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Regataiades Nantes
Am vergangenen Wochenende nahmen die Rennruderer der Uni Karlsruhe wie jedes Jahr den weiten Weg nach Nantes an die französische Atlantikküste auf sich, um an den dort stattfindenden „Regataiades“ teilzunehmen.
Der Wettkampf war für die Mannschaft der erste Test der Saison, nur eine Woche nach dem Trainingslager. Für Karlsruhe ging der Männerachter und der Frauendoppelvierer an den Start.
Am Samstag ging es zunächst in einem Zeitfahren auf die 1000-Meter-Strecke um die Bahnverteilung. Hier konnten sich beide Boote an die Spitze setzen, doch die geringen Zeitabstände versprachen spannende Finalrennen. Durch die guten Platzierungen hatten es beide Boote in den Halbfinals nur mit schwachen Gegnern zu tun, so dass die Qualifikation für die Finals ohne Probleme gelang.
Nach dem Zeitfahren war für den Männerachter klar, dass es zwei gefährliche Gegner gab. Zum einen die „Sélection Bretagne“, eine Auswahl aus erfahrenen Ruderern der Region, zum anderen die Ruderer der Universität Warschau aus Polen. Mit einem starken Start konnte das Karlsruher Boot zunächst in Führung gehen. Doch die Gegner gaben sich nicht geschlagen und kamen bei der Hälfte der Strecke noch einmal näher. Bei stärker werdendem Gegenwind konnte sich das Karlsruher Boot auf der zweiten Streckenhälfte dann trotz geringeren Körpergewichts von den Verfolgern absetzten und den Sieg erringen.
Auch die Frauen legten in ihrem Doppelvierer einen sehr guten Start hin. Der stärkste Gegner nach dem Zeitfahren kam hier aus Lausanne, doch im Finale hatten die Schweizer keine Chance und wurden mit 10 Sekunden Abstand klar geschlagen. Dritter wurde ein Boot aus Paris.
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Am nächsten Tag ging es dann auf die 500 Meter kurze Sprintstrecke. Zusätzlich ging für Karlsruhe nun auch ein Männerdoppelvierer an den Start, der sich kurzerhand aus zwei Karlsruhern und zwei Franzosen zusammengeschlossen hatte. Obwohl die Vier in dieser Besetzung noch nie zusammen gerudert waren, wurde das Finale durch einen Sieg im Halbfinale ohne Probleme erreicht. Im Finale entbrannte dann ein Zweikampf zwischen dem Karlsruher Boot und einem Vierer aus Lausanne. Nach spannenden 100 Sekunden hatten die Schweizer dann mit nur 0,7 Sekunden die Nase vorn und konnten sich über Medaillen freuen.
Anders erging es ihren Kolleginnen, diese wurden wie am Vortag mit fast 5 Sekunden vom Karlsruher Boot in ihre Schranken verwiesen.
Das Erreichen des Finals war auch für den Männer Achter kein Problem. Es war aber klar, dass der Sieg im Finale dieses Mal schwer wird, da die Polen körperlich überlegen schienen, was sich auf der kürzeren Strecke deutlicher Auswirken sollte. Tatsächlich wurde es das erhofft spannende Rennen. Den Start konnte Karlsruhe erneut für sich entscheiden. Diesen Vorsprung ließ sich der Achter der Uni unter Aufbringung der letzten Kräfte auch nicht mehr nehmen.
Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Wochenende, das zeigt, dass sich die Anstrengungen des harten Wintertrainings und des Trainingslagers gelohnt haben. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die außergewöhnliche Gastfreundschaft der Universität Nantes.
Jetzt folgen eine Handvoll Regatten bis es dann schließlich am 11. Juni nach Schwerin zur Deutschen Hochschulmeisterschaft geht, um dort den Gesamtsieg zu verteidigen.
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