich Helena Brenke vor der Konkurrenz aus Hürth und Saarbrücken den Sieg. In seinem 1000m-Rennen der 13-jährigen erkämpfte sich Leon Kolodzie einen respektablen dritten Platz.

Bei den Senioren gab es einen weiteren dritten Platz im Vierer, offener Gewichtsklasse, errudert von Antoine Duchsne, Johann Fox, Adrian Seiler und Adrian Elter. Im LRV-Vierer bestätigte Zoe Würfel mit ihrer Mannschaft das Ergebnis vom Vortag. Mit einer soliden Leistung fuhren Isabell Preischell mit ihrer Zweierpartnerin Annemarie Yacheva auf Platz fünf. Im letzten Rennen mit Karlsruher Beteiligung konnte Samuel Schwörer seine Leistung vom Samstag verbessern und errang den vierten Platz im Einer.

Text: Leon Kolodzie
Foto: Steffen Hort
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Trainingslager Breisach

Um die neue Rudersaison mit voller Power anzupacken, ging es für die Studenten, die im Seniorenbereich starten, morgens am 9. April nach Breisach ins Trainingslager.
Die erste "Exa"- Einheit stand auf dem Plan- neue Bootskombis und eingesessene Vierer legten bei Sonnenschein ab, sodass sich bald die erste "Ruderbräune" bemerkbar machte.
Am dritten Trainingstag ging es nach einer Belastung am Morgen, mittags in das französische Colmar, um durch die von mittelalterlichen Fachwerkhäusern geprägten Gassen zu schlendern und sich mit Eis oder Croissant von den ersten Trainingseinheiten zu erholen. Morgens motivierten sich regelmäßig einige zum Joggen oder Rudern, um sich anschließend auf das Frühstück von unserer Jugendherberge zu freuen. Unsere Trainingsgruppe erweiterte sich schließlich noch mit Christoph, Simon und Lars, sodass sowohl der "Leichte" und "Schwere" EUG- Vierer vollständig waren.
Nun war mal wieder bei der Belastung Nr.2 mit 4x 1000m Kräftemessen angesagt. Neben der Schnelligkeit steht auch die Technik an oberster Stelle, die per Videoaufnahme kräftig analysiert wurde, dass dank technischer Übungen von unserem neuen Trainer Helge Kiesling zumindest jeder nach diesem Trainingslager die Blätter schneller ins Wasser setzt. Durch einen von Viktoria organisierten Besuch vom Landestrainer konnte der ein oder andere nochmals seine Technik polieren.
Energie wurde nach den Trainingseinheiten bei reichlich und besonders gutem Essen von der JuHe aufgetankt. Danach wurde meist Karten oder Tischtennis in geselliger Runde gespielt. Freitag abends entspannte sich ein Teil der Mannschaft in der Therme und ein anderer Teil trainierte unter der Leitung von Lars noch die Beweglichkeit. Letztendlich wurden 3x 2000m gefahren bevor es dann sonntags wieder Richtung Karlsruhe ging. 
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Trainingslager uns sowohl technisch als auch körperlich gut auf die kommende Rudersaison vorbereitet hat.
Vielen Dank an Christina, die das Trainingslager organisierte und an unseren Trainer Helge.

Text:Luise Münch
 

Vom 23.03-02.04 fand in Breisach das diesjährige Ostertrainingslager statt. Die besten Sportler aus ganz Baden-Württemberg hatten dort nochmal die Chance sich ausgiebig auf die kommenden Regatten vorzubereiten.

Von KRV Wiking waren Rupert Pretzler zusammen mit Jan Nitschke, Nina Öhlckers und Zoe Würfel anwesend.
Anfangs war das Wetter etwas zurückhaltend, doch im Laufe der Zeit ließ sich die Sonne immer mehr blicken und das Training machte umso mehr Spaß.

Jan und Rupert konnten ihren 2- verbessern und sich bei ihrer Abschlussbelastung mit anderen Booten messen. Der Landestrainer Ralf Kockel versuchte auch Nina einige Tipps zu geben, um ihren Einer besser zum Laufen zu bringen. Zoe nutze die vielen Einheiten hauptsächlich zum Großbootfahren für die kommenden Wettkämpfe.

Nun haben alle beste Vorraussetzungen für die nächsten Regatten wie Leipzig oder Mannheim geschaffen.

Text: Zoe Würfel

Trainingslager LRVBW

11. Ergo-Cup Rhein-Neckar

Am Sonntag, dem 24. Februar 2018, wurde in Ludwigshafen der 11. Ergo-Cup durchgeführt, bei welchem ein Rekord – Meldeergebnis erreicht wurde. Von der Renngemeinschaft der beiden Karlsruher Vereine waren viele Ruderer und Ruderinnen dabei und haben alles gegeben. Es waren Teilnehmer von allen Altersgruppen vertreten, alle voran die Junioren A und B mit neun Teilnehmern. Da ließ der Erfolg natürlich auch nicht lange auf sich warten, als Rebecca Pawlik im ersten Rennen des Tages sogleich den herausragenden zweiten Platz erruderte.

Es ging auch direkt mit den jeweiligen grandiosen Siegen, welche unter gewaltiger Anstrengung von Isabel Preischel, Laura Gäde und Samuel Schwörer geholt wurden erfolgreich weiter. Es muss aber auch Alexandra Perreira zu einem großartigen zweiten Platz gratuliert werden. Doch dabei blieb es nicht, denn Zoe Würfel, Hannah Lange, Anne Yacheva und Maximilian Fidlin erruderten persönliche Bestleistungen, zu denen man sie herzlich beglückwünschen kann.

ergocup Ludwigshafen

Dabei blieb es aber nicht, als Helena Brenke in einem außergewöhnlichen Kopf an Kopf Rennen, bis an ihre Grenzen ging um sich den ersten Platz zu ergattern. Hannah Hort erkämpfte sich nach einem ebenfalls herausragenden Rennen den zweiten Platz, sowie Lucy Zimmerman die ein ausgezeichnetes Rennen ablieferte.
Doch auch unsere starken und schnellen Studenten schafften es sich Podestplätze zu ergattern. Nina Öhlckers schaffte es dicht gefolgt von Luise Münch, sich den ersten Platz mit einer souveränen Mischung aus Ehrgeiz, Stärke, Schnelligkeit und Kampfeswillen zu erringen. Die Männer waren aber genau so gut, als Rupert Pretzler, gefolgt von Lars von Deyn und Simon Gessler das gesamte Treppchen in den Farben des KRV Wiking erstrahlen ließen, wobei Rupert und Lars nur kurz später im 350 m Sprint den ersten und zweiten Platz erruderten. Bei den Leichtgewichten konnte sich Antoine Duchesne den vierten Platz sichern.
Davor erruderten sich die Masters, bestehend aus Gudrun Klein (KRA), Claudia Ciescholka (KRV) und Sandra Pauser (KRA) herausragende Platzierungen. Darunter zwei erste Plätze, wir gratulieren.
Somit kann man sagen, dass der 11. Ergo-Coup in Ludwigshafen, für alle Karlsruher Athletinnen und Athleten ein voller Erfolg war.

Text: Maximilian Fidlin

Regatta Marbach

Zusammen mit der kompletten Kinder und Junioren Mannschaft fuhr der KRV Wiking am vergangenen Wochenende mit nach Marbach. Alle 11 Sportler konnten an diesem Wochenende erwähnenswerte Leistungen hervorbringen, sowie wertvolle Erfahrungen sammeln.
Das erste Rennen für den KRV konnte der JuM 4x+ an beiden Tagen deutlich für sich entscheiden. Weitere Siege der Kinder konnten Helena Brenke im Einer, sowie Leon Kolodzie mit Laurin Herzog zusammen im Doppelzweier einfahren.
Rebecca Pawlik durfte auf der Regatta ihre ersten Rennerfahrungen als Ruderin sammeln. Sie schaffte es in ihrem ersten Rennen all ihre Gegner hinter sich zu lassen.
Die Junioren lieferten sich packende Rennen, bei denen es oft sehr knapp ausging. So konnte Philip Thein seinen SM 1x am Samstag gegen seine Vereinskameraden für sich entscheiden. Samuel Schwörer überzeugte auf seiner ersten Einerregatta mit ausgefeilter Technik, musste sich ab leider den schwergewichtigen Gegnern als Leichtgewicht geschlagen geben und lieferte sich zusammen mit KRA-Ruderer Tim Schnepf ein enges Rennen im leichten Doppelzweier. Zoe Würfel konnte im Doppelzweier zusammen mit Lena Radke am Sonntag ein Sieg gegen ihre Erzrivalinnen von der RG Bodensee erringen. Im Einer konnte sie ihre Klasse weiter unter Beweis stellen. Maximilian Pawlik lieferte weitere anstrengende Rennen im Einer, sowie Doppelzweier mit Philip Thein ab. Zwei unserer Senioren waren nicht auf der DHM, sondern in Marbach am Start. Als Ruderanfänger sammelten sie wichtige Erfahrungen und hatten viel Spaß ihr Können unter Beweis zu stellen.
Ein großes Dankeschön geht an Tim Hotfilter für die komplette Organisation und Betreuung der Regatta!
© KRV-Wiking
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Mannschaft des KIT holt den Gesamtsieg bei den Deutsche Hochschulmeisterschaften!

„Selbst im kleinsten Ort kann großes Geschehen.“ So oder so ähnlich prophezeite es in der Stadt Brandenburg im gleichnamigen Bundesland schon ein Wahlplakat zur Bundestagswahl. Und tatsächlich: Das Karlsruher Hochschulruderteam hat den Gesamtsieg der deutschen Hochschulmeisterschaften verteidigt, 2x Gold, 3x Silber, 3x Bronze geholt und sich zwei Nominierungen für die EUG 2018 gesichert. Aber der Reihe nach: Weil sich lange kein Ausrichter fand, wurde die Hochschulmeisterschaft auf Ende September verschoben und zusammen mit der Brandenburgischen Landesmeisterschaft auf der Regattastrecke Beetzsee ausgetragen. Die Anreise dorthin verlief problemlos, und so kam am späten Freitagabend auch der letzte der drei Busse des Karlsruher Hochschulruderteams im beschaulichen Austragungsort der diesjährigen DHM an. Wie es schon Rainald Grebe in seinem Welthit „Brandenburg“ beschrieb: „Es gibt Länder, wo richtig was los ist… und es gibt Brandenburg“. Das können wir nach einem Wochenende vor Ort vollumfänglich bestätigen. 
Am Samstag herrschte bestes Brandenburger Wetter, neben wenig Wind und Wellengang (was der ein oder andere auf dem Beetzsee schon anders erlebt hat) schien sogar ab und zu die Sonne.  Beste Bedingungen also für den Achter, den Doppelvierer der Frauen, sowie für die Doppelzweier und Doppelvierer unserer Leichtgewichte. Am Ende des Tages holten der Achter und der Doppelvierer der Männer Bronze. Da der Doppelvierer als leichtes Boot an den Start ging und die leichte Konkurrenz hinter sich lassen konnte, reichte es am Ende für eine Nominierung zur EUG 2018. Der Doppelzweier um Adrian Elter und Johann Fox konnte sogar den Silberrang errudern. 
Am zweiten Regattatag standen die Gig-Rennen der Breitensportler, die Mix 4x und Mix 8+, die 1x, 2- der Frauen und 4- der Männer an.  Auch dieser Renntag war nicht weniger erfolgreich als der erste: der Gig-Vierer wurde fünfter im C-Finale, der Mixed-Vierer preschte stark über die Strecke und gewann Silber. Im Männervierer waren wir gar mit zwei Booten vertreten und beide konnten sich einen Platz auf dem Podium sichern. Unser „zweiter Vierer“ um Adrian Seiler, Moritz Kopp, Jan Nitschke und Lenz Kiefer fuhr beherzt auf den dritten Platz. Gold ging hier an unsere Crew mit Simon Gessler, Rupert Pretzler, Andreas von Borstel und Schlagmann Max Schäfer, die vor zwei Monaten schon in Serbien bei der EUC erfolgreich waren. Mit dem Sieg können wir uns über die 4. Mal in Folge über eine Nominierung für die EUC in dieser Bootsklasse freuen. Ebenfalls den Titel verteidigen konnte der Mixed-Achter. Den Abschluss der Regatta bildet traditionell der Sprint im Männer Achter. Hier mussten sich unserer Männer knapp (3-Zehntel!) dem Achter von unseren Dauerrivalen aus Aachen geschlagen geben, konnten sich aber trotzdem über Silber freuen. Somit stand dem erneuten Gesamtsieg nichts im Wege! Wir freuen uns über den gelungenen Saisonabschluss und sind heiß auf das nächste Jahr.  
Wir bedanken uns beim Karlsruher Ruder-Verein Wiking, sowie unseren Sponsoren THOST Projektmanagement und Agosi Allgmeine Gold- und Silberscheideanstalt AG für die Unterstützung. Auch unserem Chefcoach Christoph Reichelt ein dickes Dankeschön
 

