Karlsruhe erstmals im Aufstiegskampf der Ruder-Bundesliga

In der Saison 2010 schickt der Karlsruher Ruder-Verein Wiking den Baden-8er mit großen Erfolgsaussichten erstmalig in das Liga-System des deutschen Rudersports.

Mit dem Meldeschluss im Februar dieses Jahres ist die Teilnahme des Karlsruher Ruder-Vereins an der Ruderbundesliga Fakt. Nachdem Vereinsvorsitzender Frank Wischniewski die Meldeunterlagen fristgerecht beim Veranstalter - der Ruder Event GmbH - eingereicht hat, freuen sich die Karlsruher Ruderer über die erteilte Lizenz. Die Ruderer aus der Fächerstadt sind damit unter dem Namen "Baden-8er Karlsruhe" zum Start in der Rennserie berechtigt.

Mit Gründung der Ruder-Bundesliga (RBL) zu Beginn der Saison 2009 existiert im deutschen Rudersport ein gänzlich neues Wettkampfkonzept. Entgegen dem bisherigen Wettkampfsystem im Rudersport konzentriert sich die RBL auf den Publikumsmagnet des Rudersports, den Sprint der Königsklasse: des Achters. Die Teilnehmer messen sich hier auf der 350m Distanz in spannenden Zweikämpfen. Schon im Premierenjahr gelangt es den Machern der RBL über 30 Achter für diese deutschlandweite Serie zu gewinnen. Für die kommende Saison sind die Meldezahlen erneut gestiegen, 2010 gehen an den sechs Renntagen 45 Achter an den Start. Damit stellt die Ruder-Bundesliga die bundesweit größte Regattaplattform für das Achterrudern dar. In erster und zweiter Liga kämpfen Männer und Frauen jeweils in eigenen Wertungen um den Titel des "Deutschen Liga Champions" ebenso hartnäckig wie für den Aufstieg und gegen den Abstieg.

In der kommenden Saison wird der Karlsruher Ruder-Verein (KRV) als einer der ersten süd-deutschen Vereine mit einer reinen Vereinsmannschaft die Farben Karlsruhes und Badens in Jahr zwei der Ruder-Bundesliga hochhalten. Unter dem Namen "Baden-8er" greifen die Athleten des KRV, die zuletzt am Ende der vergangenen Saison als Bronze-Medaillen Gewinner von den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Zagreb heimkehrten, vielversprechend in das Wettkampfgeschehen ein. Da den fünfmaligen Baden-Württembergischen Landesmeistern aus Karlsruhe die Teilnahme im vergangen Jahr noch nicht möglich war, sieht der Regelkatalog den Einstieg in der untersten Liga und damit in der 2. Bundesliga vor. Für den Trainer des Teams Ralf Thanhäuser Grund genug, den Aufstieg als klares Ziel für den Ligastart auszugeben.

Die erste Standortbestimmung erfolgt am 15. Mai beim Bundesliga-Auftakt in Frankfurt/Main. Die darauf folgenden Renntage in Castrop-Rauxel (19. Juni), Krefeld (10. Juli), Hamburg (24. Juli), Hannover (14. August) und Mühlheim a. d. Ruhr (04. September) komplettieren diese "Deutschland-Tournee" der Ruderer.

(Christoph Karst)


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