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Regatta Greifensee
Nach der erfolgreich verlaufenen Regatta Sarnen fuhr die KRV Mannschaft wieder zu einer 2000 Meter Regatta in die Schweiz, diesmal leider ohne Juniorenbeteiligung.
Für den KRV am Start war der Männer Achter, zwei Männer Vierer ohne Steuermann, sowie ein Männer Leichtgewichts Einer und ein Männer Leichtgewichts Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Stuttgart.
Die weibliche Vertretung des KRV übernahm ein Doppelvierer, ein Doppelzweier sowie Vera Dohmen im U23 Frauen Einer.
Fast alle Boote konnten sich über große Felder auf der acht Bahnen breiten Strecke freuen.
Das erste Rennen war samstags der Leichtgewichts Männer Einer. Nach einem, von allen Teilnehmern locker gefahrenen, Vorlauf gelang es Felix Kottmann mühelos ins Finale einzuziehen. Dort zeigte sich aber, dass so mancher Gegner gepokert hatte und so kam Felix Kottmann, noch durch eine Kollision mit der Bojenkette im 8 Boote Feld nur auf einen enttäuschenden sechsten Rang.
Im Frauendoppelvierer belegte das KRV Boot mit Karin Groth, Imke Ludwig, Julia Johannsmeier und Vera Dohmen samstags den zweiten Rang hinter einer Schweizer, Sonntags unter widrigen Bedingungen, leider durch einen Krebs beeinträchtigt, den dritten Rang in einem fünf Boote Feld.
Nachdem Vera Dohmen in ihrem U23 Frauen Skiffrennen bei der 1000-Meter Marke die Führung übernommen hatte, musste sie sich auf den letzten 500 Metern leider mit einer halben Bootslänge der Schweizerin Carole Monnerat vom SC Neuchatel geschlagen geben, was aber trotzdem eine starke kämpferische Leistung bedeutet.
Der absolute Höhepunkt des ersten Regattatages war der Männer Jubiläumsachter über die Distanz von 1000 Metern, welcher anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Züricher Regattavereins, mit 3000 Schweizer Franken dotiert, ausgefahren wurde. Mit Spannung ging die KRV Mannschaft aufs Wasser, da es vor allem galt, neben dem Bestehen gegen international erfahrene Ruderer im Züricher Achter das Heidelberger Boot über die Distanz der Landesmeisterschaft und der Deutschen Hochschulmeisterschaft zu schlagen.
Nach einem konfusen Start kämpfte sich der Karlsruher Achter auf den ersten 500 Metern nach vorne und baute die Führung vor Heidelberg aus. Allerdings hatte der KRV Achter, auf der Innenbahn gestartet, als einziges Boot mit aufkommenden Motorbootwellen kurz vor dem Ziel zu kämpfen, was den Heidelberger Achter wieder ins Geschehen zurückbrachte. Allerdings reichte der Vorsprung noch zum Sieg, den Karlsruhe knapp vor Heidelberg und mit deutlichem Abstand vor den schweizerischen Booten einfuhr, sodass der KRV den Scheck über 3000 Franken entgegennehmen konnte. Herzlichen Glückwunsch!
Allerdings sollte sich dieser Erfolg am Folgetag auf der 2000-Meter Strecke nicht wiederholen können, da der KRV mit den widrigen Bedingungen nicht gut zu Recht kam und somit nicht richtig ins Rennen fand.
Im Frauendoppelzweier konnten Vera Dohmen und Julia Johannsmeier einen zweiten Rang belegen.
Erfreulich war, dass Felix Kottmann im Leichtgewichtsdoppelzweier mit seinem Stuttgarter Partner, trotz wenigen gemeinsamen Trainings, nach starken dritten 500 Metern am Siegersteg anlegen konnte.
Nachdem im Vierer ohne Steuermann, ähnlich wie in Sarnen, ein Sieg vor dem Boot Genf/Lausanne eingefahren werden konnte, belegte der zweite KRV Vierer einen vierten Platz hinter Heidelberg.
Insgesamt ist da Niveau dieser Regatta höher einzuschätzen, da dies die letzte Vorbereitungsregatta vor den Schweizer Meisterschaften ist.
Für den KRV war dies die letzte Regatta vor der Deutschen Hochschulmeisterschaft bzw. dem Eichkranz.
Felix Kottmann
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