(Text : Antoine Duchnese)

© KRV-Wiking
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Regatta Bad Waldsee

Zwei unserer Junioren durften am 16./17.09 in Bad Waldsee an der Regatta teilnehmen.
Freitags nach der Anreise wurde noch eine kleine Runde auf dem schönen Stadtsee direkt an der Altstadt gedreht.
Am nächsten morgen ging es auch direkt schon los mit den Rennen unserer Junioren Zoe Würfel und Maximilian Pawlik.
Leider mussten sie sich in vielen Rennen knapp geschlagen geben, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, was sehr schade war. 
Jedoch hatte Maximilian am Sonntag den 1x A LK ||, bei diesem er am Start anfängliche Schwierigkeiten hatte durch einen sehr starken Entspurt für sich entscheiden können.
Im JM 2x B fuhr er mit seinem Zweierpartner Jonathan Fitzky aus Waldshut. In beiden dieser Rennen mussten sie leider sich knapp den Gegnern geschlagen geben. 
Zoe fuhr an beiden Tagen den JF 2x B mit ihrer Zweierpartnerin Lena Radke von der Stuttgarter RG. Jedoch konnten auch sie das Rennen nicht für sich entscheiden. 
Im JF 4x B fuhr sie mit der RG Bodensee sowie auch hier mit Lena Radke im Boot.
Dieses Rennen konnten alle 4 zusammen souverän an beiden Tagen gewinnen.
 
© KRV-Wiking
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Regatta Villach

Nicht alle unserer Sportler waren in der Sommerpause untätig! So fuhr
B-Juniorin Zoe Würfel zusammen mit ihrer Partnerin Lena Radke und dem RC
Undine Radolfzell als Gaststarter auf die Österreichischen
Meisterschaften nach Villach.
Zur Vorbereitung auf die kommende Saison absolvierten sie im Vorfeld ein
kleines Trainingslager in wunderschöner Kulisse. Neben dem täglichen
Training bei hervorragenden Bedingungen standen auch Spaß und Erholung
im Vordergrund, egal ob Sommerrodelbahn, Wasservolleyball oder einfach
nur Relaxen in der Sonne. In vollem Gegensatz zu den perfekten
Bedingungen des Trainingslagers musste am Samstag bei den Vorläufen mit
starkem Wind und Wellengang gekämpft werden. Aufgrund dieser Umstände
konnte Zoe im Doppelzweier sich nur für das B- Finale qualifizieren, im
Doppelvierer gelang es ihr und ihrer Crew das A-Finale zu erreichen.
Letztendlich gipfelte der Samstag darin, dass die Regatta des Unwetters
wegen vorläufig abgebrochen wurde.
Am Sonntag konnte sich Zoe bei abermals perfekten Bedingungen im
Doppelzweier durch einen souveränen Sieg präsentieren und im
Doppelvierer in einem Herzblutfinale einen hauchengen dritten Platz
ergattern.
 
© KRV-Wiking
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KIT-Vierer ist Europäischer Vize-Universitätsmeister hinter Oxford

Student der Hochschule Karlsruhe ist Europäischer Vize-Universitätsmeister hinter Oxford im Rudern

Vergangene Woche, vom 12. bis 16.Juli fanden in Subotica (Serbien) die Europäischen Hochschulmeisterschaften im Rudern statt. 
Hier waren neben Crews aus ganz Deutschland und Europa auch vier Karlsruher Studenten vertreten. Simon Gessler, Student an der Hochschule Karlsruhe, sowie Maximilian Schäfer, Andreas von Borstel und Rupert Pretzler - alle drei Studenten am Karlsruher Institut für Technologie - gewannen für Karlsruhe die Silbermedaille im Männer-Vierer ohne Steuermann.
Drei der vier Mannschaftsmitglieder- Rupert Pretzler war in diesem Jahr neu zur Mannschaft dazu gestoßen - waren bereits letztes Jahr sehr erfolgreich. Der Karlsruher Vierer ist amtierender europäischer Hochschulmeister. Diesen Titel hatte sich das Boot letztes Jahr in Zagreb bei den European University Games errudert. Qualifiziert für die diesjährigen Europameisterschaften hatte sich das Boot über den Gewinn des Vierers bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Juli vergangenen Jahres in Bremen.
Mit der Hoffnung auf die Titelverteidigung waren die vier dieses Jahr in Serbien angereist. 
Begonnen hatte der Wettkampf für das Karlsruher Boot mit einem Bahnverteilungsrennen am Freitag. Bei weniger als 6 gemeldeten Booten (es waren 5 Nationen im Vierer vertreten) finden keine Vorläufe statt sondern es wird vorab nur um die Verteilung der Bahnen im Finale gerudert. Hier wird in der Regel sehr stark taktiert und mit den Kräften für das Finalrennen gehaushaltet. So sind auch die vier Karlsruher Studenten ins erste Rennen gestartet. Das Ziel war einen guten Platz zu erreichen um in einer der mittleren Bahnen im Finale zu rudern. Das taten die Karlsruher auch, in dem sie als zweiter hinter Oxford das Bahnverteilungsrennen beendeten. Eine gute Ausgangssituation für das Finale am Sonntag.
Sonntags stand dann um die Mittagszeit die Entscheidung im Männer-Vierer an. Trotz sehr schwierigen Bedingungen (starker Gegenwind und Wellen) fand das deutsche Boot zunächst sehr gut ins Rennen. Als der erste Zwischenspurt kurz nach der 500 Meter-Marke angezogen wurde war das gesamte Feld noch sehr nah beieinander. Während den mittleren 1000 Metern des insgesamt 2000 Meter (=olympische Renndistanz) langen Rennens entzerrte sich das Feld allerdings zunehmend. Oxford setzte sich an die Spitze und kontrollierte von da an das Geschehen. Trotz zahlreicher gut funktionierender Zwischenspurts und einem beherzten Endspurt der zur Ausbelastung aller vier Karlsruher bis an die Grenze der Erschöpfung führte, gelang es dem deutschen Boot nicht, dem Vierer aus Oxford noch einmal gefährlich nahe zu kommen. Die weiteren  Gegner von der Claude Bernard University in Lyon, Frankreich, der University of Savoy Mont Blanc, ebenfalls in Frankreich sowie von der University of Aalborg in Dänemark wurden dagegen souverän von den Karlsruher Studenten kontrolliert. Somit hieß das Ergebnis hinter der Ziellinie: Gold für Oxford, Silber für Karlsruhe und Bronze für den Vierer aus Lyon.
„Das Boot aus Oxford war einfach zu stark, wir haben probiert nach dem Start das Tempo mitzugehen und sind auch lange an den Briten drangeblieben. Leider lagen die dann aber vorne und haben alle Spurts von uns sofort gekontert und so das Rennen kontrolliert, dass wir letztlich nichts machen konnten.“ So Schlagmann Maximilian Schäfer. 
Trotz anfänglicher Enttäuschung darüber, das tolle Ergebnis vom letzten Jahr nicht wiederholen zu können, waren die vier Karlsruher mit dem zweiten Platz hinter den Ruderern der Oxford Brookes Universität und vor dem Vierer der Universität Lyon aus Frankreich dennoch mehr als zufrieden.„

 
4- euc subotica

„Baden-Achter“ gewinnt bei den „3 MILES OF CONSTANCE“

Bei der 108. Internationalen Bodenseewoche in Konstanz am vergangenen Wochenende starteten drei Boote des Karlsruher Ruderverein Wiking v. 1879 e.V. Bis 1972 war die 1909 erstmals ausgetragene Internationale Bodenseewoche eine bedeutende europäische Wassersportveranstaltung für Segel- und Ruderwettkämpfe. 2009 wurde sie anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wiederbelebt.
Vom Karlsruher Ruderverein Wiking starteten am Freitag zwei Gig-Doppelvierer der Breitensportabteilung beim „Imperia Sprint“, einer eher ungewöhnlichen Regatta. Erst nach Einbruch der Dunkelheit starteten die Boote um 22 Uhr. Die Karlsruher Sportler schieden beim KO-Rennen leider aus.
Bei strahlendem Sonnenschein startete am Samstag der „Baden-Achter“, das Flagschiff des Karlsruher Ruderverein Wiking. Den „Kreuzlinger Prolog“, ein 300 Meter Sprintrennen im Hafen von Kreuzlingen, bei dem die Boote gegen die Zeit fuhren, entschied die Karlsruher Crew, das sind Tobias Hermann, Torsten Hermann, Johann Fox, Victoria Karl, Moritz Kopp, Rupert Pretzler, Adrian Elter, Lenz Kiefer und Steuerfrau Kathi Beitelschmidt, für sich.
Anschließend fand das Achterrennen „3 MILES OF CONSTANCE“ statt, ein Langstreckenrennen über den Bodensee, das im Konstanzer Trichter startete und mit einem Zieleinlauf vor großem Publikum im Konstanzer Hafen endete. Der „Baden-Achter“ startete hier in der zweiten Divison der Männerachter in einem vier Boote-Feld. Bereits nach den ersten Startschlägen konnte sich das Boot der Karlsruher von seinen Verfolgern absetzen, obwohl sie die Wasserbedingungen des Bodensees so aus dem heimischen Trainingsrevier, dem Karlsruher Rheinhafen, so nicht kannten.
Am Ende des Rennens fuhr der „Baden-Achter“ mit einem gut gesetzten Schlussspurt als zeitschnellster Achter unter großem Applaus über die Ziellinie in den Konstanzer Hafen.
Der Sieg im Kreuzlinger Hafen wurde für die Sportler bei der anschließenden Siegerehrung in der „IBW Lounge“ mit dem Wanderpokal und einem Preisgeld belohnt. Für den zeitschnellsten Achter auf der Langstrecke gewannen sie die „Goldene Finne“, einen Wanderpokal, der dieses Jahr zum ersten Mal überreicht wurde.
Bei der Pasta-Party und der Afterraceparty konnten die Sportler des Karlsruher Ruderverein Wiking diesen Regattatag am Bodensee ausklingen lassen.

 
Achter Zieleinlauf Konstanz
Foto: Maximilian Schäfer
Regatta Sarnen

In Sarnen starteten die Senioren im  Männer 2x, 4- und und 8+ sowie im Frauen 2x und 4x. Johann Fox startete im leichte Einer und Zoe im 2x mit ihrer Zweierpartnerin aus Stuttgart und im 4x.
Johann konnte sich im leichten Einer gegen seine Konkurrenten durchsetzen und seine Rennen gewinnen. Im spontan gemeldeten 2x mit Adrian Elter musste er sich leider der Konkurrenz geschlagen geben. Zoe wurde sowohl im 2x als auch im 4x Dritte. Ein zufriedenstellendes Ergebnis bei der starken Schweizer Konkurrenz. 
Für die Seniorinnen Linda, Nina, Victoria und Ann-Karolin aus Esslingen lief die Regatta leider nicht so gut. Ebenso wie Lenz, Jan, Adrian und Adrian im zweiten Männervierer und der Achter konnten sie nicht um die vorderen Plätze mitfahren. 
Für den ersten 4- lief die Regatta deutlich besser. Nachdem Max, Andreas, Rupert und Simon bereits in Heidelberg ihre Rennen gewonnen hatten, konnten sie auch den Rennen in Sarnen ihren Stempel aufdrücken. Im gesetzten Rennen am Sonntag gelang es ihnen, sich früh die Führung zu sichern und im Endspurt die Ruderer vom GC Zürich, die noch einmal gefährlich nahe herangefahren waren, auf Distanz zu halten.
Die nächste Regatta für diesen Vierer ist die EUC am dritten Juliwochenende in Subotica, Serbien. 
Sie treten dort als Ruderer des KIT an und vertreten den deutschen Hochschulrudersport. Nach der gelungenen Regatta Sarnen sind die Vier zuversichtlich, dass der Vierer auf einem guten Weg ist und wollen jetzt in den nächsten Wochen bis zur EUC noch an letzten Feinheiten arbeiten, um auf der EUC so weit vorne mitfahren zu können, wie möglich. 

