© KRV-Wiking
10.05.2022


Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Krefeld bei der ersten Kleinbootüberprüfung der Junior:innen A und der Regatta Mannheim am ersten Maiwochenende ging es für die Karlsruher Sportler:innen vergangenes Wochenende zur ersten (inter)nationalen Standortbestimmung zur Internationalen Juniorenregatta nach München. Nachdem am Freitagmittag nach der Ankunft an der Olympia Regattastrecke Oberschleißheim alles ausgeräumt und aufgebaut wurde, durften sich die 9 Karlsruher Junior:innen, bevor es Samstag mit der Internationalen Regatta losging mit ihren Renngemeinschaftspartnern bei einer kleinen Runde Rudern auf dem Wasser mit der Strecke vertraut machen und noch einmal trainieren.

Nach einer erholsamen Nacht im Hotel begann für die Trainingsgruppe des LSP der Vergleich mit den anderen Nationen um die Schweiz, Österreich, GB, die Niederlande oder auch Slowenien und Tschechien. Als Krefeld-Gewinnerin im Doppelzweier hatte Helena Brenke um 8 Uhr morgens mit ihrer Zweierpartnerin Paula Lutz aus Mannheim die Ehre, die Regatta einzuläuten: In einem sehr knappen und spannenden Rennen kämpften sie sich auf einen starken 2. Platz der sie sofort ins A Finale versetzte, in welchem sie sich auf die Silber-Position fuhren! Am Sonntag schoben Helena Brenke und ihre Renngemeinschaft aus Rheinfelden/Baden, Magdeburg und Ems-Jade-Weser/Team Nord West ihren Bugball im Vorlauf vor allen anderen Doppelvierern der schweren A-Juniorinnen über die Ziellinie und erreichten somit wiederum das Finale A, in welchen sie bei widrigen Bedingungen nur einen weiteren gesetzten DRV-4x ziehen lassen mussten. Herzlichen Glückwunsch!

Ebenfalls bei den schweren JF- Doppelzweiern ging Anna Preischl zusammen mit Jara Hümpfner aus Nürtingen an den Start. Für die beiden reichte es nach 2 harten Rennen mit internationaler Konkurrenz leider nur für einen 6. Platz im C Finale.Ella Knispel hat sich nach 2 starken Rennen im Einer mit sehr dominanten Startphasen auf einen Soliden 11. Gesamtplatz gerudert und im neu gebildeten Zweier ohne konnte sie mit ihrer Partnerin aus Hanau den 3. Platz erreichen. Ebenfalls einen 3. Platz erruderten sich Sophia Brenke und Luzia Pilz am Samstag im Vierer ohne Stm. als Baden-Württembergischen Projektboot - hierbei wurden sie von zwei Mädchen aus Mannheim tatkräftig unterstützt.

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Geplant war, diesen Vierer mit derselben Besetzung ebenfalls als Doppelvierer auszufahren. Krankheitsbedingt musste für Sophia Brenke eine Ersatzfrau aus Marbach in den 4x+ steigen und half diesen als 4. über die Ziellinie zu bewegen. Sonntagmorgens war Sophia wieder einsatzbereit und ruderte erneut im B Juniorinnen Vierer ohne Stm., dieses Mal reichte es sogar für den zweiten Platz!

Lars Trampert und Tom Weinhardt schafften es im männlichen B-Projektboot mit zwei weiteren Sportlern aus Heidelberg und Stuttgart-Cannstatt an beiden Tagen bei den B Junioren im Vierer ohne Stm. als zweites Boot ins Ziel zu fahren. Lars fuhr zudem am Samstag noch einen starken 4. Platz im Einer ein und Tom schaffte es mit Heidelberg im Zweier den 4. Rang zu erreichen.

In den Booten des Südteams – einer von drei Regionalgruppen zur Nationalmannschaftsbildung im Riemenbereich – konnte Leon Kolodzie mit der Renngemeinschafft aus Stuttgart und Frankfurt im Vierer ohne Stm. bei den A-Junioren das C-Finale gewinnen und im 2. Achter der Regionalgruppe konnte er sich über den verdienten 3. Platz im B-Finale freuen.

Clara Reiter mit Partnerin Sandra Berner (RGH) konnte sich als zweiter Zweier des weiblichen Südteams in München beweisen: sie wurde im Vierer ohne Stm. der A Juniorinnen mit ihrer Mannschaft aus Stuttgart und Breisach 4. Im B-Finale und im Achter reichte es sogar für einen insgesamt 5. Platz!

Neben den einzelnen starken Leistungen der Sportler:innen gab die Regatta viele Erfahrungen in Bezug auf den momentanen Stand der einzelnen Boote preis und war außerdem coronabedingt für viele die erste Internationale Regatta, was sicherlich ebenfalls eine großartige Erfahrung für die gesamte Mannschaft der Trainingsgruppe war.
 

Text: Tom Weinhardt

Fotos: Maximilian Pawlik, Jan-Erik Korgitzsch