Heidelberger Regatta

Am vergangenen Wochenende war der Karlsruher RV Wiking mit vielen Booten auf der Regatta in Heidelberg vertreten und, um es gleich vorweg zu nehmen, ein weiteres Mal sehr erfolgreich.
Nachdem man Samstag morgens mit dem voll beladenen Hänger in Heidelberg eingetroffen war, machte die Ruderriege der Universität Karlsruhe im Vierer ohne Steuermann den Anfang. In einem etwas schwierigen Rennen konnte sich das Karlsruher Boot im Endspurt durchsetzen und gewinnen. Das zweite Rennen für Karlsruhe war der Männer Einer. In der ersten Abteilung konnte Ulrich Geilmann den zweiten Platz errudern, Jens Gurk wurde Dritter. In der nächsten Abteilung konnte Niklas Reisser sein Rennen klar gewinnen.
Äußerst erfolgreich waren auch die Karlsruher Frauen. Vera Dohmen und Julia Johannsmeier belegten im Frauendoppelzweier souverän den ersten Platz vor der Konkurrenz aus Heidelberg und einer Renngemeinschaft aus Mannheim und Karlsruhe, hier saß Imke Ludwig im Boot.
Vera gelang es außerdem ihren Einer am schnellsten über die 1500m gleiten zu lassen, sodass sie ihr Rennen mit deutlichem Vorsprung gewinnen konnte. Um das Ganze abzurunden konnten die drei, ergänzt durch Karin Groth, schließlich den Doppelvierer der Frauen ebenfalls deutlich vor zwei Heidelberger Booten für sich entscheiden.

Anschließend waren es wieder die Männer, die sich im Riemenbereich beweisen mussten. Im Vierer ohne über 1500 Meter konnten Peter Wenzel, Niklas Reisser, Christoph Karst und Ulrich Geilmann einen ungefährdeten Sieg einfahren. Auch den Achter der Universitäten über 1000 Meter konnte die Ruderriege der Universität/FH eindeutig für sich entscheiden. Die Mannschaft um Schlagmann Ulrich Geilmann konnte hier die Uni Heidelberg, sowie die von weit her angereisten Studenten aus Kyoto, Japan auf die Plätze verweisen.
Ebenfalls gegen zwei Ruderer aus dem Land der aufgehenden Sonne mussten sich Niklas Reisser und Peter Wenzel im Männer-Zweier ohne durchsetzen. Dies gelang ihnen vom Start weg und so sie siegten im Ziel mit großem Vorsprung.
Im Männerdoppelvierer kam es dann zu einem reinen Karlsruher Rennen. Felix Kottmann, Florian Harnacke, Georg Moeser und Helge Kießling, alle KRV, konnten sich hier in einem sehr knappen Rennen gegen Max Detmer und Martin Biesgen zusammen mit den beim Rheinclub Alemannia trainierenden Josef Gravenhorst und Michael Philipps durchsetzen.
Zu guter Letzt und wie immer als letztes Rennen des Tages ging es in den Männerachter. In einem Drei-Boote-Feld bestehend aus Karlsruhe, den Ruderern aus Kyoto sowie einer Renngemeinschaft aus Mainz, Worms, Eberbach und Marbach konnte sich das Karlsruher Boot, gesteuert von Irina Letz, nach einem bärenstarken mittleren Streckenabschnitt am Ende den Sieg sichern.
Am zweiten Regattatag konnten die Erfolge größtenteils wiederholt werden. Lediglich der Vierer ohne der Universität musste sich in den frühen Morgenstunden knapp der Uni Tübingen geschlagen geben. Der Vereins-Vierer konnte dieses Rennen einige Stunden später jedoch durch einen Sieg gegen dieselbe Mannschaft wieder vergessen machen. Im Männer-Einer konnte Niklas Reisser, jetzt im gesetzten Lauf, das heisst im Lauf der Sieger des Vortages, einen guten dritten Platz erreichen.
Durch die zahlreichen Siege erreichte die Mannschaft des Karlsruher RV Wiking schließlich nur knapp mit einem Sieg hinter Ulm den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Regatta.
Am nächsten Wochenende reist ein Teil der Mannschaft um Trainer Paul Schmidt zur Internationalen Regatta nach Ratzeburg, um sich auf der olympischen 2000 Meter Distanz gegen starke Gegner den letzten Schliff für die anstehenden Meisterschaften zu holen. Ende Juni geht es dann zur Deutschen Hochschulmeisterschaft nach Essen, eine Woche später zur Landesmeisterschaft in Breisach.


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