Text: Rupert Pretzler
 
4er Saunen
Foto: Seeclub Stansstad/Ruderclub Sarnen
Am Pfingstwochenende ging es für die Ruderer unserer Rennmannschaft auf Regatten in Hamburg und in die Schweiz nach Sarnen. 
In Hamburg startete Philip Thein im Einer und konnte sich über den Vor-, und Zwischenlauf für das C- Finale qualifizieren. Dort konnte er sich in einem starken Meldefeld den 3.Platz sichern und ist somit der 13. schnellste Skuller in seiner Altersklasse.
Im Doppelzweier erreichte er mit seinem Zweierpartner Moritz aus Eberbach den dritten Platz in ihrem Lauf. Maximilian Pawlik startete im 4- in einer Renngemeinschaft mit Eberbach, dem Mannheimer Regattaverein und Marbach. Er wurde 2. im B-Finale. 

Text: Rupert Pretzler
Regatta Heidelberg

Am letzten Wochenende ging es für 32 Ruderer des KRV Wiking aus allen Altersklassen, Trainer und Fans auf die Regatta nach Heidelberg.
Bei strahlendem Sonnenschein und starkem Schiebewind am Samstag traten die Ruderer 39 mal auf dem Neckar an, um sich über 1500m, 1000m und im Sprint mit der Konkurrenz zu messen.
Die Jungen und Mädchen konnten in ihren Rennen sieben Siege und einen zweiten Platz erreichen. 
Fast so erfolgreich waren unsere Junioren mit fünf Siegen, zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz. Auch zwei Mastersruderer aus dem KRV gingen in einer Renngemeinschaft im Vierer auf die Strecke und erruderten einen starken dritten Platz. 
Am öftesten hielten unsere Senioren und studentischen Ruderer am Siegersteg. Mit acht Siegen, sechs zweiten Plätzen, sechs dritten Plätzen und einem vierten Platz steuerten sie noch einmal einige Punkte für die Gesamtwertung bei. Leider musste Sich de KRV hier dem Nürtinger Ruderclub geschlagen geben. 
Für die neu gesetzten Boote im Seniorenbereich war die Regatta ein erster Test, ob die neuen Besetzungen nach dem Trainingslager funktionieren. Vor allem im Männer-Riemenbereich war dieser erste Test sehr erfolgreich. Alle Rennen mit Karlsruher Beteiligung wurden gewonnen, inklusive des Sprintcups, worüber wir uns sehr freuen.
Insgesamt war es eine sehr schöne Regatta, die auf weitere gute Leistungen in der Saison hoffen lässt und die zeigt, wie breit wir im KRV aufgestellt sind.

Text: Rupert Pretzler
 
HD Achter Siegersteg

Bild: Heidelberger Regattaverband‚

17. Kölner Junioren-Regatta 2017

Am 20. und 21. Mai 2017 fand auf der Kölner Regattastrecke Frühlinger See die 17. Kölner Junioren Regatta statt. Den Karlsruher Ruderverein Wiking vertraten dabei Zoe Würfel im Doppelzweier und Doppelvierer, Maximilian Pawlik im Vierer ohne und Achter, Philip Thein im Doppelzweier und Johann Fox im Einer.
Am Samstag trat Philip Thein aus gesundheitlichen Gründen nur zu seinem ersten Rennen, dem Doppelzweier an, bei dem er zusammen mit seinem Partner aus Eberbach den zweiten Platz belegte.
Zoe Würfel belegte zusammen mit Lena Radke im Doppelzweier am Samstag im Vorlauf den dritten Platz. Leider haben sie knapp den zweiten Platz verpasst, nachdem sie sich über die Strecke nach vorne geschoben, war am Ende der Endspurt des Bootes aus Neussen schneller. Am Sonntag konnten sie dann im B-Finale das Rennen für sich entscheiden. Den Angriffen der gegnerischen Boote konnten sie sich souverän widersetzen.
Im Doppelvierer erreichte sie zusammen mit Lena Radke, Franca Scheer und Harriet Wappler-Niemeyer im B-Finale den zweiten Platz, sieben Sekunden hinter den Doppelvierer des Landeskaders. Eine hervorragende Leistung.
Maximilian Pawlik startete in Vierer und im Achter. Die Mannschaft des Vierers startete in dieser Kombination das erste Mal zu einer Belastung und konnte im A-Finale den vierten Platz verteidigen. Unter den Umständen war das eine super Leistung; Wie sich der Vierer weiterentwickeln wird, wird sich in Hamburg zeigen.
Der Achter hingegen war leider eine Enttäuschung. Mit Abstand verloren sie die beiden Rennen am Samstag und am Sonntag.
Im Einer startete Johann Fox zum ersten Mal auf der 2000 Meter Distanz und legte sich direkt zu Beginn des Rennens nach vorne. Diesen Vorsprung gab er aber 500 Meter vor dem Ziel ab nachdem er einen Krebs gezogen hatte und überquerte die Ziellinie knapp als Dritter. Am Sonntag im B-Finale konnte er nach schwachen 1000 Metern ordentlich aufholen und belegte schließlich den fünften Platz, knappe 0,6 Sekunden haben ihm für den dritten Platz gefehlt.
Die Trainerin Victoria Karl sagt, sie sei am Ende mit allen ihren Sportlern und Sportlerinnen sehr zufrieden.
 
Nantes Gruppenbild
Wie jedes Jahr kamen am vergangenen Wochenende 17 Hochschulsportlerinnen und -sportler der Einladung der Université Nante Aviron nach und fuhren zur Internationalen Hochschulregatta „Régataïades internationales de Nantes“ nach Frankreich. In den drei Bootsklassen Männerdoppelvierer, Frauendoppelvierer und Männerachter traten sie am Samstag auf 1000m und am Sonntag auf 500m gegen Teilnehmer aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden und der Schweiz an. 
Bereits in den ersten Zeitrennen am Samstag zeigte sich, dass wir mit einem starken Team unterwegs waren. Unserer Favoritenrolle blieben wir treu und konnten sowohl in den Zwischenläufen als auch in den Finals auf 1000m alle Rennen gewinnen.
Bei den 500m Finals am Sonntag wurde es zunächst etwas spannender. Zuerst zog der Männerdoppelvierer direkt nach dem Start einen Krebs, konnte in einem spannenden Rennen die anderen Boote aber noch einholen und mit einer Sekunde Vorsprung gewinnen. Kurz darauf lieferte sich der Frauendoppelvierer besonders am Start ein heißes Rennen mit der Université de Nantes, woraus sie aber ebenfalls als Sieger hervorgehen konnten und im letzten Rennen des Tages, dem Finale des Männerachters, schafften es unsere Männer nur mit einer Luftkastenlänge Vorsprung den Sieg nach Hause zu fahren. 

Alles in allem blieben wir aber zu unserer großen Freude an diesem Wochenende ungeschlagen und durften insgesamt 6 Pokale entgegennehmen. Es war ein gelungener Einstieg in die Regattasaison, der uns zeigt, dass wir noch einige Punkte haben an denen wir arbeiten müssen, aber schon auf einem guten Weg sind. 

Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren Agosi und Thost für ihre finanzielle Unterstützung, an den Karlsruher Ruderverein Wiking für das geliehene Bootsmaterial und natürlich an die Université Nante Aviron, die uns nun schon seit über 20 Jahren zu diesem Event einlädt und das hoffentlich auch weiterhin tun wird, denn diese schöne Regatta wollen wir nicht mehr missen. 

Text:Nina Öhlckers
Philip Thein überzeugt mit starker Leistung bei der ersten Kleinbootüberprüfung der Junioren. 
Nachdem er sich gestern im Zwischenlauf einen Platz im B-Finale gesichert hat, ruderte er hier auf einen starken 4. Platz und ist damit der zehntbeste A-Junior aus Deutschland!
Herzlichen Glückwunsch!
Enschede TL Teambild
Trainingslager in Enschede
Vom Winde verweht...

23 Karlsruher machten sich am 17. April auf den Weg ins Trainingslager nach Holland. Darunter waren die Unimannschaft mit zwei Betreuern und die zwei Junioren Zoe und Maximilian, die direkt aus einem Trainingslager in Breisach anreisten. In Enschede, einem beschaulichen Städtchen nahe der Grenze, bereiteten wir uns eine Woche lang intensiv auf die kommende Saison vor. Bei der studentischen Ruderverbindung D.R.V. Euros konnten wir  sowohl das Vereinshaus, als auch das Gelände mitbenutzen. Nur zwei Kilometer von der technischen Twente-Universität entfernt, zählt der Verein etwa 350 ausschließlich studentische Mitglieder, die sowohl Breiten- als auch Wettkampfsport betreiben. Einmal wöchentlich findet ein Gesellschafsabend mit gemeinsamen Essen statt, zu dem wir in dieser Woche auch eingeladen waren. 
Ein typischer Tag begann mit einer kurzen Laufeinheit zur Trainingsstrecke und anschließendem Frühstück. Danach ging es zur ersten Einheit in die Boote. Auf dem 4,5-km langen Kanalstück boten sich uns zumindestens in den ersten Tagen optimale Trainingsbedingungen. Im Laufe der  Woche nahm der Wind jedoch erheblich zu, sodass das Stellen der Boote zunehmend schwieriger wurde .
Um uns zu stärken, kochten wir uns in eingeteilten Gruppen in der Küche des Vereinsgebäudes unser Mittagessen. Mal gab es Hähnchen-Curry, ein anderes Mal Chili con Carne. Nach dem Essen spielten wir Karten, lasen und ruhten uns aus.
In der zweiten Einheiten standen meist Belastungsprogramme oder Streckenfahren an. Dabei fuhren die Vierer ohne der Männer einen  Nachmittag gegen eine Vereinsmannschaft. Über 1600m, 1000m und 600m konnten die Karlsruher die Lokalmatadoren jedoch auf Abstand halten. 
Beendet wurde der Tag mit einem Kräftigungs- und Gymnastikprogramm. Nach einem gemeinsamen Essen im Stadtzentrum, ließen wir den Abend entspannt an der Unterkunft ausklingen.
Aus dieser Woche nehmen wir nicht nur neue Sicherheit beim Hebeln, sondern auch eine ordentliche Ladung Rückenwind für die anstehende Saison mit. Für die Junioren steht am nächsten Wochenende (29./30.4.) die Regatta in Mannheim an. Die Unimannschaft startet am 6./7.Mai  mit einem Achter und zwei Doppelvierern bei der internationalen Studentenregatta in Nantes (Frankreich).

Text: Linda Möhlendick

Gestartet sind vom Wiking Johann Fox im leichten Junior-A-Doppelzweier und im Mixed-Doppelzweier der Männer / Frauen. Im leichten Junior-A-Doppelzweier konnte Johann Fox mit seinem Partner aus Mannheim Rheinau im Drei-Boote-Feld gewinnen, bzw. es gab das einzig tote Rennen an diesem Tag. Im Mixed-Zweier der Männer und Frauen belegte Johann den dritten Platz.

Julian Hort starte in Renngemeinschaft mit Mannheim Rheinau im leichten Junior-B-Doppelvierer und -Doppelzweier und die Mannschaften Mannheim/Karlsruhe konnten beide Rennen für sich entscheiden.

Eine lauschige Regatta mit bestem Frühlingswetter und das Mannheimer Team hat wieder eine nette Regatta gezaubert.

