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Internationale Regatta und Achter-Sprintcup Ratzeburg
Am 30. Mai und am 1. Juni fand in Ratzeburg die Internationale Regatta und der 2. Ratzeburger Achter-Sprintcup statt. Der Männer Achter des KRV Wiking ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich in einem stark besetzten Feld aus 40 Achtern über 350 Meter zu messen.
Am Freitagabend ging es erstmal nur um die Reihenfolge in den Vorläufen am Samstag. Zu Beginn der Veranstaltung hatten alle Achter mit starkem Wind und Wellen von Steuerbord zu kämpfen. Das Karlsruher Boot kam auf den ersten Schlägen mit diesen Bedingungen nicht so gut zurecht wie die amtierenden Landesmeister NRW aus Münster, und musste sich im ersten Vorlauf klar geschlagen geben. Im zweiten Vorlauf ging es dann darum, gegen Bessel eine möglichst gute Zeit zu rudern. Leider kam es auf der zweiten Streckenhälfte zu einer leichten Kollision mit dem gegnerischen Boot, so dass, trotz nun besserer Verhältnisse, keine Spitzenzeit herauskam.
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Am Samstagabend ging es nun in gesetzten Läufen und danach im K.O.-System weiter. Aufgrund der Zeit vom Vortag lagen die Karlsruher nun gegen Rauxel und Marburg am Start. In einem knappen Rennen konnte sich Rauxel durchsetzen. Im folgenden Hoffnungslauf konnte der Achter dann aber klar gegen den RC Nantes und den Möllner RC gewinnen. Im anschließenden Hauptlauf traf man nun wieder auf den RV Rauxel, den es jetzt unbedingt zu besiegen galt. In einem tollen Rennen, bei dem beide Boote von Beginn an gleich auf waren, konnten sich die Karlsruher schließlich auf den letzten zehn Schlägen einen Vorsprung von einer halben Sekunde erkämpfen und so in das Achtelfinale einziehen. Dort traf man auf starke Achter der Angaria Hannover und einer Renngemeinschaft aus aus Allemannia und Favorite Hammonia Hamburg. Überraschenderweise lieferte der Karlsruher Achter hier eine Glanzvorstellung ab und konnte das Feld von Beginn an anführen. Mit erneut einer halben Sekunde Vorsprung war der Einzug ins Viertelfinale, und damit unter die besten Acht perfekt. Im Viertelfinale kam der Gegner aus Bonn. In ihrem besten Rennen gaben die Karlsruher alles, um den vermeintlich stärkeren Bonnern das Leben schwer zu machen. Bei toller Kulisse und perfektem Wetter lagen beide Boote das gesamte Rennen gleich auf, und so musste am Ende das Zielfoto entscheiden. Mit einigen Zentimetern Vorsprung hatten die Bonner das Rennen dann schließlich doch für sich entschieden.
Insgesamt muss man mit dem siebten Platz unter 40 Achtern hochzufrieden sein. Gewonnen hat im Finale ein Boot aus Dänemark vor Münster, dritter wurden die amtierenden Sprintmeister aus Krefeld vor Bonn. Außerdem platzierten sich die Großbootmeister aus Hamburg und der aktuelle Leichtgewichtsachter des DRV vor Karlsruhe. Das große und starke Teilnehmerfeld und der besondere Modus, bei dem viele Rennen innerhalb weniger Stunden gefahren werden und zwischen denen nicht angelegt wird, machten den Sprintcup zu einem tollen Ereignis, das wir mit Sicherheit wieder besuchen werden.
Vor der Hauptrunde im Achter-Sprintcup startete ein Karlsruher Vierer ohne Steuermann auf der Internationalen Regatta, um bei einer eventuellen Qualifikation für die Studenteneuropameisterschaft etwas Rennerfahrung zu zu haben. Diese wird nämlich über 2000 Meter ausgetragen, im Gegensatz zu den deutschen Studentenregatten, die üblicherweise nur über 1000 Meter gehen. In einem stark besetzten fünf Boote Feld konnten die Karlsruher den Start gewinnen und auf der ersten Streckenhälfte ganz vorne mitfahren. Im zweiten Teil des Rennens mussten die Ruderer des KRV dann allerdings ein wenig zurückstecken, und erreichten so am Schluß nur den fünften Platz. Positiv war aber, dass man durchaus mit den international erfahrenen Booten aus Hamburg, Dänemark, Polen und Berlin mithalten konnte.
Am Sonntag nutzten die Karlsruher Ruderer die an der Deutschen Meisterschaft U23 („Eichkranz“) teilnehmen werden die internationale Regatta als letzte Vorbereitung. Zuerst ging es für Ulrich Geilmann im Leichtgewichts-Männer-Einer auf die 2000 Meter. Im Vorlauf erreichte er einen guten zweiten Platz und zog damit direkt in das Finale ein. Dort konnte er gut mit dem Feld mithalten und erreichte als Vorletzter einen zufriedenstellenden siebten Platz von insgesamt 20 Booten. Auch Peter Wenzel und Niklas Reisser wollten im Männer Zweier ohne Steuermann noch Erfahrung auf der 2000 Meter Strecke sammeln. Da acht Boote gemeldet hatten, gab es nur ein Finale. Hier konnten die Karlsruher über die Distanz an den Gegnern dranbleiben und erreichten in einem für die lange Distanz sehr knappen Rennen schließlich den siebten Platz, mit einer Sekunde Rückstand auf Platz 4 und drei Sekunden Rückstand auf Platz 3.
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