Regataiades Nantes 2008

Am vergangenen Wochenende besuchte die Rennruderriege der Universität und FH Karlsruhe die Regataiades, eine internationale Studentenregatta im französischen Nantes, unter ihnen zahlreiche Ruderer des KRV. Dank der großen Mannschaft mit insgesamt 17 Ruderern konnte in allen ausgeschriebenen Bootsklassen gestartet werden. Am Samstag ging es zunächst für den Frauen-Doppelvierer auf die 1000 Meter-Strecke. Nach den guten Ergebnissen bei den vergangenen Regatten war es keine große Überraschung, dass der Finaleinzug ohne Schwierigkeiten gelang. Im stark besetzten Finale fielen die Frauen der Universität Karlsruhe zunächst zurück, konnten sich aber mit einer starken zweiten Hälfte am Feld vorbei schieben und den Sieg sichern. Aufgrund zweier krankheitsbedingter Ausfälle musste der Karlsruher Männer-Doppelvierer mit zwei Ruderern aus Nantes aufgefüllt werden. Überraschenderweise funktionierte das sehr gut, nach Siegen im Vorlauf und Halbfinale konnte sich das Boot auch im Finale mit einer Länge Vorsprung den Sieg holen. Erst am Tag der Regatta wurde beschlossen, zusammen mit vier Frauen aus Heidelberg einen Frauen-Achter an den Start zu bringen. Dass dies eine gute Entscheidung war zeigte sich schnell, im Endspurt hatte kein anderes Boot eine Chance. So holten sich die Frauen einen weiteren Pokal. Zum Abschluss stand noch das Rennen für den Männer-Achter an, der sich als Titelverteidiger ohne Schwierigkeiten für das Finale qualifiziert hatte. Bereits beim Vorrennen wurde ein Boot aus Spanien als schärfster Konkurrent ausgemacht. In einem packenden Rennen konnte das Karlsruher Boot zwar vom Start weg in Führung gehen, auf den letzten 100 Metern konnten die Spanier ihre Schlagzahl allerdings um ein paar Schläge mehr erhöhen und holten sich mit nur wenigen Hundertsteln Vorsprung den Pokal.

Am zweiten Regattatag ging es in gleicher Besetzung auf die 500 Meter-Strecke. Sowohl die beiden Boote mit Karlsruher Frauen als auch der Männer-Doppelvierer konnten, wenn auch knapper, ihre Siege vom Vortag wiederholen. Der Männer-Achter musste sich auch auf dieser Strecke in einem berauschenden Rennen den Spaniern um wenige Zentimeter geschlagen geben. Da das Spanische Boot aber sehr stark einzuschätzen ist, ist auch dieses Ergebnis positiv zu sehen. Mit sechs Pokalen und unzähligen Blumensträußen im Gepäck machte sich die Mannschaft auf den weiten Rückweg nach Karlsruhe, um dort die letzten Vorbereitungen für den Saisonhöhepunkt zu treffen. Ziel ist es, auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft den Gesamtsieg zu verteidigen und sich erneut mit einigen Booten für die Studenteneuropameisterschaft in Zagreb zu qualifizieren.


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