© KRV-Wiking
© KRV-Wiking
© KRV-Wiking
Text und Bild: Steffen Hort

Philip wird achter auf der Leipziger Langstrecke

Am Wochenende ging es für Philip Thein nach Leipzig auf die Frühjahreslangstrecke, die alljährliche Regatta, wo sich die nationale Ruderelite trifft und probiert sich für die heiß begehrten Plätze im Nationalkader ins Gespräch zu bringen.
Philip, der bereits im letzten Jahr in Leipzig angetreten war, wollte dieses Jahr um die vorderen Plätze mitfahren und nach den gewonnen Langstrecken in Breisach und Mannheim standen die Zeichen auch sehr gut, dass es klappen könnte.
Die Anspannung vor dem wichtigen Rennen war natürlich sehr groß. Nicht besser wurde diese durch den ersten Ruderschlag im Rennen, bei dem Philip leider einen Krebs fing. Davon ließ er sich aber nicht weiter beirren, fand schnell in seinen Rhythmus und ging hochmotiviert daran die 6000 Meter hinter sich zu bringen.
23 Minuten und 23 Sekunden später kam unser Karlsruher Ruderer ins Ziel und hatte sich damit den achten Platz im Feld der Junior-A-Einer gesichert.
Im Vergleich zum Vorjahr hat er sich damit um 93 Sekunden und 29 Plätze gesteigert, eine wirklich hervorragende Leistung, zu der wir herzlich gratulieren!
Für Philip geht es jetzt am vierten Aprilwochenende weiter auf den Kleinbootmeisterschaften in Krefeld. Dort möchte er seine Leistung bestätigen und so schnell wie möglich sein um sich für einen der Plätze im Nationalkader ins Gespräch zu bringen.
Dafür und für die Rennen wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg! 

Text: Rupert Pretzler

Auch in diesem Jahr fand sich wieder eine Gruppe von Ruderern des KRV Wiking zusammen, um ihre Ausdauer mithilfe von Langlaufskiern zu trainieren. Nachdem im Vorfeld lange Zeit nicht klar war, ob genügend Schnee vorhanden sein würde, zeigte sich das Wetter gnädig und ließ es rechtzeitig vor dem geplanten Wochenende schneien. Insgesamt 17 Sportler fuhren schließlich wie im Vorjahr nach Todtnau im Schwarzwald, um sich am Notschrei mit dem ungewohnten, festen Wasser zu vergnügen.
Bereits bei der Abfahrt am Freitag ergaben sich erste Schwierigkeiten, da einzelne Teilnehmer den donnerstäglichen Ruderstammtisch bis in die frühen Morgenstunden ausgedehnt hatten und daher nicht rechtzeitig zur vereinbarten Abfahrtszeit bereitstanden. Dennoch begaben sich bereits gegen Mittag die ersten Karlsruher Ruderer auf die Loipen am Notschrei. Auch die einsetzenden langanhaltenden und ergiebigen Schneefälle und die daher eher langsame Loipe konnten die Wikinger nicht davon abhalten, erste Kilometer zu sammeln. Die später am Abend anreisenden Autos waren durch die Schneelage sogar gezwungen, Schneeketten aufzuziehen, was jedoch niemanden daran hinderte, am gemeinsamen Abendessen und anschließenden Dschungelcamp-Genuss teilzunehmen.
Auch über Nacht und am nächsten Tag ließen die Schneefälle nicht nach, sodass die Gruppe mit weiterhin schwierigen und kräftezehrenden Loipen zu kämpfen hatte. Einzelne Teilnehmer entschieden sich angesichts des Loipenzustands sogar, nicht auf die Loipe, sondern stattdessen auf die Piste zu gehen. Die Mehrheit blieb jedoch beim Vorhaben des Langlaufens und legte – unterbrochen von einer gemeinsamen Brotzeit in der Ferienwohnung – fleißig Strecke zurück. Am Abend wurde schließlich noch die hauseigene Sauna und Schwimmbad genossen, bevor beim Abendessen die verbrauchte Energie wieder aufgefüllt wurde.
Am Sonntag hatte sich das Wetter immer noch nicht grundlegend geändert, sodass die Loipen leider immer noch in einem schwierigen Zustand waren, wovon wir uns jedoch nicht einschüchtern ließen. Am Nachmittag schließlich ließen die Schneefälle nach und der Himmel klarte auf, was jedoch nichts daran änderte, dass die Heimfahrt anstand. Nachdem die Ruderer wieder zu Kräften gekommen waren und die Autos von ihrem massiven, ca. 70 cm starken Schneepanzer befreit waren, konnte schließlich die Heimfahrt nach Karlsruhe angetreten werden. Dort empfing uns Cedric mit einer Einladung zum Flammkuchenessen, was einen schönen Abschluss dieses schönen, geselligen und außergewöhnlich schneereichen Wochenendes darstellte.
 
Schnee Langlauf
© KRV-Wiking
Am vergangen Wochenende des 10. Dezember machte sich der Baden8er auf den Weg in die Schweiz zu einem kleinen Ort am Hochrhein namens Ellikon, kurz hinter Schaffhausen. Denn hier sollte der Start des 11,5 km langen „härtestem Achterrennen der Schweiz“ stattfinden. Sollte.. denn aufgrund von extrem starkem Nebel wurde der Start erst eine Stunde nach hinten verschoben. Da der Nebel am Start sich allerdings nicht lichtete, wurde dieser um 4 km verschoben. Nach einem Wassereinstieg in den kalten Rhein hatten dem Nebel entsprechend die Steuerleute den schwierigsten Job. Unser Steuerass Anton „Toni“ Zengin war überrascht das der Start des Rennens überhaupt stattfand: „ Das war schon sehr schwierig. Ich konnte weder links, noch rechts von mir Ufer sehen obwohl der Rhein auf dieser Strecke keine 100m breit ist. Dabei hatte ich mich schon auf eine schöne Kulisse gefreut.“
Wie bei Langstrecken Rennen typisch starteten die Boote nacheinander mit ein paar Sekunden Abstand. So ging der Baden8er als 9. Boot zwischen zwei Holländischen Achtern ins Rennen. Während der Achter dahinter im Nebel immer näherzukommen schien, wurde der Achter vor uns immer weiter eingeholt und nach einem beherzten Endspurt fast sogar überholt. Langjähriger Baden8er-Profi Simon „Siggi“ Gessler hätte dies gerne geschafft: „A wengele ärgert mich des jetzt scho. I bin mir sicher das wir des hätte schaffe könne!“
 
© KRV-Wiking
Im Ziel, das mit der Durchfahrt unter einer Brücke in Eglisau erreicht wurde, stand am Ende ein 9. Platz für den Baden8er in einem Feld von 38 Booten. Christoph Reichelt der als Trainer mit vor Ort war zeigte sich zufrieden: „Trotz einiger Neubesetzungen [3 Debütanten Anm. d.R.] konnte der Achter eine sehr ordentliche Leistung abliefern. Betrachtet man den Abstand zum Siegreichen Boot aus Amsterdam, welches mit zahlreichen Olympia-Medaillengewinner dieses Jahres besetzt war, sowie zu den Schweizer Top-Achtern, kann man mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.“
Nach diesem Wettkampf ging es für das Team nach Zürich, wo unsere Freunde vom Belvoir Ruderclub Zürich zu einem geselligen Ausklang des Regattatages eingeladen hatten.
Nun liegt der Fokus des Baden8ers auf dem zweiten Teil des Wintertrainings bei dem die Grundlage für ein erfolgreiches Jahr 2017 gelegt werden soll.

Dieses Jahr wollen wir bereits im November die Siege und guten Platzierungen unserer Wikingerinnen und Wikinger gemeinsam feiern. Unsere Siegesfeier, bei der wir die Erfolge und die Highlights der diesjährigen Saison noch einmal Revue passieren lassen möchten, findet statt am

19. November 2016 um18:00 Uhr

Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, benötigen wir für ein reichhaltiges Buffet, Eure tatkräftige Unterstützung in Form von Essensspenden und Eure Mithilfe an diesem Abend.

Bitte meldet Euch bis spätestens 13. November 2016 über die Doodle-Liste inklusive Eurer Essensspenden und Mithilfe an. Berücksichtigt dabei bitte vorherige Einträge. Alternativ könnt Ihr Euch auch gerne persönlich bei uns melden.

Auch Geldspenden dafür sind immer willkommen!
Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen, IBAN: DE98660501010009094871, BIC: KARSDE66XXX, Kennwort „Siegesfeier“ .

Cedric holt nächsten Weltmeistertitel

Eine sehr erfolgreiche Saison neigt sich dem Ende zu, Cedric Kulbach gewinnt eine Woche nach der WM in Rotterdam seine nächste Goldmedaille auf der Weltmeisterschaft der Universitäten in Poznan.
 
Ohne große Pause nach dem Weltmeistertitel ging es für Cedric und seinen Doppelzweier Partner Johannes Ursprung weiter Richtung Polen. Nach ihrem ersten gemeinsamen Erfolg waren die beiden jetzt im Leichtgewichts-Doppelzweier die Gejagten die es zu schlagen galt.
 
WM2016

Bereits am Freitag zeigten Cedric Kulbach, der für das Karlsruher Institut für Technologie auf der WUC startete, und Johannes Ursprung (Uni Frankfurt) ihre Dominanz. Ihren Vorlauf gewannen die Zwei souverän. Somit konnte der Samstag zur kurzen Regeneration genutzt werden, während die anderen Boote im Hoffnungslauf die verbliebenen Finalplätze ausfuhren.
 
Sonntag Mittag stand dann das Finale an, nachdem Cedric und Johannes bereits bei der WM in Rotterdam ein starkes Rennen vom Start weg gezeigt hatten, sollte diese Renntaktik hier wiederholt werden. Vom ersten Schlag an ging es mit hoher Schlagzahl auf die Strecke. Es entwickelte sich ein sehr klassisches Leichtgewichtsrennen, geprägt von einem engen Feld in dem sich keiner wirklich Absetzen konnte. Zur Streckenhälfte hatte das Deutsche Boot die Bugspitze knapp vorne. Beflügelt davon setzen die Zwei einen starken Zwischenspurt an und konnten ihren Bugball immer weiter nach vorne schieben. Auf den letzten 500 Metern konnte dann keiner der anderen Boote noch Cedric und Johannes ernsthaft gefährden, und so konnten die beiden sich über ihren zweiten Weltmeistertitel dieses Jahr freuen.
 
Ralf Thanhäuser, Cedrics Trainer, der als Betreuer mit in Poznan war, zeigte sich sichtlich erfreut: „Das Cedric seine schwierige Saison souverän mit zwei Titeln krönt ist eine herausragende Leistung. Es war keine einfache Saison, die Teilnahme an der WM, sowie der WUC standen zwischenzeitlich nach einer Verletzung vor dem aus, aber Cedric hat sich stark wieder herangekämpft und sich diese beiden Titel verdient.“

Text: Lennart Puck

Gold bei der WM2016 in Rotterdam

27.08.2016 - Das WM-Finale im leichten Doppelvierer hat das deutsche Team mit Cedric auf Schlag souverän gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch !!!!!!!!!!

Cedric Kulbach
Cedric Kulbach

Vom 15. bis 27. August 2016 fand in Rotterdam die Ruder WM statt. Für den KRV Wiking hat sich Cedric Kulbach auf den vergangenen Regatten empfohlen und wurde dementsprechend vom Deutschen Ruderverband für den Leichtgewichts-Doppelvierer nominiert. Doch der Weg dahin war kein leichter, direkt nach der letzten Nominierungsregatta in Ratzeburg brach Cedric sich seinen Fuß und musste ein paar Wochen pausieren, doch das hielt ihn nicht davon ab, weiter ehrgeizig auf sein Ziel die WM in Rotterdam hinzuarbeiten.

Die WM selbst fing mit einem holprigen Start an, im Vorlauf musste das Deutsche Boot mit Patrick Stöcker im Bug, Florian Roller, Johannes Ursprung und Cedric Kulbach als Schlagmann sich hinter der Ukraine und Frankreich mit Platz drei begnügen. Dies bedeutete, dass die Mannschaft im Hoffnungslauf die zweite Chance wahrnehmen musste, diesen Lauf gewannen die Vier allerdings problemlos mit einem dominierenden Rennen vom Start weg. Somit qualifizierte sich das Deutsche Boot für das Finale am Samstag.

