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Überzeugende Vorstellung des KRV-Langstreckenteams beim 37. RHEINMARATHON von Leverkusen nach Düsseldorf
Am Samstag, den 11. Oktober fand bei strahlendem Sonnenschein und Südwind der 37te Rheinmarathon statt, der wie immer perfekt durch den Ruderclub Germania Düsseldorf organisiert wurde.
Die diesjährigen, durch extrem regen Berufschiffahrtsverkehr und den niedrigen Pegel sehr schwierigen Bedingungen auf der 42,8km langen Strecke zwischen RTHC Leverkusen und dem RCGD wurden von insgesamt 112 gemeldeten Mannschaften in Seegigs, gesteuerten Gig Doppelvierern, gesteuerten Gig Vierern und fußgesteuerten Dreiern bewältigt.
Darunter auch wie jedes Jahr ambitionierte Langstreckenruderer des Karlsruher RV Wiking.
- Mit Markus Neumann (Mainzer RV) und Jochen Domscheit (Bonner RV) startete Olaf Behrend in der Klasse der offenen Gig-Doppeldreier.
- Im gesteuerten Gig Doppelvierer ging die reine Vereinsmannschaft aus Tatjana Supper, Therese Hintemann, Hannes Blank, Holger Depner und Steuerfrau Bärbel Kurz in der Klasse der Mixed-Boote mit Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre an den Start.
- Im gesteuerten Gig Doppelvierer stellten sich die Wikingerinnen Gloria und Sybille Roller mit Christina Ergang (Bonner RG) und Nora Franzen (WSV Honnef), gesteuert von Inke Mertins (Bonner RG), der Konkurrenz in der Offenen Frauenklasse.
Nach einer für das Langstreckenteam wie gewohnt gewissenhaften Vorbereitung und einer engagiert sportlichen Performance konnten die folgenden Ergebnisse hinter dem Gesamtsieger vom Kölner Club für Wassersport (Gig 4x+ in tagesschnellster Zeit von 2h13min07sec) eingefahren werden:
- Für den schnellen Männer-Dreier ein deutlicher erster Platz der Klasse und ein zweiter Platz im Gesamtklassement in 2h13min41sec.
- Für das Mixedboot ein dritter Platz ihrer gut besetzten Klasse und 33. Platz im Gesamtklassement in überzeugenden 2h23min08sec.
- Für das Frauenboot ein sehr deutlicher erster Platz der Klasse, beste Frauenbootzeit und ein 10. Platz im Gesamtklassement in sehr guten 2h18min14sec.
Das Gesamtergebnis der Veranstaltung unter http://www.rheinmarathon.de/.
(Sybille Roller)
37.Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf am 11. Oktober 2008
Beim diesjährigen Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf konnte der Karlsruher
Ruderverein Wiking glänzen: Die Schwestern Gloria und Sibylle Roller siegten in
Renngemeinschaft mit Bonn und Bad Honnef in der Klasse des Frauen-Doppelvierers und
ließen fast neun Minuten zwischen sich und dem zweitschnellsten Boot. Im zuletzt gestarteten
Rennen des Tages, dem Mixed-Doppelvierer Mindestdurchschnittsalter 36 Jahre,
erkämpften sich Holger Depner, Therese Hintemann, Tatjana Supper und Hannes Blank mit
Steuerfrau Bärbel Kurz den dritten Platz.
Während die Roller-Schwestern alte Langstreckenhasen sind, sammelten die Frauen im
Mixed-Boot allererste Regatta-Erfahrungen. Eine kurzfristige zusammengewürfelte
Mannschaft war man jedoch nicht: Etwa 420 Kilometer hatte man gemeinsam in rund zwei
Monaten dafür trainiert. Absoluter Trainingshöhepunkt war eine Fahrt in 2:23h nach Speyer bei
kühlen Wetter und zeitweise heftigen Gegenwind.
Der Rheinmarathon fand am zweiten Oktober-Wochenende statt, trotzdem waren die
Temperaturen sommerlich und der Wind blies nur mäßig; allein der starke Schiffsverkehr auf
dem Niederrhein vermochte die insgesamt über 110 Boote ein wenig aufzuhalten. Gestartet
wurde fliegend in Abstand von etwa zwei Minuten. Nach dem Ablegen musste man ein
kleines Stück gegen die Strömung rudern, um nach einer Wende loszufahren und den in
einem Gebüsch versteckten, jovial grüßenden Starter zu passieren. Die Streckenlänge von
42,6 Kilometer ist etwas länger als die klassische Laufstrecke von 42,195 Kilometer eines
Laufmarathons. Die Zeiten der besten Boote waren trotzdem so flott, daß man schon einen
vom Schlage eines Haile Gebreselassie hätte aufbieten müssen, um laufend schneller zu
sein.
Wegen des starken Schiffsverkehrs und den daraus entstehenden hohen Wellen ist es
erforderlich, die Boote über ihre gesamte Länge „abzukleben“, d.h. zwischen den Auslegen
wird Klebeband bis zu einer Breite von 30 Zentimeter befestigt. Zusätzlich bekommen die
meisten Boote eine Bug- und Heckabdeckung. Das sieht hässlich aus, ist aber sehr
zweckmäßig.
Der Bootstransport erfolgte nach Absprache mit dem Karlsruher Ruderklub Alemannia und
verlief reibungslos. Die Alemannen schickten ebenfalls ein Boot in den Wettbewerb, das
aber lange nicht so erfolgreich war wie die Boote mit Wiking-Beteiligung.
Dank der mitgereisten „Groupies“ Andreas und Ulrike Job erwies sich der Transport der
Fahrzeuge nach Düsseldorf problemlos. Ansonsten ist so ein Marathon auch nicht viel anders
als ein 2000m-Rennen: Man beginnt schnell, versucht im Mittelteil das Tempo zu halten und
erreicht das Ziel mit Tunnelblick.
Sehr schön das Finisher-T-Shirt mit den Namen aller teilnehmenden Ruderern!
(Hannes Blank)
 Olaf, Markus und Jochen rudern auf den letzten Metern kraftvoll und konzentriert durch die Schiffswellen |
 Eine auf ihre tolle Plazierung sehr stolze Mixed-Mannschaft: Holger, Tatjana, Bärbel, Therese und Hannes bei der Siegerehrung |
 Die sehr zufriedene Frauenmannschaft mit Christina, Glory, Inke, Nora und Sybille bei der Siegerehrung |
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