Im Finale waren die beiden Vorlaufsieger Ukraine und Griechenland vertreten, sowie der amtierende Weltmeister in dieser Bootsklasse aus Frankreich. Die weiteren Finalteilnehmer waren das Boot aus Großbritannien und das dänische Boot. Die Crew um Cedric ging das Finalrennen in der Mittagshitze sehr ambitioniert an, direkt vom Start weg versuchten sich die Vier vom Feld abzusetzen. Bereits bei der 500m Marke hatten sie über eine Bootslänge Vorsprung vor den Griechen, die zu dem Zeitpunkt auf dem zweiten Rang ruderten. Über die Strecke konnte Cedric auf Schlag die Frequenz und das Tempo hoch halten, so dass sich die Vier kontinuierlich weiter absetzen konnten. Bei der Streckenhälfte war bereits Wasser zwischen den Booten, der Vorsprung war bereits über eine Bootslänge angewachsen. Von hier an blieb der Abstand konstant und die vier kontrollierten das Rennen bis zur Ziellinie und ließen den anderen Booten keine Chance wieder näher zu kommen. Somit konnte sich Cedric im Ziel zusammen mit seinen Teamkollegen über den Titel und die Goldmedaille freuen. Die weiteren Platzierungen gingen an den Vorjahresweltmeister aus Frankreich und Griechenland.

Siegerehrung WM2016
Siegerehrung WM2016 - Bitte Klicken

Nach dem Cedric im vergangenen Jahr auf der U23-WM noch den undankbaren vierten Platz erreichte, krönt er dieses Jahr in Rotterdam seine Karriere mit einem Weltmeistertitel. Doch damit ist seine Saison noch nicht vorbei, am ersten Spetember-Wochenende tritt er bei den Weltmeisterschaften der Universitäten in Poznań an, um zusammen mit Johannes Ursprung im Leichtgewichts Doppelzweier seine nächste Medaille zu gewinnen.

Text: Lennart Puck
Bilder: Deutscher Ruderverband e.V.

© KRV-Wiking
Am Wochenende vom 23./24. Juli fand in Breisach die Baden-Württembergische Landesmeisterschaft statt. Von den Kindern über die Junioren hin zu den Senioren war der Karlsruher Ruderverein Wiking stark vertreten. Auf der 1000m langen Strecke konnten diverse Titel und Medaillen errungen werden, insbesondere konnte der Titel nach einen Jahr wieder in die Fächerstadt geholt werden.

Den Auftakt der Wettkämpfe machten die Senioren im Mixed-Achter, die Mannschaft  aus Lisa Merz, Victoria Karl, Lenz Kiefer, Lennart Puck, Adrian Elter, Christoph Umminger, Linda Möhlendick, Christina Kunert und Steuerfrau Friederike Münch erreichten in einem technisch nicht ganz sauberen Rennen bei leichten Wellen den ersten Rang vor Cannstatt und Stuttgart  und sicherte dem KRV Wiking somit den ersten Titel gleich zu Beginn.
 
© KRV-Wiking
Gleich im Anschluss im Mädchen Einer der 14 jährigen sicherte sich Zoe Würfel die Bronze Medaille und holte somit das erste Edelmetall für die Kinder. Kurz darauf sicherten sich die die Zwillinge Tobias und Torsten Hermann in gewohnt souveräner Manier den Titel im Junioren Zweier. Sie setzen sich im Finale gleich zu beginn vor Nürtingen und Stuttgart und ließen die Boote bis zur Linie nicht wieder näher kommen.

Im Folgenden Rennen konnte sich Mehdi Harrouch für das Finale im Männer Einer qualifizieren, hier fand er aber über die Strecke nicht seinen Rhythmus  und musste sich mit dem sechsten Platz begnügen. Den nächsten Titel holten überraschend die Mannschaft aus Helena Brenke, Laurin Herzog, Hanna Hort, Leon Kolodzie und Steuermann Nils König im Kinder Mixed Doppelvierer mit Steuermann der 12 und 13 Jährigen. In einem starken Rennen ließen die 5 der Konnkurenz aus Nürtingen und Heidelberg keine Chance und konnten sich mit Vorsprung die Goldmedaille sichern.
 
© KRV-Wiking
Der frisch gekürte europäische Hochschulmeister im Männervierer bestehend aus Maximilian Schäfer, Lars von Deyn, Andreas von Borstel und Simon Gessler musste sich in einem stark besetzten Rennen mit der Silbermedaille zufrieden geben. Trotz einem starken und sauberen Rennen konnte sich das Boot aus Nürtingen vor die Karlsruher schieben und diesen Platz über die Ziellinie retten. Zum Abschluss des ersten Renntages traten die vier noch im Doppelvierer an, und erreichten obwohl der Fokus des Trainings auf dem Männervierer lag auch hier eine starke Silbermedaille.

Den Auftakt der Medaillen am Sonntag gelang dem Frauen Doppelvierer. Die Mannschaft aus Christina Kunert, Victoria Karl, Linda Möhlendick und Schlagfrau Lisa Merz konnten sich in einem umkämpften Rennen den Vizemeistertitel sichern. Sie mussten sich lediglich dem Boot aus Ulm geschlagen geben. Die nächste Silbermedaille erreichten die Junioren Philipp Thein und Johann Fox im Junioren Doppelzweier, hier konnten die zwei sich knapp hinter der Konkurrenz aus Überlingen ins Ziel rudern.

Die letzten Rennen der Regatta brachten noch einmal etliche Erfolge für den KRV Wiking. So konnten sich Lisa Merz und Victoria Karl in dem stark besetzen Frauen Doppelzweier die Bronzemedaille hinter Heidelberg und Ulm sichern. Im anschließend Rennen, dem Junioren Doppelvierer konnten die die Mannschaft aus Tobias und Torsten Hermann, Philipp Thein und Johann Fox sich mit einem starken Rennen trotz einsetzender Erschöpfung die Goldmedaille sichern.
 
© KRV-Wiking
Zum Abschluss der Landesmeisterschaft stand dann der Prestigeträchtige Männer Achter an. In diesem Rennen konnte sich der KRV Wiking bis 2014 neunmal in Folge den Titel sichern, lediglich 2015 musste man sich knapp den Stuttgartern geschlagen geben. Dementsprechend fieberte der Baden-8er bestehend aus Maximilian Schäfer, Lars von Deyn, Simon Gessler, Andreas von Borstel, Mehdi Harrouch, Heiko Gulan, Lenz Kiefer, Lennart Puck und Steuerfrau Linda Kromer dem Rennen entgegen. Unterstützt wurde der Achter von einem weiteren Boot aus Karlsruhe. In einem starken Rennen sicherte sich der zweite Achter um Adrian Seiler, Adrian Elter, Rupert Pretzler, Moritz Kopp, Christoph Umminger, Jan Nietschke, Yibei Geng, Anton Zengin und Steuerfrau Friederike Münch knapp vor Rheinfelden den dritten Rang und somit die Bronzemedaille. Der Baden-8er um Schlagmann Maximilian Schäfer kam am Start nur langsam weg und lag zur Strecken Hälfte über eine Halbe Länge hinter dem Achter aus Stuttgart auf dem zweiten Rang. Kontinuierlich konnte die Mannschaft sich im weiteren Rennverlauf immer näher an das Stuttgarter Boot heran schieben und sicherte sich mit einem beherzten Endspurt mit einem Luftkasten Vorsprung den Titel und konnte somit den Rhein-Neckar-Donau-Pokal zum zehnten Mal nach Karlsruhe holen.

Unterstützt wurden die Karlsruher vor Ort von vielen angereisten Fans und lautem Jubel an der Strecke. Trainer Ralf Thanhäuser zeigte sich mit den Erfolgen sichtlich sehr zufrieden: „Das war ein sehr gelungener Saisonabschluss für die Ruderer, es freut mich sehr, dass wir in allen Altersklassen Titel und Medaillen gewinnen konnten.“

Die Ruderer des KRV Wikings begeben sich jetzt größtenteils in die Sommerpause und beginnen zum kommenden Herbst wieder mit dem Training für die nächste Saison.

Lediglich Cedric Kulbach  ist noch mitten in seiner Saison. Aktuell stehen für ihn die unmittelbaren Vorbereitungen für die WM in Rotterdam Ende August an. Dort wird er dann als Schlagmann im leichten Männerdoppelvierer den KRV Wiking in den Rennen um die Medaillen vertreten.
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Karlsruher Ruderer holen Gold und Bronze bei den europäischen Hochschulspielen in Zagreb.

Vergangenen Samstag begab sich die Ruderdelegation des Karlsruher Institut für Technologie und der Hochschule Karlsruhe mit Unterstützung Ihres Trainers Ralf Thanhäuser nach Kroatien.
Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es nach einer kurzen Stadtbesichtung am Ankunftstag auch schon zur Regattastrecke. Der Männer Vierer ohne Steuermann mit Simon Gessler, Andreas von Borstel, Lars von Deyn und Maximilian Schäfer sicherte sich durch einen souveränen Vorlaufsieg den direkten Einzug ins A-Finale. Im Frauen-Doppelvierer konnten Lisa Merz, Linda Möhlendick, Victoria Karl und Luise Möller im Bahnverteilungsrennen einen ersten Einblick in das internationale Starterfeld bekommen. Mit einem dritten Rang platzierten sie sich im Mittelfeld.

Abends besuchten wir gemeinsam mit anderen deutschen Sportlern ein Basketballspiel des Münchner Hochschulteams.
Durch die direkte Qualifikation der Karlsruher war mittwochs dann erstmal Regeneration für die Finalrennen angesagt. Dieser Tag wurde zum lockeren Training und Anfeuern des restlichen deutschen Teams genutzt. Mit hervorragenden Leistungen an den ersten beiden Renntagen schafften es somit 18 der 20 deutschen Boote in das große Finale.
Nach Sonnenuntergang wurden die europäischen Hochschulspielen feierlich mit einem Feuerwerk, Einmarsch der teilnehmenden Universitäten aus allen Ländern sowie einer beeindruckenden Show eröffnet.
Der Finaltag begann für die Karlsruher Mannschaft mit dem Finale des Männervierers: Schon auf den ersten Metern nach dem Start legte sich die Crew um Schlagmann Maximilian Schäfer nach vorne. Auch über die Strecke konnte der Vierer konsequent alle Angriffe der zweitplatzierten Briten abwehren und sicherte sich somit die allererste Goldmedaille der deutschen Mannschaft.
Nachmittags stand dann das Finale der Frauen an: Hier konnten die Ruderinnen im Doppelvierer ihren dritten Platz hinter Schottland und der Schweiz verteidigen.
Insgesamt konnten die deutsche Studenten viermal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze errudern.
Nach einer sportlich erfolgreichen Woche machte sich das Team mit Gold und Bronze im Gepäck auf den langen Heimweg.

Besonderer Dank gilt Ralf Thanhäuser, durch dessen Training diese Erfolge erst möglich waren. Weiterer Dank gebührt dem Karlsruher Ruderverein Wiking, dem Karlsruher Rheinklub Alemannia und dem Hochschulsport für Material und Unterstüzung, sowie den Sponsoren Thost Projekmanagement und Agosi.

(Text: Luise Möller / Bilder: Ralf Thanhäuser)
 
© KRV-Wiking
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Am vergangenen Wochenende fand im Bremen auf dem Werdersee die 69. deutsche Hochschulmeisterschaft im Rudern statt. Hier konnten sich die Karlsruher Studenten über drei Goldmedaillen, eine Silbermedaille, drei Bronzemedaillen, sowie den Gewinn der Gesamtwertung freuen.

Bei einem Rekordmeldeergebnis von fast 600 Sportlern auf 1029 Rollsitzen wurden Freitagabend und Samstagvormittag die ersten Vorläufe ausgetragen, am Samstagnachmittag standen dann die ersten Finale an. Den Auftakt bei den Entscheidungen machten die Ruderneulinge, die zum Teil erst seit drei Monaten rudern, in den 'Novice-Rennen' über 500m in Gig-Doppelvierern. Hier konnte sich die Mannschaft bestehend aus Sebastian Ehret, Maximilian Schwind, Tobias Reifert,
Lars Müller und Steuerfrau Julia Schreier für das B-Finale qualifizieren und erreichte hier einen guten 5. Platz.
Ebenfalls im Rahmen der Rennen für Sportler die das Rudern erst an der Uni gelernt haben, traten Rupert Pretzler, Jan Nitschke, Yibei Geng, Sebastian Clemens und Steuerfrau Maria Sol Gomez im Männervierer mit Steuerfrau an. Hier zeigte sich bereits im Vorlauf, dass sich das viele Training im Winter ausgezahlt hat, souverän konnten sie sich ein Ticket für das Finale errudern. Dort mussten die Karlsruher dann unter anderem gegen die Vorjahressieger aus Dresden antreten, doch unbeeindruckt davon zeigten sie auch dort eine starke Leistung und konnten mit einer Bootslänge Vorsprung die Goldmedaille bejubeln.

Die offenen Meisterschaftsrennen über 1000m eröffneten Lisa Merz und Victoria Karl im Doppelzweier der Frauen. Über Vorlauf und Hoffnungslauf konnten sich die beiden für das Finale qualifizieren und erreichten hier mit einem starken Schlussspurt noch den dritten Platz und somit eine begehrte Medaille. Anschließend traten die beiden zusammen mit Linda Möhlendick und Luise Möller im Frauen Doppelvierer an. Bei einem großen Meldefeld gelang den vier Frauen bereits am Freitagabend der direkte Einzug ins Halbfinale und von dort die Qualifikation für das Finale. In diesem konnten sie leider nicht mehr in die Medaillenvergabe eingreifen und erreichten den 6. Platz.

Der Männerachter bildet Traditionell den Abschluss des ersten Regattatages, hier konnte sich das Team bestehend aus Max Schäfer, Lars von Deyn, Simon Gessler, Andreas von Borstel, Lennart Puck, Lenz Kiefer, Christoph Umminger, Adrian Elter und Steuerfrau Linda Kromer im Vorlauf knapp vor den Seriensiegern aus Aachen direkt für das Finale qualifizieren. Im Finale mussten sich die Karlsruher dann allerdings Aachen und Hannover geschlagen geben und erreichten einen guten dritten Platz.

Am Sonntag standen weitere Entscheidungen an, zunächst standen wieder Entscheidungen in den 'Novice-Rennen' an. Hier gelang der Mannschaft, bestehend aus Maria Sol Gomez, Julia Schreier, Maximilian Schwind, Tobias Reifert und Steuermann Sebastian Clemens, im Mixed Vierer ein zweiter Platz im D-Finale.

In den offenen Meisterschaftsrennen ging es zum Auftakt des Tages auch in Mixedbooten an den Start. Zunächst stand die Entscheidung im Mixed Doppelvierer an. Hier traten gleich zwei Karlsruher Mannschaften an. Beide Boote konnten sich in ihren Rennen für das Finale qualifizieren. In diesem erreichte die Mannschaft aus Lisa Merz, Lenz Kiefer, Lennart Puck und Victoria Karl den 5. Platz, besser machte es das Team aus Adrian Elter, Moritz Kopp, Linda Möhlendick und Luise Möller, sie mussten sich nur knapp den Bremern geschlagen geben und erreichten einen starken zweiten Platz.


Anschließend traten die Karlsruher im Mixedachter an. Hier wurde direkt das Finale ausgefahren, dementsprechend unbekannt waren die anderen Teams. Die Mannschaft bestehend aus Lisa Merz, Victoria Karl, Lenz Kiefer, Lennart Puck, Christoph Umminger, Adrian Elter, Luise Möller, Linda Möhlendick und Steuerfrau Linda Kromer konnte sich bereits am Start absetzen und führte zur Streckenhälfte mit einer Bootslänge die dann auch souverän bis ins Ziel verteidigt werden konnte.

Den nächsten Höhepunkt für die Karlsruher erreichte der Männer Vierer bestehend aus Max Schäfer, Lars von Deyn, Andreas von Borstel und Simon Gessler. Die Vier konnten sich in zwei starken Rennen souverän durchsetzen und holten Gold nach Karlsruhe und zugleich eine Nominierung für die Europäischen Hochschulmeisterschaften in Serbien 2017.

Den Abschluss der DHM bildet der erneut der Männerachter, diesmal über die Sprintdistanz von 500m. In der Besetzung vom Vortag konnte hier erneut Bronze errudert werden. Mit dieser insgesamt sehr guten Leistung der Karlsruher, in jedem offenen Meisterschaftsrennen in dem gestartet wurde, wurde mindestens das Finale erreicht, konnten sich die Karlsruher über den Pokal für die Gesamtwertung freuen. Die Mannschaft bedankt sich ganz herzlich bei Cheftrainer Ralf Thanhäuser, sowie Simon Schiml, Christoph Reichelt und Markus Schudok für ihr Engagement und Training, welches maßgeblich für diese Erfolge ist. Weiterer Dank gebührt dem KRV Wiking für Bootsmaterial und Hänger, sowie den Sponsoren Thost Projektmanagment und Agosi.

Für die Ruderer geht es jetzt in den Saisonendspurt, der Frauen Doppelvierer und der Männer Vierer brechen in wenigen Tagen auf nach Zagreb um dort das KIT bei den europäischen Hochschulspielen zu vertreten und Ende Juli stehen dann für die gesamte Mannschaft die Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften an.

(Text: Lennart Puck)




 
Am vergangenen Wochenende fand parallel zur Regatta in Sarnen am anderen Ende Deutschlands in Ratzeburg traditionell die internationale Ratzeburger Ruderregatta statt. Hier vertrat Cedric Kulbach den KRV Wiking am Samstag zusammen mit seinem Partner Johannes Ursprung aus Frankfurt im Lgw. Männer Doppelzweier. Es galt sich zunächst sich in einem bereits stark besetzten Vorlauf für das Finale am Nachmittag zu qualifizieren. Cedric und Johannes erreichten den 2. Platz hinter den letztjährigen U23 Weltmeistern und qualifizierten sich somit direkt für das Finale. In diesem mussten sich Cedric und sein Partner nun gegen Dänemark, Frankreich sowie nochmals gegen die nationalen Gegner, den U23 Weltmeistern des letzen Jahres, behaupten. Durch einen beherzten Endspurt gelang es ihnen sich durchzusetzen und das Rennen für sich zu entscheiden.
Bereits durch seine Vorleistungen in den vergangenen Wochen empfahl sich Cedric für einen Platz im lgw. Doppelvierer des deutschen Ruderverbandes, welcher sich frisch zusammengesetzt gegen die Nationalmannschaften aus Dänemark und Frankreich, sowie der U23 Auswahl des Ruderverbandes am Sonntag beweisen musste. Es wurde hinter den bereits eingefahrenen Booten aus Frankreich und Dänemark der dritte Platz errudert. Für Cedric bedeuten die Ergebnisse dieses Wochenendes die Nominierung zum in zwei Wochen anstehenden World Cup in Poznan (Polen) im lgw. Doppelvierer, sowie die Nominierung zu den World University Championships im lgw. Doppelzweier Anfang September. 
Am ersten Juni-Wochenende ging es für die komplette Karlsruher Rennmannschaft in die Schweiz nach Sarnen. Hinter malerischer Bergkulisse wurden sowohl Rennen über 2000m, als auch über 1500m und 1000m ausgetragen. Obwohl der Wetterbericht ähnliche Unwetter wie für die Regatta Heidelberg vorausgesagt hatte, blieb es bis auf einige Schauer stabil. So konnte auch ohne Probleme an der Strecke gezeltet werden.
Insgesamt gingen in 30 Rennen Karlsruher Boote an den Start und konnten dabei sechs 1., fünf 2. und fünf 3 . Plätze errudern.
Als jüngsten Teilnehmer gingen Zoe Würfel und Julian Hort in der U15-Klasse an den Start und konnten am Samstag im Einer beiden einen 3. Platz einfahren. Zoe schaffte mit ihrer Zweierpartnerin aus Tübingen sogar ihren Lauf zu gewinnen. Bei den U17-Einer ruderte Maximilian Pawlik, der normalerweise in der Leichtgewichtsklasse startet, ebenfalls als 3. über die Ziellinie. Am Sonntag schlugen sich zwar alle tapfer, mussten sich jedoch im A-Finale den stärkeren Booten geschlagen geben.
Die U19 Ruderer zeigten sich in guter Form auf dem Sarner See: nachdem sowohl Tobias und Thorsten Hermann ihren Zweier ohne und Philipp Thein mit seinem Partner aus Eberbach ihren Doppelzweier gewonnen hatten, dominierten sie auch im Doppelvierer. Selbst im Finale am Sonntag konnten die Vier ihren Konkurrenten davonfahren und ergatterten einen der begehrten goldenen Finalmedaillen. Diese Siege stimmen optimistisch für die Ende Juni stattfindende Deutsche Jugendmeisterschaft.
Die zahlenmäßig größte Gruppe der Senioren konnte auch einige gute Platzierungen erzielen. So gewannen im Doppelzweier Victoria Karl und Lisa Merz souverän ihren Lauf am Samstag, am Sonntag erruderten sie sich im Finale die Silbermedaille. Luise Möller und Linda Möhlendick wurden in ihrem Lauf zweite. Im Seniorinnen-Vierer mussten sie sich der starken schweizer Konkurrenz geschlagen geben und landeten auf dem 5. Und im Finale auf dem 6. Platz.
Im Vierer ohne schafften Maximilian Schäfer, Lars von Deyn, Andreas von Borstel und Simon Gessler einen 2. Platz. Im Finale war es so knapp, dass ein Zielfoto um den 3.Platz entscheiden musste. Leider war dabei die Bugspitze des Bootes aus Zürich vorne. Der Vierer ohne mit Lennart Puck, Lenz Kiefer, Christoph Umminger und Adrian Elter erruderten einen 3. und 8. Platz. Im Achter kamen die Karlsruher am Samstag als 4.und am Sonntag als 5. Ins Ziel.

(Text: Linda Möhlendick)
Wie es schon seit über 20 Jahren Tradition bei den Ruderern des Karlsruher Instituts für Technologie ist, fuhren sie am 1. Wochenende im Mai nach Nantes, Frankreich.
Donnerstags (Christi Himmelfahrt) abends ging Richtung Atlantik. Nach problemlosen 10h Fahrt, wurde die wunderbare Erdre von der Mannschaft erkundet.

Natürlich durfte die Tour zum Meer nicht ausgelassen werden, so dass der Freitag noch für einen schönen Ausflug an den Atlantik genutzt wurde.

Samstagmorgen ging es um 10:30 Uhr für den Männer-Achter zum ersten 1000m Rennen. Die Mannschaft um Steuerfrau Linda Kromer konnte sich wie schon die letzten Jahre gegen ihre Gegner durchsetzen und nach einem Zeitrennen, Halbfinale und Finale den Sieg für das KIT sichern.

Der Frauen Doppelvierer konnte es dem Männer-Achter gleich tuen und gewann alle drei Rennen souverän.

Für Männer Doppelvierer, der eigentlich aus drei Männern und einer Frau bestand, hieß es in Nantes Rennerfahrung sammeln. Sie mussten sich der Mannschaft aus Nantes geschlagen geben.

Bei der Siegerehrung am Abend wurde nochmal deutlich, wie sehr sich auch die Organisatoren jedes Jahr freuen, die Ruderer des KIT´s einladen zu können und die Tradition fortführen zu können.

Am Sonntag war wieder der Achter das erste Boot was über die 500m Ziellinie ruderte. In 3 sehr spannenden Rennen konnten aber auch hier der Männer-Achter wieder seine
Stärke als Team beweisen. Eng wurde es dieses Mal nur gegen eine Mannschaft aus Paris, die unbedingt die Karlsruher schlagen wollen, aber im Finale den Kürzeren zog.

Der Frauen Doppelvierer konnte auch am Sonntag der Konkurrenz aus Barcelona, Paris, Angers und Nantes wegfahren und das Finale gewinnen.

Unser Männer Doppelvierer schaffte es leider nicht, die Konkurrenz aus Nantes zu schlagen und durfte sich mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Insgesamt war es wieder ein erfolgreiches und lehrreiches Wochenende. Die Studenten des KIT´s konnten Ihre Titel im Achter an beiden Tagen verteidigen und der Frauen Doppelvierer einen neuen Titel hinzugewinnen. Ein guter Start in eine aufregende neue Saison, die mit den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Zagreb Mitte Juli gipfeln wird.

Unser besonderer Dank geht an den Karlsruher Ruderverein Wiking für das bereitgestellte Bootsmaterial, der Universität Nantes für die Einladung, Thost und Agosi für die finanzielle Untersützung und zuletzt dem KIT Hochschulsport.

(Text: Lisa Merz)
© KRV-Wiking
© KRV-Wiking
© KRV-Wiking
Früh am Samstag ging es für die Rennmannschaft nach Lauerz für die erste 2000m Regatta des Jahres. In Karlsruhe noch bei gutem Wetter gestartet wurde es immer ungemütlicher je weiter es Richtung Lauerzsee ging. Dort angekommen wurden wir von leichtem Nieselregen und schwachem Wind begrüßt.

An jedem der beiden Tage waren Rennen in den Bootsklasse SF2x-, SF4x-, SM4- und SM8+ geplant. Insgesamt waren demnach 10 Rennen angedacht. Doch im Verlauf des Samstages wurde es immer windiger, zunächst verlief alles nach Plan. Luise Möller und Victoria Karl starteten im Doppelzweier und konnten im ersten gemeinsamen Rennen einen vierten Platz errudern. Anschließend starteten die Männer in zwei Vierern. Auf zwei Läufe aufgeteilt, konnte die Mannschaft um Lenz Kiefer, Lennart Puck, Adrian Elter und Christoph Umminger einen dritten Platz für sich beanspruchen. Im zweiten Lauf starteten Lars von Deyn, Maximilian Schäfer, Andreas von Borstel und Simon Gessler, die Mannschaft konnte sich am Start in eine gute Ausgangsposition bringen und erreichten über die gesamte Strecke einen sehr guten zweiten Platz. Bei den Rennen wurde es zunehmend windiger und regnerischer, leider wurde deshalb auch kurz darauf die Regatta für den Samstag abgebrochen. Enttäuscht ging es für uns anschließend zu unserem Nachtlager, einem Massenbettlager in einem Bunker.

Die Hoffnung, dass Sonntags das Wetter freundlicher war, wurde leider schnell enttäuscht. So wurde am Sonntag die Regatta bereits Mittags abgebrochen, bevor wir überhaupt ein Rennen gefahren waren. Anschließend wurde schnell im Schneeregen abgeriggert und es ging früher als geplant wieder zurück nach Karlsruhe. Unausgelastet wurden in Karlsruhe die Boote wieder geriggert und es wurde noch gegeneinander eine abschließende Belastung im heimischen Hafen bei schönstem Wetter gefahren.
Am Wochenende des 23. & 24.04. war unsere Rennmannschaft mit fünf Kindern, einem B-Junior und zwei A-Junioren auf der Frühregatta im Mannheimer Mühlauhafen, bei der insgesamt 1309 Boote von 156 an den Start gingen, vertreten. In Mannheim ist es üblich, dass am Samstagmorgen die Kinderlangstrecke über 3000m stattfindet und nachmittags die Rennen der B- & A-JuniorInnen ausgetragen werden. Am Sonntag fahren die Kinder in nach der Langstrecke gesetzten Rennen und die JuniorInnen der Leistungsklasse I in Rennen, welche nach den Ergebnissen des Vortags gesetzt werden.
Am Samstag in der Früh empfing uns gleich eisiger Wind und Regen auf dem frisch vergrößerten sandigen Regattaplatz, der die ganze Regatta über eher einem schlammigen Schlachtfeld glich. Zuerst startete Julian Hort im Jungen Einer 14J und kurz darauf Zoe Würfel im Mädchen Einer derselben Altersklasse auf ihren 3000 Metern. Julian konnte mit nur 18 Sekunden auf Platz eins einen sehr guten fünften Platz erringen, Zoe schaffte es sogar, den ersten Sieg nach Karlsruhe zu holen.
Philip Thein konnte nachmittags in LK I den Junioren Doppelzweier A mit seinem Eberbacher Bootspartner Moritz Braun, genauso wie den Junioren Einer A, klar für sich entscheiden. Maximilian Pawlik als leichter B-Junior im Einer blieb in seinem Rennen in LK I hinter seinen Erwartungen zurück und belegte den letzten Platz. Daraufhin in LK II konnte er sich nur bedingt steigern und fuhr als vierter über die Ziellinie. Im leichten Doppelzweier A konnte Johann Fox mit seinem Mannheimer Partner den zweiten Platz einfahren, im leichten Einer musste er sich jedoch der Konkurrenz geschlagen geben.
Am Sonntag folgten nun die gesetzten Rennen: Dem Doppelzweier mit Philip und Moritz fehlten nur drei Sekunden, um ihren Erfolg vom Vortag zu wiederholen. Im Einer fehlten Philip acht Sekunden, womit er auf Platz vier landete. Maximilian musste sich in seinem Rennen in LK I der Konkurrenz abermals geschlagen geben, in LK II zwei erruderte er nur Platz fünf. Johanns Ergebnisse glichen dem Vortag: Platz drei im Zweier und vierter im Einer.
Neu dabei waren sonntags Leon Kolodzie im Kinder Einer 12J u. jünger und Hanna Hort mit Helena Brenke im Mädchen Zweier 12J u. jünger. Leon konnte sein Rennen souverän gewinnen und Hanna und Helena mussten sich in ihrem ersten Rennen in einem Zweibootefeld mit Rang zwei begnügen, trotzdem schlugen sie sich sehr tapfer! Julian fuhr nun im nach der Langstrecke gesetzten Finale und musste sich der schweren Konkurrenz beugen, blieb aber insgesamt dennoch auf Platz fünf der Rangliste. Zoe fuhr ebenfalls im Finale und gewann dieses in einem packenden Rennen mit einem spannenden Zweikampf, den sie am Ende für sich entscheiden konnte! Dementsprechend riesig war natürlich die Freude!
Insgesamt war die Regatta Mannheim für die Jugend eine schöne Regatta um Erfahrungen zu sammeln und den aktuellen Standort im regionalen Bereich zu testen. Witterungstechnisch gesehen ist aber auf jeden Fall noch Potential nach oben da! Den Radaddelchen-Gewinnern gebührt an dieser Stelle ein HERZLICHER GLÜCKWUNSCH und an Ralf und Heiko geht ein großes DANKESCHÖN!

(Text: Maximilian Pawlik)
In der noch jungen Saison fanden für einige Ruderer des Karlsruher Ruderverein Wiking die ersten Meisterschaften statt. In Köln gingen die schnellsten Athleten des KRV bei der deutschen Kleinbootmeisterschaft an den Start. Bei dieser Regatta werden über die Distanz von 2000m die schnellsten Ruderer im Einer und Zweier ohne Steuermann geehrt.

Für den KRV Wiking traten 4 Sportler an, um sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen. Für die Sportler, die vor zwei Wochen auf der Langstrecke Leipzig bereits eine Standortbestimmung erfahren hatten, ging es darum ihre Leistungen hier zu bestätigen. Als jüngster Sportler des KRV trat Philipp Thein im Einer der A-Junioren an. Für ihn ging es in seinem ersten Jahr als A-Junior vor allem darum Erfahrung zu sammeln, um dann im folgenden Jahr weiter vorne angreifen zu können. Nach einem nicht perfekten Vorlauf und einer deutlichen Steigerung im Zwischenlauf konnte er sich für das E-Finale qualifizieren. Hier gelang ihm nach einem schnellen Start der fünfte Platz.

Im A-Junioren Zweier ohne Steuermann traten die Zwillinge Torsten und Tobias Hermann für den KRV Wiking an. Ihnen gelang über Vorlauf und Zwischenlauf die Qualifikation für das D-Finale. Dort zeigten sie ein starkes Rennen, welches mit dem zweiten Platz belohnt wurde.

Bei den Senioren startete Cedric Kulbach für den KRV im Leichtgewichts Männer-Einer. Nachdem er letztes Jahr an der U23-WM teilgenommen hat trat er dieses Jahr im Männerbereich an. Über stark besetzte Rennen im Vorlauf, Viertelfinale und Halbfinale gelang ihm der Einzug in das B-Finale. Hier zeigte Cedric seine ganze Klasse und gewann souverän. Damit erreichte er den insgesamt siebten Platz im Leichtgewichts Männer-Einer. Trainer Ralf Thanhäuser zeigte sich sichtlich zufrieden: „Das Ergebnis spiegelt unsere Erwartungen wieder, insbesondere Cedric hat sich keine Fehler in den Rennen erlaubt und wurde mit dem Sieg im B-Finale belohnt.“

Die übrigen Athleten des KRV Wiking verweilten die vergangene Woche in Breisach im Trainingslager und nutzen die Zeit um sich intensiv auf die kommenden Regatten vorzubereiten. Am folgenden Wochenende misst sich die Seniorenmannschaft um den Baden8er in Lauerz mit der internationalen Konkurrenz. Zeitgleich treten die Junioren bei der Regatta Mannheim um die Medaillen an.

(Text: Lennart Puck)
Wie jedes Jahr machte sich die Senioren-Rennmannschaft in der letzten Woche der Semesterferien auf den Weg ins Trainingslager. In diesem Jahr ging die Reise Breisach, wo wir beim LRV zu Gast waren. Die nahegelegene Jugendherberge bot eine ideale Übernachtungsmöglichkeit, und das Küchenteam sorgte stets für die nötige Stärkung zwischen den Trainingseinheiten.
Am Morgen des 11. April kamen wir mit vollbepacktem Hänger bei Kaiserwetter in Breisach an. Dann wurden kurz die Boote geriggert, und los ging es. Für die drei täglichen Einheiten – vor dem Frühstück, am Vormittag und am Nachmittag – hat Trainer Ralf Thanhäuser ein abwechslungsreiches aber schweißtreibendes Trainingsprogramm zusammengestellt.
Auch im Laufe der Woche einsetzender Regen, Muskelkater und zunehmende Blasen an den Händen hielten uns nicht davon ab, Kilometer für Kilometer zu absolvieren, um an unserer Technik zu arbeiten und fit für die anstehenden Regatten zu werden.
Die Mannschaft bedankt sich bei Cheftrainer Ralf Thanhäuser und Simon Schiml für die intensive Betreuung während der sechs Tage.

(Text: Christina Kunert)
Am vergangenen Samstagabend fand im Rahmen des Karlsruher Sportlerballs die Verleihung der "Goldenen Pyramide" an die besten Sportler des Jahres 2015 statt. 
Nachdem Cedric Kulbach den KRV letztes Jahr auf der U23-WM vertreten hat und dort im leichten Männer Doppelvierer sich über einen hervorragenden vierten Platz freuen konnte, gehörte er bei der Wahl zu den Nominierten. Die Wahl wird von einer Jury bestehend aus Sportjournalisten und Mitgliedern des Kuratoriums zur Förderung des Karlsruher Sports durchgeführt. Die fachkundige Jury ehrte Cedric für seinen Erfolg mit dem zweiten Platz und er bekam die "Blaue Pyramide" überreicht. Die "Goldene Pyramide" ging an den Leichtathleten Jannik Arbogast.

Die bislang letzte "Goldene Pyramide" für den KRV Wiking, ging 1993 an Birigt Peters für ihren Olympiasieg im Frauen Doppelvierer.
Am vergangenen Wochenende fand der erste nationale Vergleichstest für die Ruderer des KRV-Wikings bei der Langstrecke in Leipzig statt. Diese Standortbestimmung ist nicht nur der Startschuss für die Saison auf dem Wasser, sondern auch der Endspurt für die Wintersaison. So mussten sich die für den Karlsruher Ruderverein Wiking startenden Senioren Adrian Elter und Cedric Kulbach am Samstag bereits auf dem Ergometer gegen die Nationale Spitze beweisen. In der Leichtgewichts Klasse beendete Cedric innerhalb von 6:18,8 Minuten mit einer persönlichen Bestzeit die simulierten 2000 Mete, Adrianbrauchte hierfür 6:39,3 Minuten. Am Sonntag galt es die Leistung vom vorangegangenen Tag zu wiederholen und sich im Kleinboot (Einer und Zweier ohne) auf dem Wasser über 6000 Meter zu beweisen. Hier ging nun zusätzlich auch der schwere A-Junior Philip Thein an den Start. Den Wettkampf eröffnete Cedric für die Karlsruher mit einem sensationellen 6. Platz. Mit dieser Platzierung konnte er nicht nur in der nationalen Spitze beweisen, dass er auch dazu gehört, sondern er konnte sich sogar gegenüber seiner am Vortag abgelieferten Ergo-Leistung verbessern. Keine 30 Minuten später startete nun auch Adrian Elter in seinem Einer. Trotz der Müdigkeit des Ergometertestst, lieferte Adrian in der selben Bootsklasse mit dem 37. Platz ein zwar nicht perfektes, ein dennoch zufriedenstellendes Ergebnis ab. Das abschließende Rennen des Karlsruher RV Wiking bestritt der Junior Philip Thein. Über die Strecke hinweg hatte dieser wegen zu niedriger Schlagzahl Probleme sein Boot auf der richtigen Geschwindigkeit zu halten. Schlussendlich musste auch er sich mit dem 37. Platz zufriedengeben. Im Großen und Ganzen sind die Sportler über das Thema Zufriedenheit mit ihrer Einzelleistung geteilter Meinung. Spaß hatte dennoch jeder.

(Text: Philip Thein)
Über die Osterfeiertage waren die Junioren, ergänzt um Cedric und Adrian, in Breisach. Hier sollte der letzte Schliff für die zentrale Langstrecke in Leipzig und die Ranglisten in Köln geholt werden. Bei gewohnt guten Bedingungen konnten 5 erfolgreiche Tage absolviert werden.
Cedric bekam von Epfel noch die letzten Tipps mit Hilfe einer Messbootauswertung und „Rowing in Motion“. Der ganze Einer war voll von Elektronik, aber es hat sich gelohnt.
Weiter geht es jetzt direkt nach Leipzig und dann in 2 Wochen nach Köln.
© KRV-Wiking
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Nach einer langen Winterpause in der fleißig trainiert wurde, hieß es für den Baden8er wieder am Regatta geschehen teilzunehmen. Als erste Regatta der Saison 2016 stand der Heineken Roeivierkamp auf dem Plan. Bei dieser Regatta geht es insgesamt über vier verschiedene Strecken, Samstag werden zunächst 2500m gefahren, direkt gefolgt von einem 250m Sprint, am Sonntag geht es dann über 5000m bevor der Tag mit einem Rennen über 750m abgeschlossen wird.

Bevor es überhaupt zur Regatta ging, wurden wir zunächst von den Niederländern überrascht, die uns kurzerhand in die erste Division eingeordnet hatten. Mit dem Wissen, das unsere Gegner vermutlich eine Nummer zu schnell für uns sein könnten, immerhin war jetzt einer der direkten Konkurrenten in der Division der Holland8er (welcher in dieser Besetzung auch nach Rio fahren wird). Davon nicht eingeschüchtert traten wir den Weg nach Amsterdam an um uns möglichst gut zu platzieren in unserer Division.

Freitags in Amsterdam angekommen, ging es zunächst zu einer kleinen Trainingsrunde auf die Amstel, im Gegensatz zum Vorjahr wurden wir dieses Jahr von Sonnenschein und nicht ganz so kalten Temperaturen begrüßt. Am nächsten Tag hieß es zunächst einmal Geduld haben, unser Rennen am Samstag startete erst um 17 Uhr, dementsprechend wurde die Zeit für eine kleine Lockerungsrunde auf dem Ergo, sowie für Essenseinkäufe genutzt.

Als erstes Distanz standen für uns die 2500m auf dem Plan, diese wurden fliegend gestartet in absteigender Reihenfolge der Startnummern, uns wurde die Nummer 10 zugeteilt, so dass wir als 10 letztes Boot auf die Strecke gingen, direkt gefolgt vom Achter des Münchener RC. Dank einer besseren Linie durch den kurvigen Kurs konnten wir den Abstand halten und sogar noch ein wenig vergrößern, so dass wir in der ersten Division zwei Boote hinter uns lassen konnten. Direkt im Anschluss ging es auf den 250m Sprint, bei leichten Wellen ging es flott über die Strecke, man merkte allerdings, dass im Vergleich zur Vorsaison einige Wechsel im Boot geschahen und wir noch nicht ganz so eingefahren sind. Hier wäre durchaus noch Potenzial nach oben gewesen. Abends nach den Rennen ging es dann noch kurz durch Amsterdam, die Stadt ein wenig besichtigen.

Am Sonntag stand dann als erstes die längste Distanz auf dem Programm, über 5000m ging es die Amstel entlang. Die Boote wurden wiederum fliegend gestartet und wir verfolgten einen bulgarischen Achter, welchen wir im Lauf des Rennens auch überholen konnten. Wir wiederum wurden von einem irischen Achter verfolgt, welcher durch einen schnellen Start rasch zu uns aufschließen konnten. Allerdings gelang es uns, getrieben von dem Willen nicht überholt zu werden, den Abstand einer Bootslänge über die gesamte Strecke aufrecht zu erhalten. Nach einer längeren Pause über den Nachmittag ging es dann in der Abendsonne zu der letzten Distanz über 750m. Dem System und der Uhrzeit geschuldet wurde es rasch recht kalt, und man konnte sich in dem Gedränge der Achter nicht gut warmhalten, so dass es ein ziemlicher Kaltstart wurde. Das Rennen wurde Kopf an Kopf ausgetragen, auf der Bahn neben uns war der irische Achter unterwegs, der uns leider am Start geschwind enteilen konnte und wir uns geschlagen geben mussten. Insgesamt reichte unsere Zeit über die Strecke aber, unseren 10. Platz in der Gesamtwertung der ersten Division zu halten. Zufrieden mit dieser Platzierung ging es dann auf den Heimweg nach Karlsruhe und wir freuen uns schon auf die nächsten Regatten.

Siegesfeier 2016 - Feierlicher Rückblick auf eine der erfolgreichsten Saisons der jüngeren Vereinsgeschichte

© KRV-Wiking
Am 20.02. lud der Vorstand unseres Karlsruher RV zur traditionellen Siegesfeier in den Saal des Boothauses, um in gemeinsamer Runde nochmal auf die Saison 2015 zurückzublicken. Sehr zur Freude der Organisatorinnen sind sehr viele Wikinger Wikinger dieser Einladung gefolgt und ließen den Saal schier aus allen Nähten platzen. Sportvorsitzender Christoph Karst, der an dem Abend durch das Programm führte, durfte gut 80 Gäste, darunter Sportler, Eltern, verdiente Mitglieder aus allen Gruppen und dem Ältestenrat zur diesjährigen Ehrung herzlich willkommen heißen.
 
Bevor ein wahrer Reigen an Danksagungen einsetzen konnte, stand der statistische Rückblick auf die Saison 2015 auf dem Programm. Der reine Blick auf die Zahlen verriet schon, dass 2015 wieder einiges los gewesen ist im Regattasport des KRV. Schließlich sorgten 46 Athleten auf 17 nationalen und internationalen Regatten dafür, dass es für den KRV round about 170 Mal „Achtung Los“,  „Attention Go“, „Attention Partez“ oder einfach nur „Möp“ hieß. Freunden mehr oder weniger aussagefähiger Zahlen wurde verraten, dass die Athleten für all diese Starts in 2015 mehr als 14.000 Reisekilometer auf sich nahmen und sich mit Blick auf die Ergebnisse schlussendlich eine „Treppchen-Quote“ von knapp 50% errechnen lässt.
 
Bei der Ehrung der Sportler füllte sich die Bühne sukzessive. Beginnend mit der Ehrung der jüngsten im Bereich Jungen & Mädchen, bat Christoph Karst nach und nach die Sportler aus den Mannschaften der Junioren B, Junioren A sowie der Senioren B & A nach vorne, bis er der Mitgliedschaft schließlich stolz das nahezu vollständige „Team 2015“ präsentieren durfte. Neben der Bronzemedaille auf den deutschen Jugendmeisterschaften unserer Zwillinge Torsten & Tobias Herrmann, dem 4. Platz auf deutschen Jugendmeisterschaften von Philip Thein und der Teilnahme unserer Seniorinnen und Senioren bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften ernteten die WM-Teilnahme, der deutsche Meistertitel sowie einige weitere Medaillen von Cedric Kulbach besondere Erwähnung und den langanhaltenden Applaus der Mitgliedschaft. Damit wurde 2015 zu einem der erfolgreichsten Jahre in der jüngeren Vereinsgeschichte.  Als Dank und kleine Anerkennung des Vorstands wurden den Sportlern Gutscheine für gemeinsame Teamevents in einem inzwischen einschlägig bekannten Flammkuchen Restaurant, sowie im Europabad Karlsruhe überreicht.
 
Auch die Leistung der Betreuer blieb an dem Abend nicht unerwähnt. Dem gesamten Betreuerstab bestehend aus unseren Trainern Ralf, Stefan und Heiko, deren Assistenten Tim, Simon, Christoph und den „Generationenverträglern“ Heinrich, Gerhard und Harald dankte nicht nur der Vorstand mit kleinen Präsenten, auch die Sportler nutzen die Möglichkeit im Rahmen der Siegesfeier, ausdrücklich „Danke!“ zu sagen; für all das, was von den Betreuern, dem Vorstand und dem gesamten Verein im Dienste des Wettkampfsports geleistet wurde. Zum Abschluss der Danksagungen fand auch die Leistung unserer „Häuslebauer“ um den „Bauleitern“ Rolf-Dieter Leuser Anerkennung. In unzähligen Stunden an Eigenleistung ist es gelungen, die vereinseigene Mietswohnung von Grund auf zu renovieren, was ohne die Anleitung von Rolf und die Unterstützung aus der Mitgliedschaft nicht möglich gewesen wäre – eine wahre Vereinsleistung!
 
Abgerundet wurde der Abend durch das traditionell üppige Buffet, das mit allerlei Leckereien -gespendet aus der Mitgliedschaft- aufwartete und beim gemeinsamen Abendessen die Möglichkeit bot, sich in gemütlicher Runde nochmal der Saison, dem Rudern und dem Verein oder auch ganz anderen Themen zu widmen.
 
Der besondere Dank aller Gäste und Beteiligten gilt den beiden Veranstaltungswartinnen Renate König und Patrizia Peters, die mit organisatorischen Geschick und Liebe zum Detail dafür gesorgt haben, dass es an nichts fehlte.

(Christoph Karst)
Vergangene Woche ging es für die Senioren Adrian Elter und Cedric Kulbach und die Junioren Philip Thein, Torsten und Tobias Hermann ins Faschingstrainingslager nach Breisach. Traditionell bestreiten dieses Trainingslager mehrere Ruderer aus Baden-Württemberg, um sich für die kommende Saison vorzubereiten. Unter der Regie der Trainer ging es dann speziell darum, möglichst viele Kilometer im Kleinboot zu absolvieren. Um sich untereinander messen zu können, verabschiedete man das Trainingslager mit einer großen Abschlussbelastung, die wiederum als Vorbereitung für die bevorstehende Langstrecke in Breisach dient. Abschließend lässt sich für die Ruderer des KRV Wiking sagen, dass es eine sehr gelungene Trainingswoche mit technischen sowie physischen Fortschritten war.
Um sich für die kommende Saison und die anstehenden Regatten vorzubereiten, fuhren 12 Mitglieder der Rennmanschaft zum Langlaufen nach Todtnau in den Schwarzwald. Die Loipen rund um den Notschrei boten sowohl für Anfänger als auch für die fortgeschrittenen Langläufer der Mannschaft anspruchsvolle und abwechslungsreiche Touren. Wechselnde Wetterverhältnisse und teils vereiste Loipen konnten die Sportler nicht davon abhalten täglich zwei Mal auf die Loipen zu gehen. Die Zeit zwischen und nach den Einheiten mussten sich die Mannschaftsmitglieder ohne Internet vertreiben und taten das mit langen Runden von klassischen Gesellschaftsspielen wie z.B. Tabu etc. Das, und das gemeinsame Kochen wurden zur Mannschaftsbildung genutzt und dazu, neue Mitglieder besser kennen zu lernen. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Trainingslager erfolgreich und für alle Teilnehmer spaßig war.
Gruppenbild